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9) Mittwoch den UtenFebr. Vormittags 10 Uhr soll der Platz der abgebrochenen Burgkirche sammt Mauerwerk auf dahiesigem Nathhause an den Meistbietenden unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingnngen öffentlich versteigert werden, welches höherer Verfügung zu Folge hierdurch bekannt gemacht wird.
Giessen den 28. Jan. 1829.
Bürgermeisterep das. y,fJt ;yVYSt v ' jk/
10) Die große Summe der bciPfändnlt- gen als uneinbringlich erklärt werdenden Forststrafen, hak die höheren Behörden zur Ucbcrzeugung geführt, daß die Debenten pfändbare Obsecte zu Nachbarn, Verwandten oder Bekannten über Seite bringen.
Es wird daher höheren Auftrags zu Folge hierdurch öffentl. bekannt gemgcht, daß alle die, welche solche Obsecte welche verborgen werden sollen, aufnehmen, sich der nachdrücklichsten Strafe zu gewärtigen haben, eben so auch diejenigen, denen solche Gegenstände heimlich ins Haus gebracht werden, und die nicht 'sobald sie Wissenschaft davon erhalten, alsbald denjenigen Ortsvorstands-Personen, welche bei ber Pfändung zugegen waren, Anzeige davon machen.
Giessen den 29. Jan. 1829.
Die Bürgermeisterep das.
11) Zehnten ; u Dornholzhausen. Der von Metting'schc An- thcil am großen und kleinen Zehnten zu Dornholzhausen, ohnweit Wezlar, ist aus freyer Hand zu verkaufen; cs werden daher Kanfliebhaber cingeladen, sich an unterzeichneten Bevollmächtigten zu wenden, um die Bedingungen zu erfahren.
Giessen den 9. Jan. 1829.
Ludwig Welckcr Hofgerichts-Advokat.
12) Montag den 2tenFebruar, Nachmittags 2 Uhr bin ich Willens eine Quantität von Weinen in 181 lr, 1815?, 1819? und 1825?. bestehend, so wie mehrere wein-
gnlne Fässer von einer >/4 Ohm bis Zulast, öffentlich meistbietend gegen haare Zahlung in meiner Wohnung, um damit aufzuräumen, versteigern zu lassen, wozu ich Steigliebhaber höflichst entlade. Proben werden vor der Versteigerung Stciglicbhabern gegeben.
Giessen den 22. Jan 1829.
'G. D. Brüh l.
1A Der Beitritt zur allgemeinen Mi- lnär-Vertretungs-Anstalt die vergangenes üprpifs214 und zu der
1829 ^er 300 Personen ihren Beitritt angezxigt haben, und deren Statuten hei allen Bürgermeister zu lesen sind, ^ .^luer bcl mir oder bei denen bckann- ten Petssi cn angezeigt Und die Statuten unterschrieben werden.
Das 50 fl. oder ftmch Belieben 75 si betragende Antrittsgeld kann später und auf mehrmalcn gcge n Original - Bcy- trittö - Scheine von mir, bezahlt werden
D,c von mir spcciell geleistete 90,000 ff. betragende Eaution der aus 3. hiesigen Kenut- nißreichcn Herrn Mitgliedern bestehende Vor- u"ud, durch die jedesmal eineu Tag vor der Ziehung (in jedem Bezirk) das Cassa- Bnch unterschrieben wird, giebt jedem der Herrn Bcitrctenden die gröstmöglichste Sicherheit.
Für die bisherige pünktliche Besorgung aller Geschäfte spricht, daß bis heute gegen b-eseFuhrung seit der, Gründung (im Jahr 1824.) noch nicht eine Klage statt fand, und auch ich gegen kein Mitglied klagend auf- zutretcn nothlg hatte.
Darmstadt den 1. Jan. 1829
Ernst Emil Hoffman n.
Der Beitritt zur allgemeinen Militair- vcrtrctuiigs-Anstalt für den Bezirk Giessen kann bei Unterzeichnetem angezeigt und die Statuten unterschrieben werden.
Giessen den 22. Oct. 1828.
Martin.
Ortseinnehmer.
Hierzu eine Beilage.
bcrt, Burger und Schneioer auznec,


