Ausgabe 
22.8.1829
 
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7) Ein ohngefähr '/^Morgenhaltendes, sehr gutes Stück Grabland auf dem untersten Niegespfad, ist mit der darauf befindlichen Ernhtczu verkaufen. Der Eigenthümer ist bei Ausgeber dieses zu erfahren:

8) Die Erbendes verstorbenen Schrei« ncrmefsters Christian Debus find Willens ihr ' in der Kaplansgasse dahier zustehendes Wohn­haus nest Zugehörungen aus freier Hand zu verkaufen, oder die untere Etage zu vcrmie- then. Dasselbe besteht in 5 heizbaren Stuben, 3 Kammern, 2Küchen, gewölbten Keller rc. nebst Hinterbau mit Stallung und Mistenstätte im Hyf; sodann befindet sich ein Brunnen und Gärtchen beim Haus.

Lu v e rm i e 1tz e n.

1) Das von Herrn Jiechnungs-Re­visor Roch dahier bisher bewohnte Logis in IVro. 80. an der Wallthorstraße, ist durch dessen Ankauf eines eignen Wohn­hauses, anderweit zu vermiethen. Das- lclbe besteht: in 2 geräumigen, schön ta­pezierten heizbaren Stuben, jede mit ei­nen: Kabinet, sodann einer kleineren heiz­baren Stube, Küche mit Sparherd, ei­nem gewölbten Keller, Holzstall, Boden und Mitgebrauch der Waschküche; alles verschließbar.

2) In Nro. 454. ist eine Stube, Küche, Holzplatz, Theil am Keller und Boden zu ver- miethcn, und kann sogleich bezogen werden.

3) Ein Logis, bestehend in 4 tapezierten Stuben, Küche, Kammern u. s. w., istzu vcr- miethen bei Georg Reiber,

in der Neustadt.

4) Eine große möblirte Stube ist zu »er# miethen. Ausgeber dieses sagt bei wem.

5) Bei A. Ziegelstein in der Wallthor# straße, ist xch Logis in 2 Stuben mit Kabinet, Küche, Holzstall rc. bestehend, an eine stille Haushaltung zu vermiethen. Auch kann das­selbe mit Möbeln abgegeben werden.

6) Bei Schuhmachermeister Georg Jun- kcr auf dem Seltersweg, ist ein Logis, be# itehcnd in 1 Stube, 2 Dachkammern, Küche,

Keller, Boden, verschlossenem Holzstall unl Mitgebrauch des Bleichplatzes in dem Gar­ten beim Haus, zu vermiethen und bis Iten November beziehbar.

7) In No. 415. auf dem Selters­weg ist eine große Scheuer und Stallung zu vermiethen und kann sogleich in Besitz ge­nommen^ werden.

8) Zu vermiethende Woh- n tt n g. In meinem neuen Hause an der Schloßgaßo ist eine geräumige Familienwohmmg, bestehend aus 11 Piecen, darunter 7 heizbar , nebst verschloßenem Holzplatz, Keller, Mit­gebrauch der Waschküche x. zu ver­miethen , und ist die Einrichtung ge­troffen, daß solche nach Wunsch ge- theilt werden kann, um sie mit Küche und allem Zubehör als eine Famili- enwohnnng, fodaim mit einer geräu­migen Stube, Kammer und ver­schließbarem Holzplatz, für eine ledi­ge Person benutzbar zu machen.

Ferner kann ich 2 angenehme getrennte Stuben, jede mit einem. Alkoven versehen, in meinen neuen Häusern in der Waidcngasse, an le­dige Personen abgeben, und kön­nen solche als nun beziehbar, zu je­der Zeit besehen werden.

Giessen den 5. August 1829.

G. F. Hey er Vater.

9) In meinem neu erbauten Wohnhaus auf dem Neuenweg sind 6 Stuben, 5 Kam­mern , Küche, Keller und Holzstall, zusam­men oder auch getrennt zu vermiethen und kön­nen bis 1. Oktbr. bezogen werden.

Hornberger.

Vermischte NatliritTjtrn.

1) Alle Ausstände- sowohl an Leder# als Holzschuld, laut der den Schuldigen zugegan-