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3. Mittwochs den 29. d. Mts. eine bedeutende Anzahl seltener Gold- und Silbermüuzen, Bucher und Möbels.
4. Donnerstags den 30. d. Mts. Möbels, Kleidungsstücke, Weißzeug u. s. w.
5. Freitags den 31 teil d. Mts. das von der Frau General-Lieutenants» von Nagel hinterlassene Haus in der Mnhlgasse dahier nebst dem an solches gränzcnden Garte», sodann das an der Lahn liegende, mehr als 8 Morgen haltende ehemals von Wreden'sche Gut und zwar letzteres in 22 Abtheilungen.
Die Versteigerungen werden in dem von Nagelischen Hause abgehalten, und nehmen täglich des Nachmittags um 2 Ubr ihren Anfang, Nur die Versteigerung des Hauses und des Gartens soll den 31. d. M. Vormittags um 10 Uhr vorgenommen werden.
Die Kanflnstigen können über die Versteige- rnngsbedingungen bei dem Unterzeichneten Aufschluß erhalten. Gießen den 23. August 1832.
L. Fuhr Hofgcrichtsadvokat,
in Auftrag des über Fräulein Sophie von Jan als Erbin der von Nagelischen Eheleute bestellten Euratorö.
3) Da durch die erfolgte Organisation dem Gr.Rech-Revisor Roth dahier andere Dienstverhältnisse bevorstehen, so ist derselbe gesonnen, sein in der Flügelsgasse gelegenes Wohnhaus,! bestehend aus 7 Stuben, 2 Kabinets, 4 Kammern, 2 Küchen, Keller nebst einer in der Küche befindlichen Pumpe, so wie 2 Ställen nebst circa £ Morgen haltenden Garten ohnweit des Hauses, öffentlich zu verkaufen. Termin hierzu ist auf Freitag den 31. dieses des Nachmittags 2 Uhr in dem Hause des Weinwirths Heß in der Brandgaffe bestimmt, und werden Kaufliebhaber hierzu mit dem Bc- merken eingeladen, daß das erwähnte Wohnhaus nebst Zubehör, so wie die Verstrichsbedinguugen jeden Tag eingesehen werden können.
Gießen, den 25. August 1832.
Krauskopf, Hofgerichts-Advökat.
Feilgebotene Sachen. >
1) Bei Unterzeichnetem ist eine neue Art Brennerei, wozu 2 Kessel, Huth, Schlange, Maischwärmer, Entläuterungs-Becken, nebst vielem Rohrwerk gehört, zu420fl. zu verkaufen.
Diese Art Brennerei liefert gleich bei der ersten Distillation einen reinen ftiselfreien Branntwein von 20 bis 22 Grad nach Cartier; wer denselben höher zu haben wünscht, kann solchen durch einige Umändernngen an dem Apparate zu 27 bis 32 Graden steigern. Ich bin überzeugt, daß jeder, der diesenApparat anschafft, diese geringen Kostendurch Zeitgewinn und Holzersvarniß in kurzer Zeit reichlich gedeckt sieht. Wetzlar den 6. August 1832.
I. I. Waldschmidt.
Zu vermiethen.
1) In meinem Hause ist der obere Stock, bestehend aus 5 theils tapezirten Stuben mit Kammern , Küche, Holzplatz, großem Verschlag au dem Boden, Keller und Mitgebrauch des Waschhauses, zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. G. D. Ebel.
2) In Nr.217 auf der Mänsburg ist ein Logis zu vermiethen, bestehend aus einer Stube, Kammer, Küche, Keller; es kann noch eine Kammer dazu gegeben werden.
3) Im ehemaligen Gasthaus zum Löwen ist eine ganz neu eingerichtete Wohnung, bestehend in 2 geräumigen Zimmern mit der Aussicht in den Garten, 1 Kammer nebst Boden und Holzplatz, zu vermiethen.
4) In meinem Hause am Canzleiberg ist ein Logis, bestehend in 6 heizbaren Zimmern, .Küche, Kammern, verschließbarem Keller, Holzremise und Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen und das Nähere bei mir zu erfahren.
L. Nähmeier.
5) In meinem Hause ist eine Stube, Kam- mer, nebst Antheil am Keller und Holzstall, zu vermiethen und Anfangs September beziehbar.
Justus Kann, auf dem Seltersweg.
6) In Nr. 717. auf dem Marktplatz ist ein Logis, bestehend in 2 Stuben, Küche, Kellerund Holzplatz, zu vermiethen, und kann alsbald bezogen werden.
7) Eine Familiemvohnuug von 4 Stuben, 2 Kammern, Küche, verschließbarem Keller, Holzstall und Mitgebranch der Waschküche, ist zu vermiethen bei H. C. Sack
an der Stadtpforte.
8) In den, den Assessor Nies'schen Erben zustehenden Wohnhäusern sind mehrere geräumig«


