Ausgabe 
26.2.1831
 
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ob solche bei ihm (HerrnStrecker), oder bei mir die Statuten unterschrieben, in­dem wir miteinander vereinigt seien, so finde ich mich zu der wiederholten Er­klärung gezwungen, daß ich nut Nieman­den meine Anstalt theile, sondern daß solche einzig und allein für sich besteht.

Ferner trage i ch statutenmäßig uicht allein alle Kosten, welche andere tragen, sondern vertrete auch die Theilnehmer, die vor dem Zug henrathen wollen, unent- geldlich, was die andre Anstalten nicht thuu. ,

Die »Concurrenz hat bis heute Nie­mand als den Einftehern genützt, den Mitgliedern hingegen nur geschadet, was die Rechnungen der früheren Jahren be­weisen. , ,

Ebenso war die allgemeine Militär- Vertretungs - Anstalt nach statuten­mäßiger Rechnungsaufstellung immer die billigste und nahm trotz aller Ma­nipulationen des Herrn Strecker und Herrn Trapp bedeutend zu, und Niemand fand sich in dem von mir geschenkten Zu­trauen getäuscht, da ich gleich von An­fang an erklärte, daß die Antritts-Zah­lung von 50 fl. nichts weiter als eine ein­gebildete Ersparung sei. Aus dieser Ur­sache hoffe ich, daß diese, von mir zu­erst gegründete Anstalt nicht durch andere verdrängt werden wird.

Die von mir geleistete 90,000 fl. be­tragende Camion bürgt Jedem vor Scha­den.

Bereits haben gegen 300 Mitglieder ihren Beitritt pro 183% angezeigt.

Diejenigen des Bezirks Giessen, die der allgemeinen Militär-Vertretungsan­stalt beitreten wollen, können ihren Bei­tritt bei meinem Bruder, Stenereinneh- merGuftav Hoffmann zu Giessen

in Nro 401 der Wolkengasse, in der Nähe des Hauses des Herrn Gehei- meraths v. Löbr wohnhaft, anzeigen, u. jetzt oder später das Geld an denselben zahlen, da ich die Original - Quittung dann umgehend durch denselben einsende.

Darmstadt den 3. Febr. 1831.

Ernst Emil Hoffmann.

^eilgebotene Aachen.

1) Gemüs -, Blumen- und Feldsäme- reicit. Dor Unterzeichnete empfiehlt seine wie­der aus den besten Quellen bezogene, aller Arten ächte, frische Sämereien. Die vielfachste Auswahl der vorzüglichsten Sorten zeigt das von ihm ausgegeben werdende Verzeichniß seiner Säme­reien. Kaspar Georg.

2) Meine respect. Gönner und Garten- treunde benachrichtige ich bierdnrch, daß alle Lror- fen Garten-Sämereien acht und frisch bei mir wie der zu haben sind. Ein Preiß - Courant ist bei mirzu bekommen. Johannes Nicolai.

3) Gewasserter Stockfisch ist zu haben bei Phil. Hahn, in der Löwengaffe.

4) Bei Fruchtmesser Hedderich ist gute Gerste aus dem Fraukenland zu haben, 160 S. zu 8 fl. Den Preußischen Thaler zu 1 fl. 48 fr.

5) Mein an der Marburger Chaussee gelegene und auf denWiessecker Weg stoßender ! % Morgen haltender Garten, mit vorzüglich guten Obstbäu­men bepflanzt, ist entweder ganz oder thcilweis zu verleihen, oder zu verkaufen. Nach Umstän­den kann der ganze Kaufschilling gegen gewöhn­liche Zinsen daraus stehen bleiben.

W. Fel sing.

6) Bei Heyer, Sohn, ist zu haben: Karte von Polen. Preis 27 fr. Diese illuminirte Karte, welche das Königreich nach der jetzigen Gränze, dann wie es vor seiner Zer­stückelung 1772 war und in seiner Glanzperiode darstellt, ist allen Gebildeten und Zeitungslesern für die jetzigen Zeitereignisse vorzüglich zu em­pfehlen.