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5) Da mein Bruder, Steuer-Em- tlehmer G u st a v H offm ann, von Gie­ßen versetzt wurde, schatte Herr Steuer- Einnehmer Mandl in Gießen die Güte, sich der Übernahme der Geschäfte für die allgemeine Militär - Vertretungs-Anstalt zu unterziehen, ich bitte deßwegcn alle diejenigen, die der Anstalt beigetreten sind oder noch beitreten wollen, die Zahlung vor dem 23. Mai d.J. au denselben gütigst zu leisten, damit Niemand in Schaden durch Vergessenheit kommt.

Darmstadt den 10. Mai 1832.

Ernst Emil H offmann.

6) Gastwirthschafts - Empfehlung.

Ich beehre mich, hiermit zur allgemeinen KenuiNiß zu bringen, daß ich ein Gastwirthschafts- Ecabliffemeut (Schild zum Hessischen Hof) dalier gegründet habe. Indem ich nun mein auf's teste und geschmackvollste eingerichtetes Gasthaus, welches auf dem Kornmarkte datier gelegen ist, dem geneigten Zuspruch eines verehrten Gieffner Publikums, wie meinen dasigeu Freunden und Be­kannten bestens empiehle, versichere ich zugleich der promptesten, besten und billigsten Bedienung.

Wetzlar den 7. Mai 1832.

David Büsser.

7) Wir verfehlen nicht einem verehrten Pub­likum hiermit ergebenst die Anzeige zu machen.

daß wir alle weibliche Schneiderarbeiten ohne Ausiiahme stets zum Verfertigen übernehmen, und werden uns hierbei durch prompte und billige Be­dienung das Wohlwollen unserer Gönner zu er­halten suchen.

Geschwister Kaufmann, am Kirchenplatz,

8) Ein gesittetes Mädchen von guter Her­kunft, welches stricken, nahen, Kleider machen und kochen kann, wünscht als Haushälterin oder Laden­mädchen eine Conditiou in der Stadt oder auf dem Lande zu erhalten. Der Ausgeber d. Bl. ertheilt Auskunft.

9) Das Ludwigs - Bad bei Schlitz wird mit dem 15. Iuni d. I. eröffnet. Zn Bestellung von Logis und Versendung des Mineralwassers empfiehlt sich

Schlitz am 5. Mai 1832, die Bade - Inspektion.

10) Empfehlung.

Unterzeichneter empfiehlt sich bei seiner Durch­reise einem hohen Adel und verehrlichen Publikum, binnen wenigen Minuten Hühneraugen oder Leich­dornen, sowie auch Frostbeulen und'die ins Fleisch eingewachsenen Nägel auszurotten; die Hühnerau- genwnrzel voird ohne Mester, ohne Blutverlust, durch eine bis jetzt in Deutschland noch nicht bekannte Art, ohne den geringsten schmerz, vermittelst einer Tinktur herausgei'vben, und der geringe Preis erst nach gehobenem Übel bezahlt. Armen wird unentgelt­lich geholfen. Auch kann derselbe Warzen ausrotten.

Man trifft mich Vormittags von 7 bis 9 Uhr, Mittags von 12 bis 2 Uhr, dann von 6 Uhr an, im Gasthanszum Darmstadter Haus." Der Au­fenthalt ist nur kurze Zeit. Auf Verlangen kommt der Unterzeichnete auch in die Wohnungen.

F. G. Schreiber.

Sonntag den 20. Mai haben da» Frischbacken die Bäckermeister Christum Wallenfels in der Wallthorstraße, Conrad Noll auf der Maurburg, Caspar Leber in der Neu­stadt und ^>acob Wallenfels auf dem Neuenweg.

Gottködirnsr am 20. Mai.

Zn der evangelischen Kirche. Morgens: Inspektor vr. Cnges. Nachmittags: Pfarrer Spengel.

Getankte vei vcr evsngel. Gemeinve.

Den 13. Mai. Dem Burger und Schuhmachermei­ster, Johann Melchior Kauf, ei» Sohn, Ludwig.

Den 15. Mai. Dem Burger und Schäfer, Johann Philipp Euler, ein Sohn, Philipp.

Dens. Dem Peter Pitz eine Tochter, Elisabeth? Margarethe Henriette Balsamine.

Den 17. Mai. Dem Burger und Fuhrmann, Heim rjch Simon, ein Sohn, Friedrich.