Ausgabe 
15.7.1831
 
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Feilgebotene Sachen.

1) Strohseiler das Fuder 30 kr., und ®er« stenstroh ä 5 fr ist zu verkaufen bei

P. Bergmann.

2) Verschiedene Maaren, als weiß und blau baumwollen Strickgarn, Einfaßband, Stiefelband, farbige Herrnhuter Schnur, weißen und farbigen leinener Zwirn, verkaufe ich um damit aufzuräu­men, zu den billigsten Preisen. M. Heß.

3) Ganz frisches Selterswasser, aus dem Herzogthum Nassau, wie auch Selzerwasser bei Okarben verkaufe ich zu billigem Preis.

8. T. Felsing, auf'm Markt.

4) Ne u crfu ndenes Schweizer- Kräuter- Oehl, zur Verschönerung, Erhaltung und Wachsthum der Haare.

Unterzeichneter, welcher bei seinen Gebirgs­reisen in der Schweiz das Glück hatte, ausgezeich­nete, bisher ganz unbekannte Kräuter anzntreffen, war so glücklich, ein stärkendes Oehl hiervon zu er­zeugen, welches dem Haarwuchs in einem hohen Grade beförderlich ist, und nicht allein, daß das Haar dadurch an Schönheit und Stärke gewinnt, erprobte es sich vielmehr, daß auf den kahlsten Stellen des Kopfes bei anhaltendem Gebrauche die Haare hervorsprossen, sich nach und nach ver­dicken, verlängern, und ihre frühere Schönheit wieder erhalten.

Zugleich ist dieses Oehl wegen seines ange­nehmen Geruchs sehr empfehlend. Um allen Ver­fälschungen vorzubeugen, ist jedes Fläschchen mit des Erfinders Pettschaft E. W. und die umwi­ckelte Gebrauchsanweisung nebst Umschlag, mit des­sen eigenhändigem Namenszug versehen.

Von diesem Oehl ist in G i e s s e n eine Nie­derlage; diese befindet sich bei der I,. D. Fel­sing s Wittwe, woselbst das Fläschchen gegen portofreie Einsendung für ft. 2 30 kr. zu haben ist. K. Miller in der Schweiz.

5) L i t erärifche Anze ig e. Bei G. F. Heyer, Sohn sind fo eben folgende Schriften über die Cholera angekommen, und wegen ihrer großen Wichtigkeit allgemein zu empfehlen:

1 .) Kurze Anweisung zur Erkenntniß und Hei­lung der Cholera. Preis 7 Kreuzer.

2 .) Anweisung zur Erhaltung der Gesundheit und Verhütung der Ansteckung bei etwa ein­tretender Cholera-Epidemie. Preis 11 Kr. Beide herausgegeben in der zur Abwehrung der Cholera verordneten Jmmediat-Commission in Berlin.

Hierzu eil

Zu vermiethen.

, 1) In meinem Wohnhause dem Gesellschafts­hause gegenüber, sind 2 tapezirte Stuben nebst Cabinet, Kammer, Küche, Keller, Boden, Holz­stall und Mitgebrauch der Waschküche, zu ver­miethen; auch kann auf Verlangen noch eine Stu­be dazu abgegeben werden. Ferner ist an einen ledigen Herrn eine Stube nebst Cabinet zu vermie­then.

Auch ist mein ganzes Haus neben Hrn. Knopf­macher Kattrein zu vermiethen, oder aus freier Hand zu verkaufen.

Giessen den 7. July 1831.

Christoph Mayländer, Posamentir.

2) Eine große möblirte Stube nebst Kabinet ist auf das nächste Wintersemester zu vermiethen bei Wittwe L on y am Rathhaus.

3) In meinem Hinterhause ist ein Logis, bestehend aus 3 heizbaren Stuben, 2 Kabineten, Holzplatz rc. bis zum 1. August beziehbar, zu ver­miethen. Felsing au'fm Markt.

4) In meinem Hause auf dem Kreuz ift bie 2te und 4te Etage leihfällig, nnd können täglich anderweit vermiethet werden.

Giessen den 11. July 1831.

G. PH. Gail.

5) Eine Stube, zwei Kammern, Küche, verschließbarer Keller und Holzplatz, ist in mei­nem Hause zu vermiethen und kann den 1. August d. I. bezogen werden. Melchior Krailiug, in der Neustadt.

6) Die angenehme Wohnung in meinem Wallgarten, welche bisher mein Tochtermann, Herr Dr. Bender bewohnte, wird in Folge dessen Ab­zugs nach Frankfurt, erledigt. Die Wohnung enthält im ersten Stock 6 heizbare Piegen, beque­me Küche, Holzremise, Waschküche /und beson­deren Keller; in den 'Mansarden 2 Zimmer mit Oefen und der Aussicht in den Garten, daran eine geräumige Kammer, mit besonderem Eingänge. Unter Zugeständniß des Mitgennsses der Annehm­lichkeiten des Gartens, wünsche ich die Wohnung an eine geräuschlose Familie wieder zu überlassen.

Giessen den 15. July 1831.

G. F. Heyer, Vater.

7) Ein großes meublirtes Zimmer ist in de! Nähe des Neuenwegs und den Neuenbäuen zu ver­miethen, und das Nähere bei Ausgeber zu erfahre».

8) In Nro. 293. sind 2 Stuben, 2 Kam­mern , Keller und Holzstall zu vermiethen.

e Beilage.