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[5] Ein Logis, bestehend in 4 bis 5 Stu­ben, Kucke, Kammer, verschlossenem Keller und Holzplatz, ist zu vermiethen und kann sogleich be­zogen werden. Auf Verlangen kann auch ein Stückchen Land abgegeben werden.

I. F. Magnus auf dem Seltersberg.

[6] Auf dem Sclterswege Nro. 493 sind zwei Etagen zu vermiethen. Die erste bestehet in vier Stuben, wovon eine sehr groß ist, Kammer und Küche Mit Sparhcrd, Mitgebrauch der Waschküche, einem verschlossenen Holzplatz und Keller. Die zweite Etage bestehet aus 3 Stuben, einer Kammer, Küche mit Sparherd, verschlos­senem Holzplatz, Mitgcbrauch der Waschküche und Keller. Beide Wohnungen können bis Anfangs

Mürz bezogen werden.

[7j In der Sonne ,st eine Wohnung, beste­hend aus vier Stuben, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz, zu vermiethen und kann zu Ende April d. I. bezogen werden.

[8] Das untere Haus im Buschischen Gar­ten, bestehend aus vier Zimmern, zwei Kammern, Boden, Küche und Keller, ist zu virmiethen.

[9] Ein Wohnhaus, bestehend aus neun heizbaren Stuben, wovon zwei mit Cabineten versehen sind, drei bis vier Kammern, zwei Kü­chen, Keller, Boden, sodann ein daranstoßendes kleines Gärtchen, ist zn vermiethen, und kann den 1. April bezogen werden. Wo? sagt Ausgeber dieses.

[10] Mein Reitpferd ist zn verleihen.

M. T. Fel sing, aitf’nt Markt.

Vermischte Nachrichten«

[1] Unterzeichneter wird die Ehre haben, den 4. März im Saale zum Einhorn dahier, eine Tanz- repctirion zu geben.

Unter Mehrerem, welches auf dieser Repe­tition getanzt werden soll, sind zwei von mir neu komponirte Quadrillen : eine Gal- lopade- und eine Marche-Quadrille ge­nannt.

Eine Probe sindet den 2. März von 3 — 6 im nämlichen Saale Statt. Anfang der Repetition ist Abends 6 Uhr. Der Eintritspreis ist 48 kr.

Zu gefälliger Theilnahme beehrt sich höflichst einzuladen. Universitäls Tanz- und Fechtlehrer Akad. P. B. Bartholomay.

[2] Die Lebensversichernngsbank für Deutsch­land, in Gotha, welche bereits 5000 fl. in hie­

sige Stadt ausgeliehen hat, ist bereit noch eine gleiche oder größere Summe hier oder in der Um­gegend, gegen hinlängliche hypothekarische Sicher­heit auszuleihen. Nähere Auskunft über die Be­dingungen ertheilt der unterzeichnete Agent der Bank, bei welchem auch fortwährend Bersiche- ruusanträge gemacht werden können.

Giessen den 24. Februar 1831.

Dr. Bansa.

[3] Einem geehrten Publikum mache ich hier­mit die schuldige Anzeige, daß ich mich als Schuh­machermeister dahier etablirt habe. Durch reelle Bedienung und gute Arbeit werde ich mir stets die Zufriedenheit meiner geehrten Gönner zu er­halten suchen.

Giessen den 24. Februar 1831.

Heinr. S troh, wohnt bei Häfncrmstr. Faber's Wittwe in der Hintergasse.

[4] Daß ich mich als Bürger und Zimmer- Meister etablirt habe imd bei Hrn. Schuhmacher­meister Junker auf dem Selterswege wohne, ver­fehle ich nicht, einem verehelichen Publicum anzu­zeigen und um gefällige Aufträge in Meinem Fache zu bitten.

Giessen den 24. Febr. 1831.

Philipp Bast.

[5] ZupSchlitzer Bleiche werden auck dieses Jahr wieder alle Sorten Leinwand übernommen von Gebrüder Windecker.

[6] Ein Offizier in der Garnison Butzbach, sucht einen Burschen, der mit Pferden umzugehen und zu fahren versteht, ledigen Standes ist und wegen seines Wohlvcrhaltens glaubwürdige Atte­state beibringen kann.

[7j Denjenigen, welche mit mir in Geschäfts­verbindung stehen, zeige ich an, daß ich den mir, von des verstorbenen Großherzogs von Hes­sen Königlichen Hoheit, ertheilken Charakter als Commerzienrath in die Hände des regieren­den Großhcrzogs Königl. Hoheit, unterthänigst zurückgegeben habe. Ich bitte deßwegen meine Freunde, sich gütigst des abgelegten Titels gegen mich nicht weiter zu bedienen.

Ernst Emil Hoffmann.

[8] Um meherern Nachfragen zu begegnen, mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine bisherige Wohnung bei Hrn. Glaßermeister Braun verlassen und meine frühere Wohnung in der Hundsgasse Nro. 158 wieder bezogen habe. Zu-