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[6] Die Versteigerung der Oehllicferung, der Talglichter und des Wieggcngarns, zum Bedarfder städtische» Laternen, für das Jahr 183732 soll Montag den 27. dieses Monats auf dem hiesigen Rathhause an den Wenigstnehmenden vorgenommen werden. Gießen den 16. Juni 1831.

Der Bürgermeister

C. S i l b e r e i s e n.

[7] Nachstehende sehr rein und gut, gehal­tene Weine von vorzüglicher Qualität, nämlich:

1 Stück 1748. Niersteiner,

1 „ 1779. Rüdesheimer,

1 „ 1783. Niersteiner,

1 » 1804. Markebrunner,

1 „ 1802. Rüdesheimer,

1 „ 1802. Niersteiner,

1 1811. Niersteiner,

2 " 1815. Niersteiner,

1 „ 1819. Rüdesheimer,

1 „ 1822. Niersteiner,

3 « 1825. Niersteiner,

1 Zulast 1825r desgleichen, ist Unterzeichneter gesonnen, Montag den 27sten Juni d. I. Morgens 9 Uhr in seinem Hause öf­fentlich versteigern zu lassen, und bemerkt dabei, daß die Stücke auch gethellt bis zu 1 Ohm abge- E geben werden. Die Proben werden bei der Ver­steigerung an den Fässern gereicht.

Gießen den 3. Juni 1831.

Kemp ff, Postmeister.

Verpachtungen.

[1] Zehnd - Verpachtungen. Donners­tag, den 30. d. M., Nachmittags 4 Uhr, wird der Unterzeichnete in seiner Wohnung den, dem Frhrn. v. Scbenk zu Herr man »stein und einigen Mitberechtigten zustehenden Frnchtzehnden im SelzerspförtcrFeld, für dieses Jahr verpachten.

Tags zuvor, Mittwoch, den 29. d. M. Vor- ^^mittags 10 Uhr, wird auch der gedachtem Frhr. von Schenk und Mitberechtigten in Heuchelheimtr ^WWscmarkung znstehendc Frnchtzehnde, in loco Heu- ^Wchclheim für dieses Jahr verpachtet.

Giessen, den 23. Juni 1831.

Rentamtmann, Schneider.

[2] Zehnd - Verpachtung. Donners­tag, den 30. d. M., Nachmittags 3 Ubr, werden auf der Rentamtsstubc die fiscalischen Zehndcn in Giesser Gemarkung, Fischer- und Rott- zehnden genannt, für dieses Jahr verpachtet.

Giessen, den 23. Juni 1831.

Großherzogl. Hess. Rentamt. Schneider.

dFrilgrfcotrne Aachen.

[1] Wir besitzen einen Vorrath schöner Gerste, welche wir sowohl in einzelnen Maltern, als in Parthiecn billig abgebcn. Gebr. Windecker.

Tu Vermietern.

[1] Ein Logis, bestehend aus 4—*5 Stuben, Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermiethen. Ausgeber dieses sagt wo?

[2] In Nro. 133 in der Brandgassc ist die dritte Etage zu vermiethen.

[3] In Nro. 325 auf dem Neuenweg ist ein Logis zu vermiethen, bestehend i» 3 aneinander- stoßende» Stuben, worunter 2 tapezirte sind, ein Vorrathö-Stübchen, 1 Küche mit einem Sparherd, Boden und verschlossenem Keller, »ebst Äntheil der Waschküche. Es kann sogleich bezogen werden.

[4] 150 fl. Vormundsgelder sollen gegen doppelte Sicherbcit Anfangs Juli ausgeliehen werden. Tas Nähere bei der Redaction.

[5] In No. 415 auf dem Seltcrsweg ist ein Logis zu vermiethen, bestehend aus 4 heizbaren Stuben, Küche, Kammer, Keller und Holzstall, und kann sogleich bezogen werden.

[6] In No. 2 am Rathhaus ist ein Logis, bestehend in 2 Stuben, Küche, Kammer, Boden und Keller, zu vermiethen, und im Juli zu beziehen.

[7] In der Nähe des Buschischen Gartens ist ein Garten mit Gartenhaus und Nebengebäu­den zu vermiethen. Das Gartenhaus besteht aus 4 heizbaren Stuben, einem Cabinet, Küche, Keller und Bode». Auch ist eine Pumpe dabei und das Nebengebäude sehr wohl als Waschküche zu be­nutzen. Der Garten ist bereits ausgestellt. Auch wird das Ganze zusammen verkauft und Ausgeber d. Bl. sagt das Nähere hierüber.

[8] Das von Herrn Registrator Hüffel be­wohnte Logis, bestehend in 3, auf Verlangen in 4 heizbaren Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller, verschlossenem Holzpaltz und Mitgcbrauch der Waschküche, ist leihfallig und kann bis den ersten Oktob. r bezogen werden. Kan» nach Verlangen noch früher bezogen werden.

H. Lüdeking.

Vermischte Nachrichten,

[1] Gustav Steup, Posamentier, em, pst'ehlt sich in Verfertigung aller Arten Posamen­tier-Arbeiten, als Tressen, Borten, Tapezirbän- dern, getränkten und nngctränkten Lampcnvochten in jeder Breite, Knöpfen, Quasten, Franzen, Gimpenarbciten, Bouillons, Drehseide, alle Sor-