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Es werden daher diejenigen, welche geson­nen siich, Kuhhirt in hiesiger Städten wer­den , hierdurch aufgcfordert, in Zeit von 8 Tagen sich auf der Bürgermeisterei zu mcl- bpi., Giessen den 13.Novbr. 1829.

Die Bürgermeisterei dgs.

M. Schneider.

2) Zins- und Pachterhebung pro 1829. Zu Erhebung der Gcldzinsen von Häusern und Gütern in hiesiger Gemar­kung sind die ersten 3 Tage der nächsten Woche

Montag der I6te, Dienstag der 17tc und Mittwoch der 18te, zu Erhebung der Pächte hingegen die fünf letzten Werktage der darauf folgende Woche

Dienstag der 24tc, Mittwoch der 25te, Donnerstag der 26te, Freitag der 27tc und \i';:. Samstag de r 28tedieses Monats bestimmte v

Da die Revenuen der Univcrsitats - V o g- tct) Giessen vom laufenden Jahre an, dem Domanial-Vermögcn cinverlcibt worden sind, so werde:: an den oben bemerkten Tagen auch zugleich die Universitäts - V o gt ey- Zinsen Und Pächte einschließlich als meilumund Phasangutspacht mit erhoben.

Von Seite der Pachtpflichtigen ist zu be­rücksichtigen , daß sie nur in alphabetischer Ordnung abgcfertigt werden können; hier­nach kommen ohngefähr

aufdcn24ten, Dienstag, Llt. A bt5 F « « 25ten, Mittwoch, « (1 K

« « 26ten, Donnerstag, « L X

« « 27tcn, Freitag, « O 8

« « 28tcn, Samstag, « TZ

Die übrigen Domanialgefälle von 1829, welche nun alle fällig sind, wie Holz -, Gras -, und sonstige Gelder können nnr an den gewöhnlichen Zahltagen, Diens­tag und Donnerstag abgenommen werden.

Giessenden HtenNovbr. 1829.

Der Rcutamtmann Schneider.

/ 3) Die Geld - und Fruchtgefälle der Hos­pitals- und Armenkasse und diejenigen des Kri-

chenkasteus, welche auf Martini fällig gewor­den, sind innerhalb 8 Tagen zu berichtigen.

Giessen den 12. Novbr. 1829.

Der Rechner

" Lauer.

^eilgevolcne Aachen.

1) Das Gärtchen unter den neuen Ei­chen, unfern des Schießhauses, welches Hr. Districts- Einnehmer Hoffmann in Pacht hat und 54 fr Grundzins an hiesige Stadt, sonst aber weder Steuern »och Zehnten entrichtet, ist auf Ziclzahlung aus freier Hand, wie auch eine mit Eisenblech beschlagene Krippe für ein Pferd und ein Haferkasten, 5 Malter fassend, zu verkaufen vom Hofgerichts-Advokat Meyer.

2) Eine Wiese vor dem Seltersthor an der Chaussc gelegen, auch ein großer eiserner Waagebalken und ein Kanonenofen, ist zu ver­kaufen und der Eigcuthümcr bei -Ausgeber dieses zu erfragen.

3) Rliuni, Arrac llllbCognac, abge­lagerte Waare, wird prciöwürdig abgegeben bei Carl Silbe reise ».

4) Frische holländische Häringe das Stück zu 6 fr. sind z» baden bei

I. Selig mann Mauer Wittwc, in der Wallthorstraße.

4) Ein sehr brauchbares Piano-Forte steht dahier zu verkaufen bei

CH. Senner Wittwc, auf'm Sclteröweg.

Tu vcrmiclycn.

1) Bei Felsing auf'm Markt, sind im Vordcrhanü die zwei mittleren Etagen, be­stehend aus 4 heizbaren Stuben, 2 Kammern, Küche, wie auch Keller, Holzstall und Antheil am Waschhaus zu vermiethcn.

2) .Den 1. Februar k.J können 1OOOft. gegen gerichtliche Sicherheit zu 5 pCt., zu- sain-