Ausgabe 
16.5.1829
 
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Beilage zu Nro. 20.

12 ) In der Gemeinde Wieseck hiesigen Be­zirks , soll ein Pfarrhaus erbaut und die ver­schiedenen Arbeiten, welche veranschlagt sind 1.) Maurerarbeit . . 1309 ft. 53 fr. 2.) Steinhauerarbrit . . 119- 58- 3.) Zimmerarbeit . . . 379 - 46 -

4. ) Dachdcckcrarbcit . . 244 - 27 -

5. ) Schreinerarbeit . . 785 - 15-

6. ) Schlosserarbcit . . 356 - 10 -

7. ) Glaserarbeit . . . 262 - 36 -

8. ) Weiöbindcrarbeit . . 259 - 33 -

Summe - 3717 ft. 38 fr. Freitag den 22ten Mai t. I. Vormittags 9 Uhr zu Wieseck selbst, in der Behausung des Wirths Heinrich Deibel öffentlich an den W-- niastncbmcndcn veraccordirt werden, woz Accordlustige cingeladen werden.

Giessen den 5. Avril 1829.

Der Großherzogl. Landrath.

O u v r i e r.

ren Sicherstellung nochmals unentgeltlich zu impfen. Giessen am 15. Mai 1839.

vr. Rau, Physicatsarzt.

3) Zur allgcmeinen-Militär-Vcrtre- lungs- Anstalt pro29/3o haben bereits ge­gen 600 Personen Ihren Beitritt ange- zcigt.

Vcy Herrn Ortseinnehmer Martin kann man für den Bezirk Gi esen den Beitritt anzcigen.

Darmstadt den 15tcn Mai 1829. - Ernst Emil Hoffmann.

4) Die sonntägige Freischule nimmt Sonntag den 17.Mai, Morgens um 7 Uhr wieder ihren Anfang.

Vermischte Nac^tcliten.'

1) Ich ersuche diejenigen Familren, welche fernerhin, oder neuerdings Badestun­den in meinen Lahnbavehäusernzu haben wün­schen, mich bis zum 18. d. M. spätestens hiervon gefälligst zu benachrichtigen. Be­dingungen und Einrichtung bleiben unverän­dert.

Sollte jedoch eine hinlängliche Anzahl von Personen es vorziehcn in unbestimmten Stun­den zu baden, so werde ich mich bemühen eine diesem entsprechende andcrweitc Einrich­tung in einem der Badhänser zu treffen.

Giessen am 1. Mai 1829.

Dr. Bansa.

2) Die Schutzpocken - Impfungen wer­den von jetzt an bis zu Ende des künftigen Monats an den Sonnabenden Nachmittags von 1 bis 2 Uhr in meiner Wohnung vor­genommen werden. Auch bin ich in den ge- 'nanntcn Stunden bereit, Personen, welche vor 10 nnd mehreren Jahren die Schutzpok- ken schon einmal gehabt haben, zur größc-

5) Meinen geehrtesten Freunden mache ich hiermit bekannt, daß ich auf hiesigem Platze, wegen der sehr bequemen und schö­nen Lage meines Hauses, neben meiner Spe- ccrey-Handlung eine G asthaltery mit der Firma zum Frankfurter Hof errich­tet habe, und durch gute und billige Bedie­nung die vollkommenste Zufriedenheit aller Herrn Reisenden zu erlangen mir schmeichle. ' Lich den 23. April 1829.

G. C. Lisberger.

6) Morgen ist Ball mit freiem Eintritt im Buschischen Garten.

7) Daß ich das von der Wittwc Hof­meier erkaufte Haus, in der Schloßgassc ste­hend, bezogen habe, wolle ich hiermit anzu- zcigen nicht verfehlen.

Ritter.

.^eilg ebotene Aachen.

1) Eine neue Hausthür, so wie ein noch gut km Holz stehender Kuhstall, und v meh'