Ausgabe 
17.6.1826
 
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zur -

Num. 24. des Giesser Anzeigungs-Blatt.

B e k a u u t m

1) Auf Verfügung Großhcrzoglicher Regierung sollen die zum Bürgerhospital gehörigen zwei Scheuern, Donuerstags den 22ten d. M. Nachmittags 1Uhr im Hospital,Hofau den Meistbietendeilauf den Abbruch versteigert werden.

Giessen den 14. Juni 1826.

In Auftrag

Großherzogl. Armen, Commtftwn Lauer.

ach n u g e n.

3) Wer auf das täglich erscheinende Frankfurter Journal und seine Beiblatter: Didaskal i a und W ör chenliche Unterhaltungen, für das mit dem 1 Juli beginnende zweite Semester zu abonnireu gedenkt, beliebe seine Anbestellung noch im Laufe diese- Monats auf dem ihm zUuächst gelegenen Löbl. Postamt oder Zeitungsexpedition zu machen.

Frankfurt a. M., im Juni 1826.

Die E x p d i t i o n des Frank, f u r t e r J o u r n als-

2) Der Vorschrift des Art. 59. der Verfassungs, Urkunde gcmäs soll nunmehr, nach Ablauf der sechs Jahre, für welche der Abgeordnete zur zweiten Kammer der Landstände für die Stadt Giessen gewählt worden war, zu einer neuen Wahl gescheit, ten werden.

Es wird daher hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß jeder hiesige Staats, Bürger zwanzig Bevollmächtigte zu Emen, nung der Wahlmänner- vorzuschlagen, die auögctheilt werdend« t«

Person zu übe rb ring en hat,, und daß Termin zur Abnahme dieser Stimm, zettel für die-Bewohner:

1) des Selzerswegs auf Montag den 19ten

2) der Neustadt und des Neuenwegs 'auf Dienstag den 20ten

3) des Wallthors auf Mittwoch den 21tenIuny

anberaumt worden ist.

Die Wahl geschieht auf hiesigem Rath, Haus und liegen daselbst auch die Listen der Stimmfähigen und Wählbaren, zu Jeder, manns Einsicht und Wahrung seiner Rechte offen; der Anfang der Wahl wird an den genannten Tagen des Morgens um 9 Uhr gemacht, und können die Stimmzettel bis des Mittags 12 Uhr abgeliefert werden.

Giessen den 15. Juni 1826.

Der Wahleommissär Ländrath Heß.

4) Äusser meinen schon früher fa, bricirten achten festew Kernseifen und abgelagerten Glauzlichter, welcho in bil, ligstem Preiße bei mir zu haben sind, wird von heute an auch grüne Oehl - oder Schmierseife verfertigt und lasse solche, faßfrei, pr. Centner ft 16. und pr. zu 10 kr. ab.

bcn 14i 3uni 1826.

D. Kili an.

5) Wenn ich auf die mir feit eint, gen Tagen in so großer Menge zukvmmenr der frenudschaftlicher Briefe nicht äugen, blicklich antworte, so bitte ich mir dieß nicht als Nachlaßigkcit anzurechnen son, dern mit meittör durch die gegenwärtige Musterung entstehende überhäufte Arbei, ten zu entschuldigen, übrigens überzengt zu seyn, daß ich alle Aufträge demohn, erachtet nach Möglichkeit ausführe.

Darmstadt den 12. Juni 1826.

Ernst Emil Hoffmann.

6) Das Hcugras, von einer einen starken Z Morgen haltenden Wiese, an den neuen Wallstücken, ist zu verkaufen. Der Eigenthümer ist bei Ausgeber zu er­fahren.

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