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3) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich bei Herrn Louis Labroisse allda eine Niederlage in baumwollenen und leinenen Herren- Hemden, von ueuestcr Pariser Fa«on und in diversen Qualitäten von 2 fl. 6 kr. bis zu 6 fl. 24 kr. das Stück, errichtet habe.
Mainz den 15. Juli 1832.
F. B. Grämlich.
Mich aufobiges beziehend, hat mir Herr Grämlich bereits PrM^dieser Hemden zugesandt, und ich kann dieselben,, ihrer schönen Arbeit und Stoffes, wie auch des billigen Preises wegen, bestens empfehlen. Louis Labroisse.
4) Literarische Nachricht. Eshateben in meinem Verlage folgende Schrift die Presse verlassen, und ist gur gedruckt, in schönem Umschlag brochürt, um 1 fl. 48 kr. Ladenpreis in den hiesigen Buchhandlungen zu haben:
Beiträge zur näheren Kenntniß der Gesetzgebung und Verwaltung des Großhcrzogthums Hessen, zur Berichtigung derUrtheile des Publi kums über den inneren Zustand, besonders dieBe- steu erring dieses Staats, von Nr. A. C. Freiherrn von Hofmann, Großherzoglich wirklichem Geheimen-Rath und Präsident des Finanzministeriums rc. rc.
Aufgeregte, nicht wohl unterrichtete Stimmen des Vaterlandes und öffentliche Blätter des Auslandes, haben bisher die Staatsverwaltung des Großherzogthums Hessen, vielseitig nur zur Zielscheibe des Tadels erkoren. Wem es inzwischen aufrichtig darum zuthun ist, über die Finanzgesetzgebung und Finanzverwaltung dieses Staats, aus den acbtbarsten Quellen dieThat- sache belegt, belehrt zu werden, wird sich durch diese Schrift in getreuer Aufführung überraschender Resultate, auch zur Anerkennung und Beruhigung über diesen wichtigen Theil der Staatsverwaltung, gewiß veranlaßt finden.
Gießen den 28. Juli 1832.
G. F. Heyer, Vater.
5) Zwei Chaisen, die eine zweispännig, viersitzig und ganz bedeckt, die zweite einspännig, ebenfalls bedeckt und viersitzig,beide noch in brauchbarem Stande, sind, die eine für 120 fl. — die andere für 70 fl. — zu verkaufen und bei Hrn. Sattlermeister B e ck er in Augenschein zu nehmen.
Marburg den 24. Juli 1832.
Robert Schäfer.
Zu vermieden.
1) Am Seltersberg in Nro. 745. ist ein «ti wölbter Keller, 45 Fuß lang und 20 Fuß breit,™ vermiethen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blaitz
2) Der Unterzeichnete ist gesonnen, feilt »tt dem Wallthore dahier ncuerbauetes Wohnhaus it Ganzen oder in zwei Abtheilungen zu vermiethe,. und kann am 1. Oktober ,t>. I. bezogen werd« Dasselbe besteht in 10 gut eingerichteten Stick; 5 Kammern, 4 Kabinet, Waschküche, 4 Kellern, int kommen bis dahin noch hinlängliche Holzreirnse dazu. Unterzeichneter macht sich verbindlich, dx Haus nach einem abgeschlossenen MiethskoM nicht zu verkaufen.
Gießen den 4. Juli 1832.
Johannes Rieb.
3) Aufdem Asterweg in Nro. 01. ist ein in der zweiten Etage, bestehend aus sechs heizt» Zimmern und einem Kabinet, einer Küche mit ein Sparherd, nebst einem besonderen gewölbten ft ler, einer Holzremise und Mitgebrauch der MM che.zu vermiethen und kann zu Anfang SeMi d. I. bezogen werden.
4) In Nro. 416. auffm Seltersweg, iß st Logis, bestehend in 1 Stube, 1 Kammer, dem Mht Boden und Keller u. einem verschließbaren HolM um einen billigen Preis zu vermiethen und soglch beziehbar.
5) Bei Fridrich Balthasar Franzi der Katharinengaffe ist ein LogiS, bestehend in filier Stube, Küche, Kammer und einem zu vermiethen und ist sogleich zu beziehen.
6) In meinem Hause ist noch eine große zirte und eine daran stoßende kleine Stube ji* miethen, welche sich für eine oder zwei Peü'M«, die sich außer dem Hause speisen lassen, besendai gut eigneten.
Dr. Weber.
bei
7) Ein Logis, bestehend in einer Stube Kabinet, Küche, Keller, verschlossenem Beden un Holzplatz, ist zu vermiethen und sogleich bezielckck
P. Franz, wohnh. i.d. Hintergaffe No.
(Hierzu eine Beilage.)


