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ein Sopha und eine Commode öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 3. Januar 1832.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

3) Fruchtversteigerung bei dem Rentamt Gießen.

Donnerstag oen 2. Februar d. I. Vormittags 10 Uhr werden auf dem Rathhause in Gießen von dem dasigen herrschaftlichen Speicher 230 Malter Korn, 100 " Gerste und

150 ii Haier;

sodann Freitag den 3. Februar Vormittags 10 Uhr aus dem Rathhause in Allendorf an der L u m b d a

9 Malter Walzen,

60 ii Korn,

10 ii Gerste,

80 ir Hafer,

2 ii Erbsen,

20 ii verschiedene Sorten Ab,

bruch nebst 8 Fuder Strack- und 10 Fuder Wirr­stroh von dem Speicher und aus der Scheune in Allendorf versteigert.

Die in Allendorf erkauften Naturalien kön­nen gleich am Tage der Versteigerung und den unmittelbar darauf folgenden Tag in Empfang genommen werden, außerdem wird aber bei der Versteigerung selbst, nach dem Wunsche der Steig­liebhaber, noch ein anderweiter Termin zur Em­pfangnahme der Naturalien festgesetzt werden.

Gießen den 17. Januar 1832.

Der Rentamtmann Schneider.

4) Montag den 23. Januar sollen im Gießer Stadtwald, Distrikt Altentisch, 31 Stecken Bu­chen, 241 eichue Scheiter, 277 eichne Prügel, 321 Stöcke, 8800 Wellen und mehrere dergleichen Bau - und Werkholzstamme versteigert und der An­fang Morgens 8 Uhr an der Grünberger Straße gemacht werden.

Gießen den 19. Januar 1832.

Der Beigeordnete

2) Ein schmaler Webstuhl steht zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo?

3) Ein /4 Morg. 2 Ruth. 6 Sch. haltender Garten, auf dem Sand liegend, ist aus freier Hand zu verkaufen oder zu vermiethen. Das Nä­here bei Ausgeber dieses.

Zu vermiethen.

1) Ein Logis, bestehend aus 4 5 Stuben, Kammer, Küche, Keller und Holzstall ist zu ver- miethen und kann alsbald bezogen werden Das Nähere bei Ausg. d. Bl.

2) In Nr. 318 auf dem Neuenweg ist ein Lo­gis, bestehend in 3 Stuben, einer Kammer und Thcil am Boden, zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.

3) Ein Logis, bestehend in einer Stube, Kammer, Küche und Holzboden, ist zu »er# miethen und kann sogleich bezogen werden. Das Nähere bei Ausgeber d. Bl.

Vermischte Nachrichten.

1) Künftigen Sonntag den 22. Januar soll die öffentliche Avhör der Leichcnkasse - Rechnung vom Jahre 1831 im Saale des Gasthauses zum Rappen vorgenommen werden.

Gießen den 16. Januar 1832.

Der Vorstand der Lcicheukaffe-Gesellschaft.

2) Wegen Auseinandersetzung des Neumül­lers Schwan Mit seinen Kindern haben alle die- l'enigeu, welche Forderungen an dieselben zu machen haben, die desfallsigen Noten bis Ende dieses Monats an mich einzuschicken.

Justus Schiefer.

3) 400 ff. Vormundschaftsgelder liegen gegen genügende Sicherheit, jedoch nur in biestge Stadt, zusammen oder getrennt, zum Ausleihen bereit. Das Nähere in der Redaction d. Blts.

4) 1700 ff. Vormundsgelder liegen in hiesige Stadt zu gewöhnlichen Zinsen zum Ausleihen be­reit. Bei wem, sagt Ausgeber.

5) HO ff. VormnndSgelder sind gegen ge­richtliche Sicherheit in hiesige Stadt auszuleihen. Auch ist bei mir eine Stube zu vermiethen.

Schuhmachermcister, Anton Becker.

H. Schneider.

Feilgebotene Sachen.

1) Da ich Willens bin von hier wegzuziehen, so biete ich mein wohl eingerichtetes Haus nebst Zugehör zum Verkaufe an.

6) Unterzeichneter macht die Anzeige, daß er in Guitarre und allen Blechinstrumenten Un­terricht ertheilen will.

Carl Feldhaus, wohnhaft bei S. Kaufmann an der Stadtkkrche.

7) Ein junges gebildetes Frauenzimmer

C. Geißmar.