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Beilage zu Nro. 29.

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2) Zur Einnahme milder Beiträge für die Wetterbeschädigten im Landrathsbezirkc Lauterbach und deren Beförderung an die ge­eignete Behörde erbieten sich die Unterzeich­neten mit dem Anfügen, daß sie. über die ein­gehenden Gaben demnächst Rechnung able- gen werden. Giessen im Juli 1829.

I. B. Noll. W o r t m a n n.

3) Bei dem am 25. Juni gegen Abend ringctretcnen starken Wetter und Regenguß gab jemand von hier, an dem Eingang in den Buschischen Garten, einer allh. dienenden Dienstmagd eine blaue baumwollene Schürze und ein farbiges leinenes Taschentuch zum Halten auf einen Augenblick; bei dem vor- auszusehendcn, immer starker werdenden Re­gen aber eilte diese Dienstmagd, ohne an die Rückgabe der ihr anvcrtrautcn Gegen­stände zu denken, nach Haus; da dieselbe wahrscheiulichcr Weise nun bis jetzt nicht wis­sen wird, an wen sic diese Gegenstände zurückzu- gebcn hat; so wird dieselbe hierdurch bedeutet, daß dieses" an die Erpedition dieses Blatts ge­schehen kann, gcgenfalls sic sich die für sic dar­aus entstehenden Nachthelle selbst znznschrei- bcn hat.

4) Ein junger Mensch, welcher das Kammmachcrgeschäft zu erlernen wünscht und von braver Altern Herkunft ist, kann in einer nahe gelegenen Stadt als Lehrling cin- treten. Das Nähere ist in der Erpedition dieses Blatts zu erfahren.

5) Der Unterzeichnete, welcher in den vorzüglichsten Städten Deutschlands mit Bei­fall Unterricht im Schwimmen crtheilt hat, ist mit Bewilligung hoher Obrigkeit, geson­nen, auch in dem hiesigen Lahnflussc an einer geeigneten Stelle in der Nähe der Pulvcr- mühlc eine Schwimmschule zu errichten. Er zeigt dieses einem geehrten Publikum mit der Bemerkung an, daß Mit der nächstkom- rnendcn Woche der Unterricht seinen Anfang

nehmen soll, und bittet die geehrten Herrn und diejenigen Eltern, welche ihm ihre Kin­der zum gründlichen Erlernen der nützlichen Schwimmkunst anvcrtraucn und ihren Bei­tritt erklären wollen, mit ihm die nöthige Rücksprache zu nehmen. Seine Tauglichkeit als vorzüglicher Schwimmlehrer wird durch hinlängliche Zeugnisse constirt, welche jedem zur Einsicht offen liegen.

Fr. Wilhelm Kleeblatt, Schwimmlehrer aus Frankfurt a/M.

logirt in der Pulvermühle.

6) Dem Wunsche vieler meiner ver­ehrten Kunden, ein Waarengeschäft an der Hauptstraße anzulegen, zu entsprechen, habe ich die Ebre so wohl diesen, wie einem geehr­ten Publikum hiermit auzuzcigen, daß ich solches nunmehr bei Hrn. Kastcnmcistcr Franz Wittwc auf dem Seltcrswcg ctablirt habe, uud füge zugleich die Bemerkung bei, daß das bisherige Waarengeschäft in meinem Wohnhause in der Hintergasse, hierdurch durchaus keine Störung erleidet und nach, wie vor, fort besteht. Indem ich die Ver­sicherung gebe, mcincv erchrten Kunden so­wohl mit guten, als auch billigen Waarcn zu bedienen, schmeichle ich mir eines recht zahlreichen Zuspruchs.

A. He» chelhcimö Wittwc.

7) Sonntag den litten Juli wird in dem hiesigen Kursaale von vielen Kunst­freunden der Umgegend ein vollsiimmigcs Liebhaber - Concert aufgcführt werden und demselben ein Ball folgen, woz» höflichst einladct

Salzhausen am 8. Juli 1829.

C. Doll, Gastwirth zu Bad Salzhausen.

8) Zu dem Hauptschießen dahier, wel­ches die hiesige Schützengescllschaft auf dm 26tcn und 27tenJuli auf dahicsigcm, ange­nehmen Schießplatz zn halten bestimmt hat, lade