des Morgens präciS 9 Uhr an der Laubacher Straße gemacht werden.
Giesseu den 19. März 1829.
Die Bürgermeisterei» das. M. Schneid er.
7) Die Liste der im Jahr 1809. dahier gcbornen Militärpflichtigen ist an dem Rathhause angeschlagen.
Man bringt dieses mit dem Bemerken hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß die allenfallsigen Reklamationen während den nach 27. des Rekrutirungsgcsctzcs bestimmten 14 Tagen also bis !nol. den 4ten April auf dem Bürgermeisterei - Bureau vorgebracht werden müssen. , c, ,
Diejenigen welche etwa tit die Liste einzu- tragen vergessen wokden sind, haben dieses binnen gleicher Frist anzuzeigcn, widrigenfalls sie nach §. 28 des Rekrutr'rungsgesetzes behandelt werden.
Zugleich werden die Depotberechtigte auf- aefordert, ihre Ansprüche deßhalb bei unter- reichneter Stelle geltend zu machen.
Giessen den 21. März 1829.
- Die Bürgermeisterei) das. M. Schneider.
8) Montag den 23.März Nachmittags 2 Uhr werden in meiner Wohnung Tische, gepolsterte Stühle mit elastischen Stahlfedern und mit Rohr geflochtene, große Spiegeln, Bonteillen, Bouteillenbänke, geschliffene Weingläser, einigemeßingnerenLeuchter «.etwas Porzellan, eine Anzahl Kruge mit Selterwasser, Laaerdröhne rc. mit damit aufzuräumen gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend vcrstesgert. Eiessen den 13. März 1829.
G. D. Bruhl.
9) Montag den 23ten März d. I. und die darauf folgende Tage von Morgens 9 b s 6 Uhr Nachmittags, 'sollen bei dem Gastwnth Kees im Kurhaus in Salzhausen folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung freiwillig versteigest w^den, als: Weiszcug, bestehend in Bett-und Tafelgedeck, Bettladen, Hauchnatrazen >mc Bett
zeug , Nachttischcher, Schränke, Waschpressen, Schreibsekretair, Schreibpult, eine bedeutende Parthie Tische, 2 ganz neue moderne Sopha mit schwarzem Merino und gelben Nägeln beschlagen, mit den passenden Stühlen, mehrere % Dutzend gebrauchte Stühle > und 150 Stück mit Weide geflochtene Stühle, eilt vollständiges Tafelservice für 200 Personen von Porzellan nebst allem Zugehör, eine Quantität 13 löthigcs Tafcl- silber, Metalllöffel, mehrere Dutzend neue Messer und Gabeln, Gläser in fast allen Sorten, Wasserbouteillen, Sauerwasserkrüge , geeichte Boutcillen, Waschlavoir, Nachtgeschirre rc. Tintenfässer, roth lakirte Präsentirteller, Leuchter, Tintenfässer und Serviettenbänder, eine Billardlampe nebst 16 Stck. Billardbällen, 1 Hauslampe, 1 Kro- ncnleuchter von Glas, mehrere Spiegel, 1 Penduluhr, 15 Stück große weise Vorhänge mit Franzen und allem Zugehör, kupferne Kastrollen, Töpfen, eiserne Badpfannen, Backformen, Stalllaternen, 7Stall- einter u.s.w. eine halb bedeckte moderne Chaise ein- und zweispänm'g und ein leichtes offenes Chaischen. Liebhaber werden hierzu eilt# geladen. Salzhausen den 13. Mär; 1829.
Andreas Kees.
10) Alle diejenigen, welche Bücher ans der hiesigen Umversitäts- Bibliothck geliehen haben, werden hiermit anfgefordert, dieselben bis zum 10. April l. I. zurückznliefern, widrigen Falls nach §. 12. der Universität» - Bibliotheks-Gesetze gegen sie verfahren wird.
Giessen den 17. März 1829.
Dr. Adrian.
11) Fein belesener weiser Senstsamen ist ein frischer Transport angekominen, und nebst der Beschreibung über dessen Gebrauch mdH«->d»°b.°b<,
12)


