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Ferner vermischte Nachrichten.

2) Ter Unterzeichnete, welcher auf seiner Nesse nach dem Rhein in hiesiger Staor angckom- men ist wird morgen, als den 4ten November, verschiedene sehenswerthe Knnstfertigkeiten, und körperlichen Bewegungen, theils oberhalb, theils unterhalb dem Wasser, ausführen. SLmmttlche Erperimcnte werden von vier Personen, worun­ter sich zwei Damen befinden, vorgenommen. Sie werden eine Jagd produzwen, und zugleich ein über­raschendes, in vielenMannichfaltlgkeitcn bestehen­des, griechisches Brand- und Wasserfeaerwerk abbrennen, und unter andern auf dem Wasser fechten, speisen rc. , ,

' An das hiesige verehrnngswurdige Publikum wendet er sich mit der Bitte um zahlreichen Zu­spruch. Der Schauplatz ist ohnfcrn der Puloer- mühle und der Anfang präcis 3% Uhr des Nach­mittags.

Joseph Nicolai, aus Griechenland.

3) Literarische Anzeige.

So eben ist bei uns erschienen und bei G. ff.Heyer Sohn in Gießen zu haben:

Forsch u n gen der

Vernunft-

von

$. C. P f n 0 r.

Erster oder theoretischer Theil.

Mit 7 Steintafeln.

Preis: 2 fl. 48 fr. oder 1 Rrhlr. 14 gr.

Ein wichtiges Werk im Gebiete der Philo­sophie, das die Aufmerksamkeit eines jeden philo­sophischen Denkers in hohem Grade verdient.

Mannheim. Schwan und Götzische Hof-Buchhandlung.

4) Alle, welche an den verstorbenen Prof. Dr. Pfannkuche noch Forderungen zu machen habe», werden gebeten, sich baldigst zu melden. Zugleich ersucht man diejenigen, welche etwa noch Bücher von demselben in Händen haben sollten, solche in des Verstorbenen Wohnung unverzüglich «bzugeben. Gießen den 2. Nov. 1832.

Die Erben.

5) Ich mache hiermit die Anzeige, daß ich mein bisheriges Logis bei Hrn. Schnhmachcrmeister Franz auf dem Markt verlassen habe, und jetzt bei Hrn. Tabacksfabrikant Gail auf dem Kreuz wohne. Eberhardt Brück,

Schneidermeister.

6) Bei Reparatur von 2 eingebausigcn sil­bernen Uhren sind aus Versehen die Namen, welche in den Gehäusen lagen, verwechselt worden, wodurch eine Uhr unrecht abgegeben worden ist; der redliche Besitzer dieser unrechten eingehäusigen silbernen Uhr wird gebeten, sie gegen die seinige bei mir umzutauschen.

Wilhelm Felsing.

7) Mit schönen Mode-Waaren auf den Winter, Hüten, Hauben, Chemisetts :c., sowie im Tüllwaschcn und Koferiren der neuesten Art empfehle ich mich; auch bemerke ich, daß ich in 2 bis 3 Tagen von Frankfurt zurückkomme, wo ich neue Moden mitbringe.

Die verwittwete Sekretärin Pauli, wohnhaft bet Hrn. Kaufmann Sprück auf dein Markt.

8) Ich verfehle nicht, einem verehrten Publikum die Anzeige zu machen , daß ich meine bisherige Wohnung verlassen, und nun bei Herrn Bäckermeister Schäfer am Rathhause wohne.

Zugleich empfehle ich mich ferner meinen ver­ehrten Gönnern und Freunden zu allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten.

' Auch wäre ich gesonnen, einen gebildeten jungen Menschen unter annehmbaren Bedingungen in die Lehre zu nehmen.

Georg Selzer, Buchbinder und Futteralarbeiter.

9) Vormundsgelder 430 fl. sind in Nr. 66% gegen 5 Procent Zinsen in hiesige Stadt zu verleihen.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde:

Gottesdienst am «.November. Morgen«: Znspector vr. C n g e l. Nachmittags: Pfarrer Spengel. _ , ., _ . ,

Kopulirte. Den 38. October: Nemnch Daniel Noll, Burger und Schlossermeister dahier, weiland Je- hann Georg Nolt, Burgers und Bäckermeisters allhier. ehelicher Sohn; und Jungfer Marie ^Antonetts, wei­land Balthasar Hinkler, Bürgers und Schneidermeister« allhier, eheliche Tochter.