Beilage zu Nro. 36.
5) Zu vermiethende Woh- n » n q. In meinem neuen Hanse an der Schloßaaße ist eine geräumige Familienwoynuug, bestehend aus 11 Piecen , darunter 7 heizbar, nebst verschloßenem Holzplatz, Keller, Mit- gebranch der Waschküche re. zu ver- miethen, und ist die Einrichtung ge- rroffeu, daß solche uach Wunsch ge- theilt werde» kann, nm sie mit Küche und allem Zubehör als eine Famili- euwohnung, sodann mit einer geräumigen Stube, Kammer und verschließbarem Holzplatz, für etiic ledige Person benutzbar zu machen.
Giessen den 5. August 1829.
G. F. Heyer Vater.
6) No. 503. auf dem Scltersweg, "eben Herrn Silbereiscn, sind zwei möblirre Stube« zu vermiethett.
7) Ein Logis, bestehend in 4 tapezierten Stuben, Küche, Kammern u.s.w., ist zu ver- Micthe» bei Georg Reiber,
in der Neustadt.
8) In Nro. 517. int Katharinengäßchen ist ein Logis, bestehend in 2 heizbaren Stuben, 2 Kammern, Küche, verschließbarem Holz- stall mit 2 Böden, halbem Keller, Misten» stätle und Gärtchen, zu vermicthen.
9) In Nr. 21. an der neuen Kirche sind zwei möblirte, schöne Zimmer mit Kabinette» und Sophas versehen, anderweit zu vermie- then.
10) Mein in der Neustadt stehendes Haus, aus 5 Stuben, einer Küche, Keller, Speicher, Holzremise und Theil am Waschhaus bestehend, welches in der Mitte Septcmbr. bezogen werden kann, will ich auf ein oder mehrere Jahre vermieden. M. A r n st e i n.
j2j Ein Logis, aus 2 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller und Holzplatz bestehend, >st zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Bei Ausgeber das Nähere.
13) In Nr. 495. auf dem Scltersweg sind zwei Zimmer zu vermicthen.
14) 300 fl. Bormundschaftsgelder liegen zu 51/, pCt. bereit in hiesige Stadt auszuleihen. Bei wem? sagt Ausgeber.
vermischte 2ssach richten.
1) Bon mehreren israelitischen Schullehrern ist der Wunsch an mich gelangt, einige, auf verschiedene Fälle gerichtete, dem Bedürfnisse der Zeit und dem jetzigen intellectu- ellen Eulturstande der Israeliten gemäße " israelitische Eideserklärungen" ausznarbeiten n. solche durch den Druck gemeinnützig werden zu lassen. Indem ich diesen Aufforderungen, sobald es die Zeit erlauben wird, zu entsprechen mich bereit erkläre, mache ich die Herrn Lehrer der hiesigen Umgegend auf die bereits int Jahr 1823 von mir verfaßte, bei Herrn Krieger in Marburg erschienene: „Jüdische Eideserklärung" aufmerksam, deren Zweckmäßigkeit (Leipz. Litera- turzeitung, Rum. 265, den 18.Oct. 1827.) öffentlich anerkannt ist, und deren sich die Hrn. Lehrer einstweilen als Leitfaden bedienen können. Giessen den 1. Sept. 1829.
A. L. Rosenthal, israelitischer Schullehrer.
2) Salomon Leser aus Elberfeld besucht zivn zwcitenmale die bevorstehende Mainzer, sowie die Offenbacher Messe, mit seinem wohl assortirten Lager von Ginshams, Clielas, Indiennes, Galliens, Sar- scnett. Gassas, llimity, Merinos, Coating-j wollenen und halb seidenen Westen- baumwollenen und Indiennes - Tüchern.
Sein Lager ist in M a i n z bei Herrn Vernarb im weißen Roß ; in Offen-
• bad) bei Herrn Reininger Frankfurter Straße Nr. 7.
3) Meine dahier neu errichtete, aus Glas-, Porzellan-, lackirten Blech-, und Eisen-,Waaren aller Gattungen, namentlick) mtd) Ofen; aus Pariser Parfümerie, Bijouterie, und Gvldwaaren; seidenen Bändern;— Handschuhen und andern feinen Lcderwaaren;
was-


