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6) Montag den 19. d. M., Nachmittags 9 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Prof. Pfanukuche, allerlei Mobilien, Kleidungs­stücke, Weißzeug und sonstige Gegenstände gegen gseich baare Bezahlung an den Meistbietenden versteigert werden.

7) Mittwoch den 21. d. M. werden um 9 Uh/ bei Küfermeister Dörr, dem Pädagog gegenüber, theologische, philologische und viele andere wissenschaftliche Bucher meistbietend vcr- steiqt. Verzeichnisse liegen in der Buchhandlung von Heyer Sohn und bei Buchbinder Selzcr zur Einsicht offen.

8) Montag den 26. d. M. Nachmittags 2 Uhr sollen in dem Hause des Hrn. Wirths Stoll auf dem Neuenweg eine Anzahl meist forstwiffen- schastlichcr und camcralistischer, auch mehrere ju­ristische und noch andere Bucher, gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigt werden. Ein Vcrzeichniß dieser Bucher wird nicht nur zu Jedermanns Einsicht in der dritten Buchhandlung offen liegen, sondern werden übcr- dem noch einige dieser Tage zum Circulircn aus­gegeben werden. Ferner werden Dienstag den 27. Morgens 9 Uhr in demselben Locale allerlei Effekten, als Mannskleidcr, Stiefel, Pistolen, Sporen, eine Geldwaage, zwei silberne Taschen­uhren und sonstiges Geräthe, ebenfalls gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden ab­gegeben.

9) Nächsten Donnerstag den 22. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, sollen im früheren Land­raths-Bureau, der ehemaligen Hauptwache, auf dem Brande, eine nicht unbedeutende Anzahl Bucher aus verschiedenen Fächern öffentlich, gegen gleich baare Zahlung, versteigert werden, wobei noch bemerkt wird, daß dieselben meistens juristi­schen und camcralistischen Inhalts und sehr gut erhalten sind. Es befinden sich darunter die neuesten gewöhnlichen Lehrbücher.

Zu vermiethen.

1) In meinem Haus in der Weidengaß ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in 1 bis 2 Stuben, 1 Kammer, Küche, Holzplatz und Mit­gebrauch des Waschkessels, und sogleich beziehbar; auch kann eine Stube mit Möbel vermiethet werden. G. W e i l.

2) In dem Hause der Wiltwe des Rech­nungsrevisors Roth in der Flügelögasse sind 2

Stuben mit oder ohne Möbel, zusammen oder getrennt, entweder au eine stille Familie oder an Einzelne zu vermiethen, und können sogleich be­zogen werden.

3) Ein Logis, bestehend aus 1 Stube mit Kabinet, 1 Kammer, Küche, Keller und ver­schlossenem Holzplatz, ist zu vermiethen und als­bald beziehbar bei Küfermeister Weidig auf dem Seltersweg.

4) Der dritte Stock in meinem Hause, welcher durch den Tod des Herrn Professors Dr. Pfannkuchen frei geworden, ist anderweitig zu vermiethen. Windccker jun.

5) Ein gutes Reitpferd habe ich zu ver­miethen. Wilh. Rühl.

Vermischte Nachrichten.

1) Ich verfehle nicht, meinen Freunden und Gönnern hiermit anzuzeigen, daß ich mich dahier als Burger und Schuhmachcrmeister ctablirt habe, und-bitte um geneigten Zuspruch, wofür ich die prompteste Besorgung nach der neuesten Mode verspreche; mein Logis ist in der Löwengasse in meines Vaters Haus Nr. 43,0.

Earl Nagel.

2) Es liegen 500 fl. zum Ausleihen in hie­sige Stadt oder deren Umgebung gegen doppelte gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Aus­geber dieses sagt wo.

3) Empfehlung von Gemüse- und Blumensaamen,

welche bei Unterzeichnetem ächt und frisch um die billigsten Preise zu bekommen sind.

Da ich mehr als 15 Jahre dieses Geschäft mit der genauesten Pünktlichkeit geführet, und allen Fleiß und Prüfung um Erkennung desselben angewendet habe, glaube ich jedem die Versiche­rung geben zu können, daß bei mir stets frische und gute Saamen zu bekommen sind. Um einen Jeden von der Aechtheit meiner Saamen zu über­zeugen, mache ich mich verbindlich, einem jeden Zahlungsfähigen meine Saamen ein Jahr auf Credit zu geben.

Gießen im November 1832.

Johann Martin Reiber, aus Gönmngen, dermalen im Gasthof zum Schwanen, allwo auch während meiner Ab- wesenheitBestellungen angenommen werden.

4) Dienstag den 20. d. wird die erste Winter- Tanzrepetition des Unterzeichneten im Saale zum