105 c —
gen werden kann, zu vermiethcn, bestehend m 2 Stuben, 2 Sammer, Küche, Holzplatz und Thcil am Keller. Das Nähere ist bei Jacob Franz auf dem Neuenweg zu erfahren.
5) In den Neuenbäuen ist ein geräumiges, möblirteö Zimmer an einen oder zwei Gymnasiasten zu vermiethcn; auf Verlangen können solche auch die Kost rc. erhalten. Das Nähere bei Ausgeber.
6) Bei Friedrich Lony Wittwean der Kühgaß sind zwei möblirte Stuben zu vermiethcn, welche sogleich bezogen werden können. „ „
7) In Nr. 123 der Wallthorstraße ,st eine mcublirte Stube zu vermiethen.
8) In Nr. 494. auf dem Seltersweg sind zwei Zimmer nebst Kammer, — ohne Möbeln zu vermiethcn und können sogleich be zogen werden.
Vermischte Nachrichten.
1) Wirthschafts-Empfehlung. Die nunmehr beendigte Einrichtung der von mir in meinem (ehemals HerrnObcrfinanz- rath Emmerling'schen ) Wohnhause auf dem Burggrabcn ctablirtcn
W ein- und Kaffee- Wirthschaft
zeige ich so wohl meinen Freunden und Bekannten, wie einem verehrten Publicum hierdurch an, und schmeichle mir, durch die vorhandenen Bequemlichkeiten, — besonders schönes Lokal begünstigt, jeden billigen Anforderungen entsprechen zu können. Auch werde ich mir jederzeit durch vorzüglich reine Weine und gute Speisen, verbunden mit der aufmerksamsten und billigsten Bedienung die vollkommene Zufriedenheit derer, die mich mit ihren gut- gen,Besuchen beehren, zu erwerben suchen-i-
4 G. D. Ebel.
2) Wirthschafts-An zeige. 3n Bezug auf meine frühere Bekanntmachung vom Juny d. I., bringe ich hierdurch zur öft fentlichen Kunde, daß die bisher untcrbro" chenc Gastwirthschaft, in dem von mir erkauften Gasthaus zum Einhorn zu Giessen, mit dem Iten künftigen MonatS
November wieder beginnen wird. Nur allein die Vornahme nöthiger Veränderungen, verbunden mit dem Wunsche, dieses längst rühmlichst bekannte Gastwirtbschasts - Local so cinzurichten und zu verbessern, daß ich mich des Beifalls und der Zufriedenheit meiner hochverehrten Herrn Gäste versichert halten könne, "konnte eine solange Unterbrechung veranlassen.
Ich verbinde hiermit die weitere Anzeige, daß alle Wirthschaft in meinem Gasthaus zum Gold neu Löwen, worin ich, wie ich mir schmeichele, seit 20 Jahren, mir das Zutrauen derer, die mich mit ihrem gütigen Zuspruch beehrten, erworben habe, vorläufig mit dem Iten November gänzlich g e- s ch l o s s e n w i r d. ■ .
Indem ich somit allen, welche mich mit ihrem gütigen Zuspruch in meinem bisherigen Gasthaus zum G o l d n e n Löwen beehrten, meinen verbindlichsten Dank abstatte, und mich ihrer ferneren Gewogenheit empfehle, lade ich sowohl ferne als einheimische Gönner und Freunde gehorsamst ein, mir ihr gütiges Zutrauen auch fernerhin im Gasthaus zum Einhorn zu schenken, und mich mit fleißigem Zuspruch zu beehren. Ich dagegen werde es mein höchstes Bestreben scyn lassen, nur durch reelle und promte Bedienung Bcy- fall zu erhalten.
Giessen den 22. Octbr. 1829.
I u ftus Müller, künftig Gastwirt!) zum Einhorn.
3) Die sonntägige Freischule nimmt beit 1. November, Morgens um 8 Uhr wieder ihren Anfang. Diejenigen, welche dieselbe diesen Winter über besuchen wollen, fo- dcre ich hiermit auf, sich sämmtlich, im Laufe der künftigen Woche, bei mir, oder meinem Lehrer einschreiben zu lassen; bemerke indessen, daß auf ordentlichen Besuch der unten angegebenen Lehrstunden gerechnet wird, die ohne gegründete Entschuldigung Versäumenden als'von dem Institute ausgeschlossen be, trachtet werden.
Abcndstuudcn: Montagsund Donerstags von 8 bis 9. Rechnen. — Dienstags und Freitags von 8 bis 9. Geometrie.— Mittwochs von


