Ausgabe 
14.5.1831
 
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[9] Der zweite Rechenschaftsbericht der Lebensversicherungsbank f. D.

ist erschienen und kann bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. Der Reserve- und Sicher­heilsfond der Bank ist auf . . 172,487 Thlr. die Summe der Versicherungen - auf 3,348,300

gestiegen.

Giessen den 10 Mai 1831.

Dr. Bansa, Agent der Lebensversicherungsbank.

[10] Die Sommerbelustigung auf dem Feld Heimer Wäldchen nimmt mit dem zweiten Pfingsttag ihren Anfang, und wird alsdann von dem 5. Juni an in einem jedesma­ligen Zeitraum von 14 Tagen dergestalt fortge­setzt, daß, wenn ungünstige Witterung auf einer dieser Tage eintritt, der dazwischen folgende Sonn­tag, ohne den Lauf der Angabe obiger Bestim­mung zu ändern, dafür Ersatz sepn soll.

Inheiden, den 19. Mai 1830.

Forstjäger Henkels Wittwe.

[11] Literarische Anzeige. Es ist er­schienen und durch G. F. Heyer, Sohn, und B. E. Ferber zu beziehen: Smitthenner, Fr. I., Grundriß der Geschichte des Mittelalters, Preiß 48 fr.

[12] Unterzeichnete hat die Ehre, einem ge­ehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß sie eine Strick- und Nähschule dahier errich­tet, und zwar den Vormittag znnr Stricken und den Nachmittag zum Nähen bestimmt hat. Da sie nun mit allen Arten feiner Näherei auch den Unter­richt im Kleidermachen verbindet, so ersucht sie hier­mit Eltern und Vormünder höflichst, ihr ihre Kinder «. resp. Pflegbefohlnen anzuvertrauen. Durch zweck­mäßigen Unterricht und sonstige gute Behandlung wird sie sich das Zutrauen des Publikums zu erwer­ben suchen. Auch übernimmt sie das Fertigen aller Arten Damen-Kleider zu möglichst billigen Prei­sen und bittet deshalb um geneigten Zuspruch.

Henriette Elkan, wohnhaft in der Haffe'schen Bnchdruckerei.

[13] Forte - Piano's von 6 Octaven und gut gepolsterte Sopha's mit Sprungfedern sind zu

Redaction und Verlag der Brühl'fi

verlchnen und zu verkaufen, sowie verschiedene Meublcs, Eommoden, Tische, Stühle, Bettla­den, Schränke, Schreibpulten rc. rc. und moderne Sophagestelle zum beliebigen billigen Selbstpol­stern, desgleichen stets zu haben auch wird nach gewissen Verhältnissen Kredit gegeben bei

Marguth, in No. 21 an der Kirche.

[14] Zur allgemeinen Militär-Vertretungs- Anstalt, die eine Caution von 90,000 fl. geleistet hat, die ohne die geringste Vergütung (von Seiten der Einzelnen und der Gesellschaft) alle heu- rathen wollende Mitglieder selbst vor der Mu­sterung vertritt, und in der jedes Mitglied von Eintritt an, ohne Beschränkung außer Land rei­sen kann, haben bereits gegen 600 Mitglieder ihren Beitritt erklärt. Die Herren Vorsteher pro 183%2 sind: Herr Geheime Sekretair Trigo- phorus,, Herr Ober-Finanz - Rath Goldmaun, Herr Beigeordnete Liebig.

Darmstadt den 10. März 1831.

Ernst E»iil Hoffmann.

(KottesBiensl am 15 Mai.

I» 6er evangelischen Kirche. Morgens Herr In- fp'ector Engel. Nachmittags Herr Kandidat Naumann.

Sonntag den 15. Mai haben das Frischbacken Heinrich Noll im Stern auf der Mäusburg, Balthasar Weidig in der Neustadt, Christian Jughardt in der Wallthorstraße und Philipp LampuS auf dem Kreuz, ©etaufte bei Brr rvangrl. (KeineinBr.

Dell 8. Mai. Dem Burger ulid Metzgermeister, Konrad Euler, eine Tochter, Georgette Johannette Ka- tharine Wilhelmine Philippine Maria.

LZerrBiglr bei Ber evangel.GemeinBe.

Den 8. Mai. Johann Georg Moog, Burger und Schubmachermeister allhier, alt 59 I. 11 M. 19 T.

Den 9. Mai. Georg Philipp Martin, des Burgers und Schlossermeisters, Philipp Moritz Krailing, Sohn, alt 1 3. 7 M. 11 T.

Den 10. Mai. Andreas Ferdinand Georg, des Burgers und Bäckermeisters, Konrad Noll, Sohn, alt 1 I. io M.

Dens. Johann Philipp Christian Sony, weiland Georg Heinrich Sony, Burgers und MetzgermeisterS allhier, hinterlassener Sohn, alt 19 I. n M. 2 t T.

Dens. Herr Friedrich Kleberger, Studiosus der Theologie allhier, des Herrn Pfarrers Kleberger in Mehlbach, Sohn, alt 19 I. 8 T.

hen Buch- und Steindruckerei.