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2) Das von dem Küfermeister Philipp Peter Kröcker mtö dessen Wittwe hinterlassene Wohnhaus nebst Grund auf dem Selters,veg, an Kaspar Görg, giebt 46 kr. dem Fiscus, soll

Montags den 10. Oct. d. I. Nachmit­tags 2 Uhr

auf dahiesigem Rathhaus wegen der darauf gesche- benen Nachgeboten nochmalen zur öffentlichen Ver­steigerung gebracht, undchann unwiderruflich zu­geschlagen werden.

Giessende» 4. Octbr. 1831.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

3) Donnerstag den 20. Oktbr. Vormittags 10 Uhr soll auf dahiesigem Rathhaus die Schuld­verschreibung der Großherzogl. Hessischen Staats­schulden-Älgungs-Kasse L-it. G. No. 1088 über 1000 fl. nochmals zur öffentlichen Versteigerung an den Meistbietenden ausgesetzt werden.

Gießen den 6. Oktbr. 1831.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

- 4) Samstags den 15. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus, auf freiwilli­ges Ansuchen des Oekonomen Christian Silbereisen das demselben zustehende, ans der Hardt bei Gieße« gelegene Hofgut, bestehend in

1) einem vor wenigen Jahren erbauten großen zweistöckigen Wohnhause mit gewölbtem Keller nebst einem geräumigen Brennhaus mit Malzboden u. Backofen, großer Scheuer, worunter zwei gewölbte Keller, feder zu etwa 25 Stückfässern, befindlich sind, so­dann Stallung zu 20 Stück Rindvieh'Md für 40 Stück Schweine,

2) gegen 80 Morgen Ackerland, Garren und Wiesen,

öffentlich an den Meistbietenden unter den als­dann bekannt zu machenden, auch vorher schon bei unterzeichnetem Gerichte einzusehenden Bedingun­gen versteigert werden.

Gießen den 27. September 1831.

Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l er.

5) Freitag den 14. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus nachstehen­de, der Frau Präceptor Schlund, gehonten Noll, gehörige, in der Wiesccker Gemarkung gelegene Wiesen:

241 Rth. Wiese im Selnberg, an Wilhelm Schä­fer, zebntbar,

53 Rth. 3 Schuh daselbst, an Jeremias Bern­hard, zehntbar,

115 Rth. 6 Schuh Wiese am Sauerngraben, an Eberhard Mank, M. S., zehutfrei, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Be­dingungen, öffentlich dem Meistgebot ausgesetzt werden. Gießen den 23. Sept. 1831.

Faber, Hofgerichts-Advocat.

6) Montags den 10. Oktober d. Js. Nach­mittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem NathhauS eine Commode, ein Sopha und Spiegel öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 21. September 1831.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.

7) Der meiner Schwester gehörige Garten an der Schur zwischen dem Neustädter und Selzer- thor, neben Frau Frech im Rappen, soll Diens­tag den 18ten d., M. des Nachmittags um 1 Uhr im Garten selbst öffentlich im Ganzen, oder theil­weise versteigert werden.

Der Garten enthält % Morgen 20 Ruthen, u. ist mit einem Häuschen und Brunnen versehen.

Näheren Aufschluß hierüber ertheilt der Unter­zeichnete. Sollten sich keine Kaufliebhaber finden, so werde ich den Garten auf 3 oder 6 Jahre ver­leihen. Gießen den 6. Oktober 1831.

I. Melchior Frech.

8) Mittwoch den 12. Octbr. Morgens 7 Uhr, soll eine Parthie Eichen rc. Scheid-, Prügel-, Stock- und Reiserholz versteigert und der Anfang in der Catharinenhütte gemacht werden.

Der Beigeordnete H. Schneider.

Feilgebotene Sachen.

1) Die so schnell vergriffenen, rothen wollenen türkischen Gesundheitsleibbinden a fL2. 30 kr. per Stück, sind sowohl einzeln als dutzendweise, so wie auch ganz feine weiße englische wollene Damenleib­binden a fl 2 per Stück u. für Kinder a fl. 1.30 kr. per Stück zu haben bei

Beer Isaac St übel Schnurgasse Lit. II Nro. 58 der Born- gasse gegenüber in Frankfurt a. M.

NB. Briefe und Gelder werden franco erbeten