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7) Ein ohngefähr '/^Morgenhaltendes, sehr gutes Stück Grabland auf dem untersten Niegespfad,■ ist mit der darauf befindlichen Ernhtczu verkaufen. Der Eigenthümer ist bei Ausgeber dieses zu erfahren:
8) Die Erbendes verstorbenen Schrei« ncrmefsters Christian Debus find Willens ihr ' in der Kaplansgasse dahier zustehendes Wohnhaus nest Zugehörungen aus freier Hand zu verkaufen, oder die untere Etage zu vcrmie- then. Dasselbe besteht in 5 heizbaren Stuben, 3 Kammern, 2Küchen, gewölbten Keller rc. nebst Hinterbau mit Stallung und Mistenstätte im Hyf; sodann befindet sich ein Brunnen und Gärtchen beim Haus.
Lu v e rm i e 1tz e n.
1) Das von Herrn Jiechnungs-Revisor Roch dahier bisher bewohnte Logis in IVro. 80. an der Wallthorstraße, ist durch dessen Ankauf eines eignen Wohnhauses, anderweit zu vermiethen. Das- lclbe besteht: in 2 geräumigen, schön tapezierten heizbaren Stuben, jede mit einen: Kabinet, sodann einer kleineren heizbaren Stube, Küche mit Sparherd, einem gewölbten Keller, Holzstall, Boden und Mitgebrauch der Waschküche; alles verschließbar.
2) In Nro. 454. ist eine Stube, Küche, Holzplatz, Theil am Keller und Boden zu ver- miethcn, und kann sogleich bezogen werden.
3) Ein Logis, bestehend in 4 tapezierten Stuben, Küche, Kammern u. s. w., istzu vcr- miethen bei Georg Reiber,
in der Neustadt.
4) Eine große möblirte Stube ist zu »er# miethen. Ausgeber dieses sagt bei wem.
5) Bei A. Ziegelstein in der Wallthor# straße, ist xch Logis in 2 Stuben mit Kabinet, Küche, Holzstall rc. bestehend, an eine stille Haushaltung zu vermiethen. Auch kann dasselbe mit Möbeln abgegeben werden.
6) Bei Schuhmachermeister Georg Jun- kcr auf dem Seltersweg, ist ein Logis, be# itehcnd in 1 Stube, 2 Dachkammern, Küche,
Keller, Boden, verschlossenem Holzstall unl Mitgebrauch des Bleichplatzes in dem Garten beim Haus, zu vermiethen und bis Iten November beziehbar.
7) In No. 415. auf dem Seltersweg ist eine große Scheuer und Stallung zu vermiethen und kann sogleich in Besitz genommen^ werden.
8) Zu vermiethende Woh- n tt n g. In meinem neuen Hause an der Schloßgaßo ist eine geräumige Familienwohmmg, bestehend aus 11 Piecen, darunter 7 heizbar , nebst verschloßenem Holzplatz, Keller, Mitgebrauch der Waschküche x. zu vermiethen , und ist die Einrichtung getroffen, daß solche nach Wunsch ge- theilt werden kann, um sie mit Küche und allem Zubehör als eine Famili- enwohnnng, fodaim mit einer geräumigen Stube, Kammer und verschließbarem Holzplatz, für eine ledige Person benutzbar zu machen.
Ferner kann ich 2 angenehme getrennte Stuben, jede mit einem. Alkoven versehen, in meinen neuen Häusern in der Waidcngasse, an ledige Personen abgeben, und können solche als nun beziehbar, zu jeder Zeit besehen werden.
Giessen den 5. August 1829.
G. F. Hey er Vater.
9) In meinem neu erbauten Wohnhaus auf dem Neuenweg sind 6 Stuben, 5 Kammern , Küche, Keller und Holzstall, zusammen oder auch getrennt zu vermiethen und können bis 1. Oktbr. bezogen werden.
Hornberger.
Vermischte NatliritTjtrn.
1) Alle Ausstände- sowohl an Leder# als Holzschuld, laut der den Schuldigen zugegan-


