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ttitttg im dritten Stock meines Hauses in den neu­en Bauen frei, selbige ist deshalb wieder zu ver- miethen und kann Anfangs Sept. d. I. bezogen werden. Forstrentmeister Schot t's Wittwe.

3) In Nr. 371 auf dem Seltersweg ist eine möblirte Stube zu vermiethen.

F. Zimmer.

4) Bei Schuhmacher Georg Jynker auf dem Seltersweg ist ein Logis, bestehend aus 2 Stu­ben, 1 Kabinet, Küche, 1 Keller, verschließba­rem Holzstall und Mitgebrauch des Bleichplatzcs im Garten beim Haus, zu vermiethen und am 1. Sept, zu beziehen.

5) In meinem Hause ist ein Logis, aus 4 bis 5 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller, Holzplatz und dem Mitgebrauch der Waschküche be­stehend, zu vermiethen, und kann in der Mitte vom Oktober bezogen werden. H. Lüdeking.

6) In meinem Hause ist eine Stube, Kam­mer, nebst Antheil am Keller und Holzstall, zu vermiethen und Anfangs September beziehbar.

Justus Kann, auf dem Seltersweg.

7) In Nr. 717. auf dem Marktplatz ist ein Logis, bestehend in 2 Stuben, Küche, Kellerund Holzplatz, zu vermiethen, und kann alsbald bezo­gen werden.

Vermischte Nachrichten.

1) Nächsten Sonntag den 12. August ist in meinem Garten vor dem Silhofer Thor, Nach­mittags 4 Uhr, Concert durch die Hautboisten des 37ten Infanterie-Regiments, wozu höflichst einladet Wetzlar den 9. August 1832.

David Büsser, Gasthalter zum Hessischen Hof.

2) Bei günstiger Witterung werde ich mich mit einer wohlbesctzten Harmonie-Musik morgen Nachmittag auf der Badenburg cinfindcn.

B a u er, Stadtmusikus.

3) Anerbieten.

Ein mit herrlichen Zeugnissen versehener junger Mensch, der Unterricht geben kann in der franzö­sischen, italienischen, lateinischen und griechischen Sprache, wünscht von einer anständigen Familie gegen freie Kost oder Logis nächstes Semester als Erzieher angenommen zu werden. Tas Nähere «m Verlage.

4) Ich habe einen nenen Familienwagen ge­kauft, wovon ich das verehrte Publikum mit dem Bemerken m Kenntniß setze, daß derselbe, sobald

sich Gesellschaften zusammen finden, mehrere Ma­len des Tages an nahe gelegene Vergnügungs- Orte :c. zu äußerst billigem Preise fahren wird. Auch bin ich bereit, auf Verlangen, mit demselben nach Frankfurt, Darmstadt rc.so wie an alle chaus- sirte Orten zu fahren. Magnus Schwan,

im Gasthaus zum Hirsch.

5) Dein Wunsche des Herrn Grahl gemäß besuchte ich dessen Kunst- kabinet, welches derselbe in dem Gasthaus zum Schwaueu dahier aufgestellt hat. Wir sahen allerdings wohl schon oft man­che Kuustkabiuetteu hier, allein wohl keius, welches wegen Alterthümlichkeit und wah­rer Kunst für jeden Stand sehenswürdiger war. Vorzüglich sind die herrlichen Arbei­ten in Bernstein und Elfenbein merkwür­dig, und es wird gewißjedem Kunstfreund eine angenehme Stunde sein, welche er dort zubringen wird, und kann, da diese Sammlung seltene Kuustgegenstände be­sitzt, dem Publikum mit Recht empfohlen werden. Der Aufenthalt des Hrn. Grahl wird jedoch wahrscheinlich nur noch einige Tage sein, und dürften die Besuche nicht lange ausgesetzt werden.

Gießen den 9. August 1832.

I. L.

6) Der Unterzeichnete beehrt sich, einem ge­ehrten Publikum ergebenst anzuzeigen, daß künf­tigen Sonntag den 12. August unter seiner Lei­tung eine große Tanzrepetition Statt finden wird. Der Anfang dazu ist um 5 Uhr Nachmittags. Das Lokal ist der Bnschische Garten. Gießen.

Christian Scbnecko, Tanzlehrer.

7) Zwei gute Forte-Piano von «Oktaven sind zu vermiethen oder zu verkaufen. Auch wird nach gewis­sen VerhältnissenCredit gegeben bei Ma rg uth,

Nr. 21. a.d. Kirche.

Auch ist daselbst ein angenehmes Zimmer, gutmeublirt, zu vermiethen.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde:

Gottesdienst am is. August. Morgens: In­spektor vr. E n g e l; Nachmittags: Pfarrer Spengel.

K o p u l i r t e. Den 5. August: Johann Melchior Noll, Burger und Schuhmachermeister allhier, dermaliger Witt»