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Beilage zu Nro 18.

Lu Vermiethen kerner.

[17] In No. 250 ist eine meublirte Stube zu vermiethen.

[18] Vor dem Wallthore ist eine schöne Stube nebst Kabinet zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. Das Nähere sagt Ausgeber.

[19] In meiner Behausung auf dem Selters­berg sind zum Theil sogleich, zum Theil in der Kürze, verschiedene Wohnungen leihfällig, wovon ich Pachtlustige hiermit in Kenntniß setze.

Dr. Sundheim.

^feilgevotene Aschen.

[1] Gute Schmiedkohlen, die Weste 14 Kr. und das Kohlenmaaß zu 1 fl. 24 Kr. sind zu ha­ben bei Balth. Burckhardt,

an der Kühgasse.

[2] Eine Auswahl Hosenzeuge nebst köper Baumwollenzeugen, pr. Elle 12 kr. ist neu ange­kommen bei Mendelsohn.

[3] Waaren-Empfehlung. Unterzeich­neter empfiehlt seine neu angekommenen Meß- Waaren, bestehend in % bis breiten wollenen Tüchern in allen Farben, vorzüglich schwarz, zu äusserst billigen Preisen, Drap de Zephir, Som­merzeugen, Trills, breitem und schmalem'ostindi­schen Nanquä, Piquü und wollenen modernen We­stenzeugen, seidenen Herrenbinden, englischen Cat­tunen, welche ich durch besonders vorteilhafte Einkäufe sehr billig erlassen kann, sowie Batistmu- selin, Jaconet, Mulls, % u. br. englischen Mcrino's, Bett- u. Baumwollenzeugen, Zwillich, Barchent, vorzüglich schönen Shawls in allen Farben, auch kleineren, welche sich besonders für Confirmanden eignen, seidenen Shäwlchen und baumwollenen Tüchern rc., und verspricht sowohl die billigsten Preise, wie auch die reellste Behand­lung. M. Mendelsohn,

wohnhaft auf dem Neuenweg bei Schuhmacher Hornberger.

Vermischte Kscyrichteit

[1] Da der Unterricht in sämmtlichen hiesi­gen Stadtschulen seinen Anfang wieder genommen hat, so werden die Eltern und Vormünder, welche bis jetzt ihre schulpflichtigen Kinder und Pflegbe­fohlenen noch nicht in die Schule eingeführt haben, hiermit aufgefordert, dieses ohne Verzug zu thun.

Gießen den 28. April 1831.

Der Inspector sämmtl. Stadtschulen Dr. Engel.

[2] In Gemäßheit eines Beschlußes des Vorstandes der Leichenkasse-Gesell­schaft werden nunmehr die seitherigen Besitzer der Nrn. 139, 144, 166 hier­durch benachrichtigt, daß sie wegen nicht erfüllter Verbindlichkeit von der Gesell­schaft ausgeschlossen worden sind.

Gießen den 26. April 1831.

Der Vorstand des Instituts.

[3] Die Conscriptionspflichtigen, welche der hiesigen Militärvertretungsgesellschaft noch beitre­ten wollen, ersuche ich, dieses nun baldigst zu erklären, da die Vorbereitungen zur Ziehung be­reits getroffen werden. Daß diese Gesell, schäft in ihren Leistungen keiner der übrigen nachsteht, weisen die Statu­ten aus, und wie vollkommen befriedigend das Resultat der nunmehr unter meiner alleinigen Leitung stehenden Gesellschaft ausgefallen ist, be­weist die von mir schon im Januar d. I. ab­gelegte Rechnung der vorjährigen Gesell­schaft, die zu Jedermanns Einsicht offen liegt. Ter Beitritt kann auch bei meinen bekannten Her­ren Agenten bewirkt werden.

Gießen den 23. April 1831.

Trapp I.

[4] Ich mache hiermit meinen Gönnern die ergebenste Anzeige, daß ich meine Wohnung in der Schloßgaffe verlassen habe, und nun in dem Hause des Herrn Kaufmanns Münch auf dein Neuenweg, dem ehemaligen Gasthaus zum Löwen gegenüber wohne.

Gießen den 2. April 1831.

Schlund, Buchbinder u. Etuisarbeiter, Schreib- und Zeichenmaterialienhändler.

[5] Unterzeichnete hat die Ehre, einem ge­ehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß sie eine Strick- und Nähschule dahier errich­tet, und zwar den Vormittag zum Stricken und den Nachmittag zum Nähen bestimmt hat. Da sie nun mit allen Arten feiner Näherei auch den Unter­richt im Kleidermachen verbindet, so ersucht sie hier­mit Eltern und Vormünder höflichst, ihr ihre Kinder u. resp. Pflegbefohlnen anzuvertrauen. Durch zweck­mäßigen Unterricht und sonstige gute Behandlung wird sie sich das Zutrauen des Publikums zu erwer-