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1) In der Wallthorstraßc ist ein Logis, be­stehend aus einer Stube und Kabinet nach der Straße, sodann mehrere Stuben nach den Gärten gelegen, mit und ohne Mcubles vom ersten Te-

3) Ein Logis, bestehend in 2 Stuben, einer Kammer, Küche, Holzremise und Theil am Kel­ler, ist in Nr. 2, ans dem Marktplatze zu vermic- then und kann sogleich bezogen werden.

Ein Meublirtes Zimmer ist ebendaselbst zu vcrmirthen.

miethen. Herausgeber dieses Blattes sagt bei wem.

2) Bei Unterzeichnetem ist eine geräumige Wohnung für eine stille Familie zu vermiethen. Ferner eine Stube mit Meubkes, M a r ku s Löw.

2) D:e approvirten Nachtlichter des Unter­zeichneten sind von vorzüglichster Güte, und sowohl ihrer Sparsamkeit als der Reinlichkeit wegen vor­züglich zu empfehlen. Ein Licht brennt acht Tage lang, und wird jeden Abend um den achten Theil nachgerückt. Ter angebrachte Draht dient dazu', jedrsmal das Licht empor zu ziehen, ohne die Hände zu beschmutzen. Tie Zeugnisse von vielen Orten und eigne Erfahrung bestätigen es, daß diese Nachtlichter den Vorzug vor allen bisher bekannten verdienen.

Ein Vorrath für das ganze Jahr fammt der dazu gehörenden kleinen Maschine kostet 54 fr. Wegen Ersparnis des Oels sind die Lichter für die Kirchen vorzüglich zu empfehlen.

In Gießen wird stets eine Niederlage bei C. Frech auf dem Markt unterhalten.

Benedikt Bott, von Thanhausen bei Dinkelsbühl.

3) Ich mache hiermit bekannt, daß ich wie­der eine Quantität von dem so beliebten orien­talischen Räucherbalsam, den Flacon zu 6 ggr. empfangen habe. Auch mache ich meinen Abnehmern bekannt, daß von nun au immer eng- lizche Universal-Glanzwichse, der Topf zu 4 und 2 ggr. zu bekommen ist.

H. L ü d e k i n g.

4) Der Schreib - und Geschäftskalender für das Jahr 1832, mit Papier durchschossen, ist um den bekannten Preis zu haben bei

Universitäts-Buchbinder Balser.

5) Vier Fuß langes dürres Buchenscheitholz verkauft um billigen Preis H. C. Magnus

in der Braugasse.

Zu vermiethen.

4) Montag den 21. November Nachmittags präcis 2 Uhr soll auf hiesigem Rathhause das Hal­ten der Fasselochscn pro 1832 an die Wenigstneh­menden öffentlich versteigert werden.

Giessen den 16. Novemb. 1831.

Die Bürgermeisterei) dahier.

C. Silber eisen.

5) Dienstag den 22. November d. I. Nach­mittags präcis 2 Uhr sollen auf dahiesigem Rath­hause die im Jahre 1832 an den Stadtlaternen nöthig werdenden Reparaturen, bestehend in Schlosser-, Spengler-, Maurer-, Weißbinder-, Zimmer-, Wagner-, Glaser-, Seiler- und Schreinerarbeit, so wie die Lieferung von schwar­zem linnenen Tuch für die Latcrnenwärter an die Wenigstnehmenden versteigert werden.

Gießen den 16. November 1831.

Die Bürgcrmcisterey das.

C. S i l b e r e i s e n.

6) Die von dem gestorbenen Schneidermeister Joh. Georg Weisgerber binterlassenen Mobilien in Betttung, Weißzeug, Kleidungsstücken und allerlei Hausgeräthschaften bestehend, sollen

Donnerstags den 24. November d. I. Nachmittags 2 Uhr in dessen Wohnung auf dem Neuenweg gegen baare Zahlung versteigert werden.

l^-eßen den 17. November 1831.

Großhcrzogl. Heß. Stadtgericht. M ü Mer.

7) Das dem Schlossermeister Philipp Schaar­mann dahier zugehörige Wohnhaus mit Mistenstätte neben Kaspar Bader in der Flügelsgasse soll Montags den 2. Jänner 1832 Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Rathhause an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 17. November 1831.

Großhcrzogl. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

Fellgebotene Sachen.

1) Da die in dem zum öffentlichen Verstrich wm ^c;

der Behausung des Großh. Gcheimcnraths und Pro- zember an monatweise, auch vierteljährig zu Jen fefforS I)r. Ervme auf dem hiesigen Canzleyberg «m 4ten dieses Monats gestandenen Termin ge- ichehcuen Gebote die Genehmigung desEigenthü- mers nicht erhalten haben; so wird'zu deren Pri- vatverkaufhiermit nunmehr die Coucurrenz eröffnet, und werden die Kaufliebhaber ersucht, sich dicscr- vaiv an bcii Unterzeichneten zu ivende^t, der ihnen nicht nur Gelegenheit geben wird, die sehr vorthcil- hast eingerichtete, und in dem besten Zustande sich efindende, Besitzung täglich in Augenschein zu neh-

'k'si HÄsicht der Bezahlung des 4) In meinem Hause sind zwei an einander "^^°"^khmbarstenBedinguitgen anzu- stoßende, ganz neu eingerichtete tapezirte Zimmer