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auf dem Selteröweg.

Vermischte Nachrichtcn.

1) Frankfurter deutfches Jour­nal. Das Frankfurter Journal, politischen, und die DidaSkalia und Wöchentliche Unterhaltungen, belle­tristischen Inhalts , erscheinen auch wie bis­her im Jahr 1830 täglich. Obgleich das Journal bisher die politischen Ereignisse mög­lichst schnell mittheilte, seist bei seinem sehr starken Absatz es nöthig geworden, eine Schnellpresse, die stündlich zwolf- hundcrt Abdrücke liefert, aufzustclle»; durch di-sp Schnelle werden wir tm Stande scyn, dieBlätter vom Monat März an, beim Eintreffenwichtiger Ereignisse schott Abends erscheinen zu lassen. Um der Didaska- l,'a ein noch größeres Interesse zu verschaf­fe», haben wir die Gegenstände, welche sie enthalten wird, durcheilten neuen ver­mehrt. Unter dem TitelDer Bio­graph", wird nemlich die erste Seite unse­rer Zeitschrift Lebensbeschreibungen aller denkwürdigen Personen der älteren und

neueren Zeit, die sich als Krieger und Staats­männer, als Gelehrte und Künstler ausge­zeichnet haben, oder sonst eine wichtige Rolle spickten, enthalten. Diese Lebcnsbcschrelbun- gen sollen, unter Berücksichtigung.der bedeu­tenderen Personen, bei aller vcrhältinßmaßt- gcn Vollständigkeit, kur; und gedrängt be­handelt werden, und in alphabetischer Ordnung auf einander folgen. Jedes hal­be Jahr wird der Didaökalia em Register zum Biographen" beigegeben werden, da- mit der Leser mit Leichtigkeit die Lebensbe­schreibung irgend einer Person nachschlagen kann. Indem mir uns bemühen werden, die­sen Gegenstand so interessant als nntz- l ich für das verehrte Pilblikum zu behandeln, glauben wir unserer Zeitschrift dadurch einen bleibenden, ja en cyclopädischcn Werth zu verleihen, und ihr die fernere Theilnahme des Publikums, die ihr bisher in so reichem Maaßc geworden ist, auch für die Zukuuft zn

Ankündigung in der Landzeitung ä 8 fr. per Stück, so wie Jugendschriften mit colorirten Kupfern in Auswahl, sind j» haben bei

Univ. Buchbinder Balser.

2) Im Gasthaus zum Hirsch sind Wcl- schcnüsse, das Hundert zu 5fr., zu verkau- fflt 3) Unterzeichneter empfiehlt sich mit al­len Sorten Spiclwaarcn von Zinn, sowohl für Knaben als Mädchen, zu den billigsten Preisen, so wie mit ovalen Bettflaschen das Stück zu 6fl., dergleichen mit Becheru zu 7 fl.

Heinrich Rauch, Zinugießer in der Wallthorstraße.

4) Ein Sttttenpferd von duiikclbrau- ncr Farbe, welches gut zugcritten und auch rum Fahren benutzt werden kann, steht da­hier zu verkaufen; bei wem? ist in der Er- pcdition dieses Blatts zu erfahren.

12) Weihnachtsgeschenke von dauerhafter

®et sich <ilfo «uftieft flmmlti* jusammm gehörende Blätter (die jährlich über vier­hundert Bogen betragen) für das mit dem 1. Jattuar beginnende neue Halbjahr zu abonnircu wünscht, beliebe baldigst seine An- bcstellttng darauf bei seinem zunächst liegen­den löbl. Postamte oder Zeituugscrpcdition zu machen. Die hiesige Fürstlich Thurn und Tarische Oberpostamtö-Zcitungs-Erpedition, welche die Hauptspedition unserer Blätter für das Ausland hat, erläßt solche den löbl. Post­ämtern für 4fl. halbjährlich, wogegen man sich von Letzter» eine mäßige Preiserhöhung gerne wird gefallen lassen. Jnsertioncn wer­den mit 6 fr. für die gcdrnckte Zeile m ge­wöhnlicher iZcitlingöschrift bezahlt. Eine weitläufigere Anzeige ist auf allen lobl. Post­ämtern und Zcitllngserpcditioncn unentgcld- lich zu haben. Frankfurt im Dez. 1829.

Die Erpeditio» des Frankfur­ter Journals.

2) Daß ich meine bisherige Wohuung in dem Hause des Herrn Steuer-Einnehmers Stcin'auf dem Markt verlassen habe und in mein erkauftes Wohnhaus auf dem Selters­weg,