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Auch erinnert er ein geehrtes Publikum an den be­liebten orientalischen Räucherbalsam das Flacon zu 6 gEr. Aechte englische Univcr- salglanzwichse das Töpfchen zu 4 und 2 gGr. juib fortwährend bei ihm zu haben. Auch ist so eben eine Sendung Sparlampen augekommen, wel­che wegen des wenigen Oelbedarfs und der billigen Preise zu 3 fl. 12 fr. und 2 ft. 24 fr. sehr zu em­pfehlen sind. H. Lüde fing.

3) Durch billige Meß-Einkäufe bin ich nun­mehr in allen führenden Artikeln bestens affor- tirt; besonders billig verkaufe ich alle Gattungen Merinos, Flanelle, Drap de Zephir, Baumwolleu- zeuge, Bett- und gedruckte Zeuge, rokben und blauen Bettbarchent und Zwillich, Zwirnspitzen, Tüll und Florbändcr, und werde alles aufbieteu, diejenigen, welche mich mit ihrem Zuspruche beeh­ren werden, zu befriedigen.

August Heichelheim, wohnhaft auf dem Markte.

Zu vermieden.

1) In meiner Behausung auf dem Kreuze ist die neu zurecht gemachte Wohnung des drit- tcn Stockes zu vermiethen, und kann sogleich be­zogen werden. Georg Philipp Gail.

2) In dem Hause Nr. 376 auf dem Selters­wege sind 2 Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. Auch läßt sich die Einrichtung treffen, daß daselbst eine kleine Familie wohnen kann.

3) Eine möblirte Stube ist zu vermiethen.

C. Trapp.

4)Bei Ludwig Pfeil in der Neustadt Nr.621 ist im zweiten Stock zu vermiethen: eine Stube, eine Kammer, eine verschlossene Küche, ein Theil im Keller und Holzplatz, und kann sogleich bezo­gen werden.

5) Zwei Zimmer, mit oder ohne Möbels, sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei

M. Mendelsohn.

' 6) Eine meublirte Stube ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei

D. Wirth.

7) Es ist eine Stube, Kammer und Theil am Keller auf dem Seltersweg Nr. 498 zu vermiethen.

Vermischte Nachrichten.

1) Eine zweite Aufführung des Va- terunjers von Mahlmanu und Spohr und der Erndte-Cantate von Wendt und

2 09

C. M. v. Weber findet heute Samstag den 8^» September Abends 5 Uhr, im Saale des Buschischen Gartens Statt.

2) Morgen ist gute Tanzmusik im englischen Hof anzutreff. n. Friedrich Magnus.

3) Empfehlu n g.

Unterzeichneter emvfichlt sich einem hochzn- verehrenden Publikum durch die Anzeige, daß er nicht nur das Einsetzen cinzelner Zähne, Re i- hen und ganzer Z-ahngebisse von chemi­schen, unzerstörbaren Emaille-Zähnen neuester Ver­vollkommnung (welche sich im Munde stets rein und unverändert erhalten) und allen andern Arten Masse mit allen nur möglichen Ressorts, wie cs die Kunst nur vermag, von ihm selbst verfertigt, versteht, sondern auch, nach dem ganzen Umfang der Zahnarzneikunde, jedem Leidenden die gewünschte mögliche Hülfe zu leisten bereit und im Stande, so wie er den Armen, für welche er die Stunde des Morgens von 7 8 Uhr bestimmt, unent- geldlich zu dienen bereit ist.

Er steht jederzeit auf Verlangen zu Diensten, und man wird sich dann von der Aechtheit seiner Kunst um so mehr überzeugen. Sein Logis ist im Gasthaus zum Einhorn. Gießen, den20. Juli 1832.

S. Nyzerfch,

Zahnarzt aus Warschau.

4) Daß ich mein Logis verändert habe und jetzt bet Herrn Privatlehrer Franz in der Hin­tergasse wohne, mache ich dem verehrten Publi­kum höflichst bekannt.

Gustav Koch, Steindeckermcister.

5) Ich mache hiermit bekannt, daß den 2ten September die Chatulle ausgespielt worden ist, und Nr. 81 gewonnen hat.

Balt hasar Petri.

6) Alle Sorten gebrauchte Oefett und Guß­platten, so wie altes Eisen kauft und verkauft

M. Mendclsohn.

7) Ich benachrichtige das geehrte Publikum hiermit, daß mein Familienwagen bis Mittwoch als den 12ten und Sonntag den löten Septem­ber von hier nach Frankfurt fährt; wem bis dahin die Gelegenheit dient, kann sich bei mir melden.

Magnus Schwan im Hirsch.

8) Ein junger Mensch, welcher 6 Jahre bei einer Herrschaft gedient hat, mit Pferden umzuge­hen versteht und gute Atteste beibringen kann, wünscht als Kutscher oder Hausknecht placirt zu wer­den. Nähere Auskunft bei Ausgeber dieses.