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ling , Herrn Staabsmedicus Br. Hoffe mann und Herrn Werkmeister Gemein- deratl) Lautenschläger zu Vorstehern hat, noch betreten wollen, bitte ich dieß wenigstens einen Tag vor der in ihrem Bezirk statt findenden Ziehung zu thun, da, um allen möglichen Fehlern zu begeg- neu, das 6388»-Buch immer einen Tag/ vor dem Loosen, von einem dieser Herrn, für jeden Bezirk geschlossen, und untere schrieben wird.

Auch find bereits die Statuten pro 1828. (wonach alle fich nicht speciell auf die Einsteher beziehende mehrere Tau­send Gulden betragende Unkosten aus meiner Tasche bezahlt werden) ansämmt- tiche Herrn Bürgermeister der drey Pro­vinzen zu Jedermanns Einsicht gesandt, und kann schon jetzt hier bei mir, oder bei denen früher nahmhaft gemachten Personen, der Beitritt erklärt, und die Statuten unterschrieben werden.

Ob nun gleich das Beitrittsgeld aufdas ohngefähre Bedürfniß von 75 fl. wie bis­her bestimmt ist, (denn nach dem gewöhn­lichen Verhältniß, muß von 3 Mann ein Soldat gestellt werden , ein Einste­her kostet inclusive der Unkosten im Duch- schuitt 225 fl. wo es ohne Verwaltungs- Gebühren 75 fl. auf die Person trägt) so ist doch jedem der im Wahn steht, man käme bei einem Beitrittsgeld von fünfzig Gulden billiger durch, gestattet, nur 50 fl. Autrittsgcld auf ein odermehr- malcn zu bezahlen, und dafür die- thige Sicherheit zu stellen, daß das was es am Ende mehr trägt, auch ohne An­stand bezahlt wird.

Der ganze Preussische Thaler wird zu 1 fl. 45 kr. angenommen und den Ein- siehcrn um gleichen Cours angerechnet.

Das mir bisher geschenkte Zutrauen werde ich fernerhin durch Pünktlichkeit, und zweckmäßige Einrichtung zu erhalten suchen. '

Den Gesellschaftsmitgliedern giebt die von mir geleistete, jetzt fl. 90,000

betragende Cautioy , vollständige Sicher- leit. Darmstadt den 26. Mai 1827.

^Namens der Militär-Vertretungs- Anstast der Commerzienrath

Ernst Emil Hoffmann.

6) Gefrornes aller Art, ist nun bei eingetretener warmer Witterung bei mir wieder fortwährend zu haben. In Gesellschaften wozu die Eisbecher geliehen werden können, betragt die Portion von 1 Schoppen I fl.; der Eisbecher im HauS und über die Straße 8 kr.

Mit diesem empfehle ick zugleich meine übrige Conditorey-Artikeln, auf deren Güte ich stets alle Aufmerksamkeit ver­wende. Carl Silbe reisen.

7) Heute, Samstag den 2. Juny, wird der Unterzeichnete gegen Abend im Buschischen Garten mit einer vollständi­gen Harmonie-Musik aufzuwarten die Ehre haben , und damit von 14. zu 14 Tagen, jedesmal Samstags, conto nuiren. Giessen den 2. Juny 1827.

Stadtmusikus Bauer.

8) Am zweiten Pfingsttage ist der neue Saal im Buschischen Garten mit vollständiger Tanzmusik besezt, und der Eintrittspreis, wie bisher, 36 kr. So­dann wird am dritten Pfingsttage voll­ständige Harmoniemusik daselbst statt fin­den. Giessen den l.Juui 1827.

9) Den zweiten und dritten Pfingsi- feiertag ist Tanzmusik auf der Haar-.

10) Die Tauzbelustigung auf dem hie­sigen Bräuerberg soll den 2teu Pfingst-- feyertag ihren Anfang nehmen und jede 14 Tage gehalten werden. Man macht solches mit dem Bemerken bekannt, daß nur gebildeten Personen der Zutritt ge­stattet, und daß für gute Mnsik und Getränke stets gesorgt werden wird.

Lich den 1. Juni 1827.

A l b a ch.

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