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Beilage zu Nro 22.

Lu Vermiklytn.

[1] In meinem Hause auf dem Kren; wird bis den 1. Juli d. I. die seither von Herrn Mn« sikdircktor Hofmann bewohnte zweite Etage leih« fällig, bestehend in zwei Zimmern, 4 Kammern, Küche, Mitgebrauch der Waschküche', abgesonder­tem Thcil des Kellers, Holzraum und abgetheil- tem Raum auf dem Boden, und kann bis dahin anderweit veriniethet werden.

Giessen den 6. Mai 1831.

G. PH. Gail.

[2] In meinem Hinterhause ist ein Logis, be­stehend aus 3 heizbaren Stuben, 2 Kabineten, Holzplatz rc. bis zum 1. August beziehbar, zu ver- miethen. 8 c l st n g aus m Markt.

[3j In No. 182 in der Schlossgasse sind zwei auch drei Stuben, eine Kammer, Küche, Holz­stall und Tbcil am Keller, zu vermiethen, welche bis den 1. Juni bezogen werden können.

[4] 5 bis 6 Morgen Wiese sind zu Heu und Grummet zu vermiethen bei

Sattler Senners Wittwe.

[5j Tas bisher von Herrn Kanzlist Landmann in meinem Hause in der Schloßgasse bewohnte Logis, bestehend aus 3 Stuben , 2 Kammern, Küche, verschlossenem Keller und Holzstall, ist an­derweit zu vermiethen und kann bis den I.July bezogen werden. S ch a r m a n n.

[6] In meinem nenerbautc» Hause an dem Universitätsgcbände vor dem Seltersthore, sind in der 2. Etage 2 meublirte Zimmer neben ein­ander zu vermiethen, welche Anfangs August be­zogen werden können.

Sonnemann.

[7] Tas bisher von Hrn. Advocaten Pfann- müller in meinem Hanse bewohnte Logis, bestehend aus 6 Stuben, 2 Nebenstuben, Küche, verschlos­senem Keller und Holzstall und Mitgebranch der Waschküche, ist anderweit zu vermiethen und kann den 20. Juli bezogen werden. Bapst.

Vermischte Kschrichten.

[1] Einem geehrten und kunstliebenden Pub­likum zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich im Gesang und Klavierspiel, nach den

anerkannt besten Lehrmethoden, Unterricht zu rr- theilen entschlossen bin. Durch gewissenhaften und pünktlichen Unterricht und anständige Behand­lung meiner Schüler, hoffe ich das mir gütigst geschenkte Vertrauen rechtfertigen zu können.

Meine Wohnung ist bei Herrn Iughardt in der Wallthorstraße No. 149.

Gießen im Mai 1831.

Ernst Hellmann, Mitglied des hiesigen Orchesters.

[2] Bei günstiger Witterung werde ich mich Morgen Nachmittag mit einer wohlbesetzten Har, moniemnsik zu Badenburg einfinden.

Bauer, Stadtmusikus.

[3] Einem verehrten Publikum wache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich jeden Mitt­woch mit meinem Fuhrwerke im Gasthaus zum goldncn Hirsch dahier ankomme und Donnerstags mit den mir nach Butzbach, Friedberg, Vilbel, Offenbach und Tarmstadt -c. zur Besorgung über­tragenen Gütern wieder abfahre, verspreche zu­gleich die schnellste und promteste Beförderung derselben und bitte um geneigten Zuspruch.

Gießen am 20. Mai 1831.

Philipp Rinn, aus Darmstadt.

[4] Ich betreibe jetzt das Glasergeschäft für eigene Rechnung, welches ich hierdurch mit dem Bemerken bekannt mache, daß bei mir nur solide und dauerhafte Arbeiten um die möglichst billigen Preise gefertigt werden. Zugleich habe ich mit diesem Geschäft den Verkauf von ächtem lohrer Halbmondglas, so wie doppeltem, einfachem und ordin. Tafelglas verbunden, welches ich aus den ersten Quellen bezogen habe und um äusserst ge­ringe Preise wieder abgebe. Tie Verkaufspreise werden auch beim Einziehen von Tafelscheiben, Portrait - Gläser u. dgl. berechnet und nur die dabei nöthigen Arbeiten weiter in Anschlag gebracht. Ich sehe daher mit Zuversicht vielen Aufträge» entgegen. G. PH. Fillmann,

Glasermstr. in No. 717 am Rathbaus.

[5] An Soun- und Festtagen werden z» Schiffenberg keine Erfrischungen mehr verabreicht, dagegen bleibt für die Wochentage die bisherig» Einrichtung bestehe».