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Gviktallavungen.
I.
■ Jacob WalhschiNitt, Jacobs Sohn von Crombach ist Willens, sich in Weipoltshausen int Kurhessischcn nieder zu lassen. Auf Ersuchen Großherzogl. Regierungs - Amts werden daher dessen etwaigen Gläubiger hierdurch aufgefordert, ihre Forderungen binnen 3 Monaten, bei Verlust diesseitiger Rechts- hülfe, dahier anzuzeigcn.
Giessen den 10. März 1829.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht Mstlle r.
II.
Auf Requisition Großhcrzogl. Regic- rungsamts dahier werden alle diejenigen, welche rechtliche Ansprüche ait den nach Salz- bödcy, im Königreich Preussen überziehenden Jacob Wagner Johannes Sohn zu Crombach, zu haben glauben, aufgefordert, solche bin- neu 3 Monaten, bey Verlust aller von hier- aus zu leistenden Rechtshülfe, dahier anzu- zeigen.
Giessen den 17. März 1829.
Großhcrzogl. Hess. Stadtgericht.
M ü Her.
III.
Alle diejenigen, welche an die in der Kür’ dcngasse dahier gelegene, auf den Namen Samuel Benges im Flurbuch noch eingetragene von Jude Samuel berkommeude Hofraithe
5,0 [] Klftr. ein halbes Haus nebst Grund neben Jud Amsel Herz Vogel
rechtliche Ansprüche zu.habcn glauben, werden hierdurch aufgefordcrt, dieselben binnen 4 Wochen vor unterzeichnetem Gerichte um so gewisser anzuzeigen, als sonst die von der Löb Meyers Wittwe an dieser Hofraithe an- gesprochcne Eigenthums-Rccht gerichtlich anerkannt werden wird.
' Giessen den 7. Merz 1829.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht.
M ü Her.
WeLannt 'm achungen.
1) Hochpreisliche Regierung dahier bat sich veranlaßt gesehen, < die durch die Zeit unbrauchbar gewordene Acten gusscheiden zu lassen und deren öffentlichen Verkaufanzube- fchlcn.
Indem man dieses daher zur allgemeine it Kenntniß hiermit bringt, bemerkt man zugleich , daß diese Äctcu, welche ohngefähr HO Z/>.. ausmachen und sonst noch gut erhalten sind,
Mittwoch den 8. April d. I. Vormittags auf Großhcrzogl. Regiernngs-Canzlcigebäude dahier, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen — entweder im Gan- zcn oder in Parthien dem Meistgebote ausgesetzt werden sollen.
Giessen den 12. März 1829.
L. Liebknecht.
2) Tie Lieferung des Brennholzes für die dahiesige Regierungs - Canzlei 'uud das Entbindungs-Institut, bestehend in ungefähr 100. Stecken Buchenscheitholz, soll Montag den 23ten d. M. Vormittags 10 Uhr auf der Regierungs - Canzlei au den We- nigstnehmendcn veraccordirt werden.
Diejenige , welche die Lieferung über - nehmen wollen, können sich in dem vorgc- dachten Teruiin cmfindcn.
Giessen den 5tcn März 1829.
Eckstein, Regierungs - Secretär.
3) Tas in Großherzogl. Hofgerichts- Canzlci für 1829 erforderliche Brennholz, aus 50 bis 60 Stecken Buchenstammholz bestehend, soll
Freitag den 3tenApril VörMi tags um 10 Uhr
an den Wenigstnehmenden mittelst Versteh gcrung in Anlieferung gegeben werden. Liebhaber haben sich in gedachtem Termin in de"' Hofgerichtö-Canzleigebände anzumeldcn, c!.
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