Ausgabe 
28.11.1829
 
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1 .) der sogenannte Speicherbau 56 Fuß lang nud mit Schiefer gedeckt,

2 .) eine Sckieune 100 Fuß laug mit Zie­geln gedeckt,

3 .) ein Schweinstall.

Sämmtliche Gebäude sind noch in einem sol­chen Zustande, daß sich die Materialien mit Lortheilzu Wohn- und Oekonomie-Gebäu­den verwenden lassen. Liebhaber, welche die­selben vor der Versteigerung eiuzusehen wün­schen, können sich au den Großherzogl. Con- troleur Geller in Königsberg wenden und die sehr vorthcilhaften Verkauföbedingungen sind ebenmäßig vor der Versteigerung "auf der Schreibstube des Unterzeichneten zu erfahren.

Giessenden 3.November 1829.

Der Nentamtmann Schneider.

5) Das dem pensionirtcn Großherzogl. Hofkammer-Kanzlisten Wigandt dahier zuste- hende Wohnhaus in der Löwengassc, neben Schuhmachermeister Wcismüllcr, mit Neben- b<ut und Stallung, giebt 22 Alb. 2pf. Zinß auf's Nathhaus, enthält 36,7[]Älftr. oder *0 Ruth. 14 Sch. Grundfläche nebst Garten­haus neben Andreas Wagner mit 10,1 [] Klftr. Grundfläche, giebt 13Alb. Zins auf'S Nath­haus und

55,4 ['] Klftr. Hausgarten neben Wilhelm Friedel soll

Montags den 14tcn Dezember Nachmit­tags 2 Uhr

auf dahiesigem NathhauS öffentlich meistbie­tend unter den alsdann bekannt zu machen­den, auch schon vorher bei unterzeichneter Gerichtsstelle einzusehendcn Bedingungen, versteigert werden.

Giessen den 31. Octbr. 1829.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r.

6) Montag den 30ten d.M. soll das zur Holzcrndtc »on 1828/g gehörige, in dem Di­strikt Neumark liegende Gehölz, bestehend in

3 Stecken eichen Scheidholz,

5 kiefern «

6 eichen Prügelholz,

>2 kiefern «

3 eichen Stockholz, 158 kiefern «

1000 Gebund eichen Wellen, 4625 kiefern «

75 fichten e

öffentlich meistbietend versteigt werden, NNd ist der Anfang präcis um 9 Uhr an dem Phi­losophen Wald am Rödger Weg bestimmt worden.

Giessenden 26.Novbr. 1829.

Die Bürgermeisterei das.

M. Schneider.

dfr ilgrtiotcnt Aachen.

1) Das Gärtchen unter beit neuen Ei­chen, unfern deS Schießhauses, welches Hr. Distrikts-Einnehmer Hoffmann in Pacht hat unb 54 kr Grundzins an hiesige Stadt, sonst aber weder Steuern noch Zehnten entrichtet, ist auf Zielzahlung aus freier Hand, wie auch eine mit Eisenblech beschlagene Krippe für ein Pferd und ein Haferkasten, 5 Malter fassend, zu verkaufen vom Hofgerichts-Advokat Meyer.

2) Ich bin Willens meinen Garten am Nahruugsberg, neben Daniel und Conrad Vogt, 73 Ruthen 14 Schuh haltend, sowie ein daran stoßendes sehr gutes Gemüßlaud, 24'°^^ Ruthen haltend, ans freier Hand zu verkaufen. Liebhaber können sieh bei mir selbst melden.

Giessen den 14, Novbr. 1829.

Ludwig Welcker,

_ m HofgerickMAdvokat.

3) Bei Unterzenietem ist ganz frischer Laberdan, so wie auch Stockfisch angekom- 111 cn , F. Heusler.

4) Unterzeichneter hat wieder einen Vvr- rath Welsche- und Haselnüsse zu verkaufen und bittet um geneigten Zuspruch.

Dill man n, wohnhaft am Markt N.559

5) Der beliebte Hess. Hausfreund nf-o 1850. ist zu haben bei

UniversitätS Buchbinder Balser , 6) Ein 0 jähriges, hellbraunes, aut eingefahrues Stutenpferd steht allhicr ru ver­kaufen. Das Nähere bei Ausgeber. 4

7)