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Lu Vfrmietljfn ferner.

[7} Vor dem Wallthore sind 3 Wohnungen für einzelne Personen, 2 aus Stube und Sahntet bestehend, alle gut meublirt, zu vermiethen. Die­selben können auch zusammen vermiet her, und ein Pferdestall mit 2 Ständen dazu gegeben wer- beit. Das Nähere ist in der Erpevition d. Bl. zu erfahren.

[8] Meinen, über einen Morgen haltenden Garten in der Schwarzlach, welcher mit den vor# täglichsten Obstbäumen aller Gattungen bepflanzt ist, wünsche ich auf 510 Jahre zu verlohnen.

Melchior Loos, Wittwe.

.-ff eil gebotene Aachen.

[1] Gerste zur Saat und zu Brod verkauft Loos am Markt.

[2] 8 bis 9 Wagen Knhdüuger ist zu ver­kaufen. Die Erpd. sagt wo.

[3] Verkauf von wohlfeilen Obst­bäumen. Da die Zeit zum Pflanzen der Obst­bäume bald an fängt, so biete ich dieselben, welche mit den besten Obstsorten veredelt, hiermit an: Aepfelstämme, zwei Sorten -> 2 und 3 Groschen, Kirschenstämme, Reineclauden, Pflaumen, ge- propfte Zwetschen a 4 Groschen. Diese Preise verstehen sich unter 100 Stuck, bei einer Parthie von 100 Stück werden die zwei Sorten. Aepftl- ftänune zu 1 % und 2 Groschen verkauft. Auch sind Aepfel - und Birn- Wildlinge, sowie Wein­reben mit Wurzeln, als frühe blaue Burgunder, weiße Gutedel und Traminer, sehr billg ha­ben. Das Sorteitverzeichniß ist gratis zu haben. Not Einige Hundert besonders starke und schöne Aepfelstämme, werden das Stück für 30 fr. abge­geben^ Probstämme können im Garten des Herrn Carl Pusch, im ehemaligen Gasthaus zum Löwen in Giessen eingesehen werden.

Marburg am 8. März 1831.

Robert Schäfer.

[4] Auf mehrfaches Nachfragen, beehre ich mich, einem verehrten Publikum ergebenst anzu­zeigen , daß ich wieder gut gepolsterte Stühle und Sopha's nach der neusten Faeon vorräthig habe, und auch immer eine moderne Auswahl unterhalten werde, so wie auch gute Roßhaare, Sprungfe­dern, Stuhlgurthen, ächt englische gelbe'Nägel, um Mendels zu beschlagen, und noch mehrere in dieses Fach einschlagende Artikel, um die billig­sten Preift abgebe, und mich bestens zu empfehlen suchen werde.

Mit diesem verbinde ich zugleich die Anzeige, daß ich mein schon längst bekanntes Tapetenlager wieder mit einer sehr bedeutenden und schönen Auswahl neuer Desseins von Tapeten und Bordü­ren, erneuert habe und welche auch alle schon vorräthig und gleich zu haben sind. Für die.Be­quemlichkeit meiner auswärtigen geebrtesten Ab­nehmer, Habe ich mehrere Musterkarten gefertigt, die immer auf einige Tage versendet werden können.

Christian Reiber, Tapezir wohnhaft aufm Kreuz.

[5] Dieser Tage habe ich neue Muster von Papier-Tapeten erhalten, welche sowohl der ge­schmackvollen Desseins, als auch ihrer Billigkeit halber, nichts zu wünschen übrig'lassen.

Carl Frech.

[6] Bei dem Unterzeichneten sind beschla­gene Stühle, Sessel und Canapee's von der neu­sten Faeon und zu den billigsten Preisen zu haben, womit er sich seinen geebrtesten Gönnern bestens empfiehlt. I. Wieser, Tapezir

wohnhaft auf dem Markte bei

Kaufmann Jughardt.

Vermischte Sachrichten,

[1] Ein wohlhabender hiesiger Bürger sucht gegen doppelte gerichtliche Versickwrung, ein Kapital von 12 bis1600fl. 511 5%. Bei Unterzeich­netem das Nähere. Gießen am 18. März 1831.

Bermann, Hofgerichts-Advok.

[2] Der Ausbruch der natürlichen Blattern in hiesiger Stadt bestimmt mich zu dem Anerbie­ten, an jedem Tage der künftigen Woche, nach­her aber an jedem Sonnabend,' Nachmittags von 1 bis 3 Uhr in meiner Wohnung die Impfung vorzunehmen.

Die Erfahrung, daß manche Personen, wel­che vor 10 und mehreren Jahren die Schutzpocken gehabt haben, nachher dennoch wieder von den ächten Blattern befallen werden, macht es rath- sam, die Schutzpocken - Impfung nach 10 Jahren ju wiederholen. Ohne Anspruch auf Belohnung bin ich hierzu jeden Sonnabend Morgens von 6 bis 8. Uhr bereit.

Gießen am 19. März 1831.

Dr. G. L. Ran, Physikus.

[3] Unser Gatte und Vater batte bei der Lebensversicherungsbank in Gotba im Mai v. I sein Leben versichern lassen und nur Einmal die jährliche Prämie bezahlt, als er uns im Decemb.