Ausgabe 
10.9.1831
 
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46,1 Klftr. oder 13 Rth. 10 Schuh am Wittel* weg im Cent,

326,8 Klftr. oder 96 Rth. 8 Schuh Acker zwi­schen dem Mittelweg im Cent,

130,6 Klftr. oder 38 Rth. 9 Schuh am Mittel­weg im Cent,

271,4 Klftr. oder 80 Rth. 2 Schuh am Atzel-

368,8Klftr. oder 108Rth. 14Schuh Acker un­ter m Weiher im Cent, .

690,2 Klftr. oder 203 Rth. 12 Schuh Wiese in der Stephansmark, giebt 35 fr. Zins dem Fiskus,

194 3 Klftr. oder 57 Rth. 6 Schuh Garten am ' untersten Riegelpfad, zehntfrei,

unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen of- lich an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 11. August 1831.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

7) Die mit Michaelis d. I. leihfällig wer­denden an der Lahn gelegenen städtischen Erbleih- mühlen, bestehend in 3 Mahl- und 1 Schlagmüh­le, sämmtlich in gutem Stande und das ganze Jahr hindurch reichlich mit Wasser versehen, sollen, da nach der auf den 7. d. M. anberaumt gewesenen Versteigerung mehrere Nachgebote stattgefunden haben, nochmalen auf dahiestgcm Rathhause der öffentlichen Verpachtung ausgesetzt werden. Es ist hierzu Termin auf Montag den 19. September Nachmittags präcis zwei Uhr anberaumt worden, und werden Pachtlusttragende mit dem Bemerken, daß nur zahlungsfähige Leute, die sich über ihre Solvenz auf glaubhafte Weise legitimiren können, mitbieten dürfen, zu dieser Versteigerung einge­laden.

Gießen den 9. September 1831.

Tie Bürgermeisterey das.

C. Silbereisen.

5) sObstversteigerung.l Montag den 19. September, Nachmittags 2 Uhr, werde ich zu Baden bürg meine dießjährige Obst-Erndle, be­stehend in Aepfel, Birnen und Zwetschen, auf dem Stamm, baumweise an den Meistbietenden versteigern lassen.

Liebhaber werden hierzu mit dem Bemerken höflich eingeladen, daß sehr gute Sorten, sowohl an Tafel- als Haushaltungs-Obst, sich dorten be­finden. , I. G. Tasche.

4) Künftigen Dienstag den 13. September, Nachmittags 4 Uhr, werden bei der Neumühle

mehrere Bäume gute Aepfel, baumweise öffentlich an die Meistbietenden versteigert.

Gießen den 8. September 1831.

Verpachtung.

1) Die Wald - und Feldjagd in der Geinar- kung Grüningen, Landrathsbezirks Hungen, soll vom dicßjährigen Jagdaufgang der nieder» Jagd an, auf anderweite 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Pachtliebhaber können sich in dem auf den 17. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, zur Ver­pachtung der Jagd angcsetzten Termine bei Un­terzeichnetem cinfinden.

Lich den 6. September 1831.

Der Rentmeister Drechsler.

Feilgebotene Sachen.

H Beim Herannahen der asiatischen Cholera ist folgende Schrift besonders zu empfehlen und bei Unterzeichnetem zu erhalten:

Verzeichniß einiger Apparate und Mittel, welche während einer Epidemie der asiatischen Cho­lera in Familien vorräthig gehalten werden können, nebst spezieller Anweisung zur An­wendung derselben und einer ausführlichen Belehrung über die Bereitung und Anwen­dung des Chlors als Schutzmittels gegen An­steckung durch Cholera-Gift. Preis 5 fr.

F. Heyer, Sohn.

I) Durch den Anfauf eines nahe an meinem Hause gelegnen Gartens, wird mir mein auf dem sogenannten Rod, unweit des Gasthauses zum Pfau gelegener, Garten, welcher mit einem Häuschen versehen ist und 1% Morgen beiläufig hält, theil- weise entbehrlich, weßhalb ich den größten Theil desselben, ganz oder in zwei Abtheilungen, aus freier Hand zu verkaufen entschloßen bin. Kauf­liebhaber können bei mir das Nähere erfragen.

Gießen den 9. September 1831.

P. Follenins, Hofgerichts-Advocat.

K) Bei Unterzeichnetem sind fortwährend gut# gepolsterte Meubles in einer modernen Auswahl zum Verkaufe vorräthig, sowie auch auf Bestellung bald zu haben. Auch unterhält derselbe fein Ta­petenlager in einer großen Auswahl immer vor­räthig. Ch. Reiber, Tapezir

wohnh. auf'm Kreuz.

4) Mehrere gute Sorten Aepfel sind zu be­kommen bei I. H. Homberger jun.

vorm Wallthor.