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Beklage zum Gießer Wochenblatt No. 2.

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Theologische Bibliothek

für

die Provinz Obcrhessen.

Gemeinnützigkeit und Vcdürfttiß haben bei vielen Herren Geistlichen den Wunsch rege ge# »nachr, auf minder kostspielige Weise eine Bibliothek ihres Faches zur Benutzung zu haben und ich bin dadurch veranlaßt worden, eine solche dahier aufzustellen. Sie besteht aus den vorzüglicher« theologischen LiteraturcrzcugNissen, vor der Hand, der letzteren Jahre, die ich nach der Auswahl der Herren Superintendent und Professor Dr. Palmer, Kirchenrath und Professor Dr. Dicffenbach, Inspektor Dr. Engel dahier und Pfarrer Decher in Haufen, neu anschaffte und cinbinden ließ. Jährlich soll sie mit den neuesten gediegenen Erzeugnissen der theologischen Literatur, mit Rücksicht auf die Vorschläge der einzelnen Theilnehmer, vermehrt und so stets vervollständigt werden. Das jährliche Abonnement 6c# trägt fl. 3. 30 fr. oder Nthlr. 2. Prenss. und soll bei gehoffter Theilnahme verhältnißmäßig herabgesetzt werden. Plan und Katalog stehen unentgeltlich zu Diensten und ich bitte die Betheiligtcn, die ich bei Versendung derselben übersehen haben sollte, sich in frankirten Briefen gefälligst zu melden. Die Eröffnung der Bibliothek findet den 1. März d. I. Statt: doch hat die frühere Beitrittserklärung wahrscheinlich die Folge, daß noch vor Eröffnung der­selben eine Bändcvermehrung Statt habe.

In der Kürze hoffe ich zugleich eine ähnlich eingerichtete pädagogische Vibliothel für Geistliche und Schullehrer eröffnen und das Nähere darüber mittheilen zu können.

Wiewohl diese Anstalt von Oberhessen ausgegangen und für die betheiligtcn Einwoh ner desselben zunächst bestimmt ist, so steht sie dennoch auch Andern unter gleichen Vedin 8»ngen zur Benutzung offen.

Hierbei möchte sch meine übrigen literarischen Anstalten in Erinnerunj