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4) Ein gutes sechsoctav. Fortepiano und ein gutes Sopha sind zu vermiethen. Wo? sagt Ausgeber.
5) Bei Unterzeichnetem ist ein gutes Reitpferd, das auch zum Chaisefahren gebraucht werden kann, zu verleihen.
Jakob Peppler, wohnhaft in der Sandgaffe Nr. 681.
Vermischte Nachrichten.
6) Zur allgemeinen Militär- Verrretnngs-Anstalt, die eine Sicherheit und zwar von 102,000 ft. depo- nirt hat, die für jedes Mitglied, welches vor oder nach dem Loosen Heimchen will, ohne die geringste Vergütung die gesetzliche, 400 st. betragende Cantion leistet, haben bereits mehrere hundert Personen ihren Beitritt erklärt.
Ich lade die 1812 gebornen Beitritts- lustigen mir der Bemerkung ein, daß meine Anstalt einzig und allein für sich besteht, worauf ich aus triftigen Gründen besonders aufmerksam mache.
Darmstadt den 1. Decbr. 1831.
Ernst Emil Hoffmann.
7) Wir haben auf hiesigem Orte eine Barchent- und Zwillich-Fabrikangelegt, und ersuchen daher alle diejenigen, welche für uns zu weben, spinnen oder spulen beabsichtigen, sich baldigst bei uns melden zu wollen.
Gießen den 8. Decbr. 1831.
Gebr. Homberger und Söhne.
8) Ich erlaube mir, ein geehrtes Publikum davon in Kenntniß zu setzen, daß das von meinem verstorbenen Manne geführte Glasergeschäft nicht die geringste Unterbrechung leidet, daß ich dasselbe vielmehr unter der Leitung eines tüchtigen und demselben vollkommen gewachsenen Gesellen fort- zubctrciben entschlossen bin.
Mit dieser Anzeige verbinde ich zugleich die Bitte, eilt geehrtes Publikum möge das meinem Manne geschenkte Zutrauen, welches ich hiermit dankbar anerkenne, auch auf mich übertragen. Es
Hierzu eine Beilage und
soll dann mein stetes Bestreben seyn, dasselbe in jeder Hinsicht zu rechtfertigen.
Gießen den 8. Decbr. 1831.
I. Bier a u's Wittwe.
9) Einem verehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich wieder eine schöne Auswahl von Weihnachts - und Ncujahrs- geschenken sowohl für erwachsene Personen, als auch für Kinder, desgleichen eine Auswahl schöner wasserdichten Seidenbüre besitze. Auch empfehle ich mich mit sehr schönen Kinderhütchen.
H. Lüdeking.
11) Durch Aufgebung der von mir bisher betriebenen Schuhmacher - Profession bin ich km Stande, meinem wohl assortirten Laden mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Indem ich dieses einem verehrten Publikum hiermit bekannt mache und meinen Gönnern für das mir bisher geschenkte Zutrauen danke, empfehle ich mein vollständiges Lager in allen Sorten Leder, Saffian in allen beliebigen Farben, so wie besonders schönen Zeugen zu Schuhen, lakirtem Leder zu Kappenschildern tc., und bitte um geneigten Zuspruch.
Hermann Goldmann auf dem Selzersweg.
12) Bei demselben ist auch gutes Krystall-Oehl um den billigsten Preis zu haben.
13) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich die Wocke zweimal mit meiner Chaise von hier nach Frankfurt fahre, nemlich Sonntag und Donnerstag, und habe den Preis für eine Person auf 2 fl. festgesetzt. Zugleich bemerke ich, daß ich auch mehrere andereKommissionen bestens besorgen werde. Wer sich dieser Gelegenheit bedienen will, beliebe sich zu melden bei
Wilhelm Rühl, wohnhaft bei Schuhmachermeister Felsing am Walltbor.
14) Der Unterzeichnete macht hiermit einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß er das von ihm früher betriebene Kappeugeschäft wieder erneuert hat und Kappen jeglicher Art, sowohl für Herren, wie für kleine Kinder, nach Wunsch verfertigt. Neben dem Versprechen prompter und reeller Bedienung sichert er zugleich möglichst billige Preise unter dem Bemerken zu, daß eine schöne Auswahl von Kappen bereits vorräthig und auch fortwährend bei ihm anzutreffen ist.
Leopold Sckaab, wohnhaft bei Heinrich Ockel, unweit der Stadtpforte.
iterarische Extra-Beisage.


