[5,] -as bisher von Hrn. Advocaten Pfann- Muller m meinem Hause bewohnte Logis, bestehend ans 6 Stuben, 2 Nebeiistuben, Suche, verschlos- U"'«F°ller und Holzstall und Mitgebrauch der k a ^uderweit zu Vermietheu und kann
den 20. Juli bezogen werden.
B a p st.
in. No. 6 auf dem Markt ist eine Stube nebst Sopha zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden kann bei Sek. Pauli's Wtw.
[7] In No. 558 auf dem Markt ist eine Stube zu vermiethen. Auf Verlangen kann auch kitte Kammer dazu abgegeben werden.
Vermischte KAchrichten,
Hl Unterzeichneter giebt sich die Ehre, einem hohen Adel und verehrungswürdigen Publikum seine optischen Maaren bei seiner Durchreise bestens zu empfehlen.
Er verkauft nämlich verschiedene Conser- vations-Brillen, welche nach der Kunst regelmäßig geschliffen und nach Verschiedeubeit des Augenmaaßes eingerichtet sind. Auch per/skopisch und meniscus geschliffene Brillengläser, die nicht allein das Auge gut erhalten, sondern durch schon gemachte Proben sich auch, um die Augen zu ver- beffern, empfehlen lassen. Diejenige Brille, welche dem Ange am angemessensten ist, wird sogleich nach den Regeln von ihm bestimmt, sobald er die Augen gesehen hat. Licht und deutliche Unterscheidung der Gegenstände wird Jeden über das Gefühl seiner hergestellten Sehkraft mit Freuden erfüllen.
Ferner sind bei ihm zu bekommen: verschiedene kurze und lange achromatische Fernrohre, Theater-Perspective, Teleskope mit und ohne Statif, einfache und zusammengesetzte Mikroskope, auch Sonnen-Mikroskope, Camerae obsenrae und Schießgläser; Brenn-, Hohl- und Landschafts- Spiegel ; Eoni u. Prismata; verschiedene Catornao magicae; Loupen für Apotheker, Botaniker und Uhrenmacher; Lorgnetten für Herrn und Damen, und noch mehrere andere optische Gegenstände.
Auch verfertigt er Thermometer und Barometer. Wer etwas dergleichen Schadhaftes zu
repariren hat, kann um billigen Preiß bedient werden.
Alle an Ailgenschwäche jeder Art Leidende, die das wohlthätige Sehlicht zu erhalten wünschen, werden ergcbenst eingeladen.
Wie oft werden Augengläser-Bedürftige von Nichtverständigen zur Wahl solcher für ihre Augen zu scharf oder zu schwach wirkenden und zum Theil aus schlechten Gläsern bestehcndeil Brillen und Lorgnetten verleitet, wodurch zuletzt eine Abgestumpftheit der Sehorgane, oder sogar wohl der Verlust des Gesichtes erfolgt. Durch die fortwährende Thatigkeit m der optischen Oculistik, und mehrjährige praktische Versuche mit Personen, die au solchen Augenfehlern litten, und welche mir allein durch künstliche Hülfsmittel zu verbessern waren, bin ich in den Stand gesetzt, jeden Hulfesuchenden dieser Art, nach vorhergegangener Unterslichung seines Augenfehlers und der vorhandenen Sehkraft, mit den dem Zustande seiner Augen genau angemessenen Augengläsern auf das Beste zu befriedigen»
Daß ich nicht mehr verspreche, als ich leisten kann, davon wollen sich hiesige Herren Aerzte gütigst überzeugen. Ich bin jederzeit bereit, mich einer Untersuchung und Prüfung meiner Gläser und Kenntnisse einem Jeden, dem es beliebt, zu unterwerfen. Auch kann ich genügende Attestate von den berühmten Herren Doctoren:
Dr. Sigwart, Professor der Med., Dr. Eschemayer und
Dr. Gärtner Prof, und Augenarzt, an der Universität zu Tübigen, vorzeigen. Auf Verlangen komme ich auch' in die Wohnung der verehrlicheu Liebhaber.
Mein Logis ist im Gasthofe zum Rappen und mein hiesiger Aufenthalt einige Tage.
A. Waldstein, Optiker ans Dörzbach im Königreich Würtembg.
[2] Ich empfehle mich im Putzmachen, als: Hüthe, Tüll, Blonden, Spitzen zu waschen, Bänder, alte Seideuzcuge aufzufärben und Herren- Kragen und Chemisettes zu verfertigen auf die beste und billigste Art.
Sek. Paulis Wittwe.
(Hier;» eine Beilage.)


