Ausgabe 
11.11.1826
 
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) 198 (

Ediktalladungen.

Diejenigen, welche an das seit län- Her als 60 Jahren von der verstorbenen Ehefrau des Johannes Scharmann da- hier und deren Eltern untznieslich beses­sene Grundstück:

141,3 Klftr. (oder 4/sRth.) Garten, bei der ehemaligen Kleinmühle, ne­ben Christian Hast und Ludwig Tasche gelegen, im Flurbuch auf den unbekannten Namen Johann Georg Schäfer, stehend,

Eigenthumst oder sonstige Ansprüche zu haben glauben, werden hiermit auf- gefordert, solche im Termin

Donnerstag den 14ten Dezember Vormittags 9 Uhr

bey unterzeichneter Gerichtsstelle so ge­wiß anzuzeigen und zu begründen, als nach diesem Termin das Grundstück als herrnlos, zur öffentlichen Versteigerung ausgesetzt und der Erlös dem Fisco zur gewiesen werden wird.

Qiieffen bcn ,o«.Vv6v«. ioa<7.

Großherzogt. Hess. Stadtgericht. Müller.

II.

Alle diejenigen , welche an den ge­ringen Nachlaß der Wirtwe des Ioh. Heinrich Schmall, Elisabeth« Maria Magdalena, gebohrne Löber, vormals Wittwe des gewesenen Pfeifers Chris­tian Wittich aus Giessen , Erb - oder sonstige Ansprüche zu haben glauben, werden aufgefodert,, solche im Termin

Montags den ILtenDecember l. I.

Morgens 9 Uhr

bei unterzeichneter Gerichtsstelle anzu- Zeigen und zu begründen, widrigenfalls sie damit ausgeschlossen, und wegen Ver­abfolgung des Nachlassesan die sich ge­meldet habenden Gläubiger, rechtlich verfügt werden wird.

Giessen den 4tenNovembr. 1826.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

Müller.

III.

Zur Berichtigung deö Inventars über den Nachlaß der verstorbenen Stadthebamme, Wittwe des Georg Faulstichs dahier, wer­den alle diejenigen, welche Forderungen ha­ben, aufgefordert, solche binnen 4 Wochen so gewiß anzuzeigen, als sonst der Nachlaß ohne Rücksicht auf sie vertheilt werden wird.

Giessen den 7-Nov. 1826.

Großherzogt. Hess. Stadtgericht. Müller.

Bekanntmachungen.

1) Auf freiwilliges Ansuchen der ver- wkttweten Frau Landrärhin von Zangen dahier, soll deren auf dem Selzersweg dahier gelegenes geräumiges Wohnhaus, nebst Hinterbau, Hoizschoppen, Pferd­stall, Kuhstall, Schweinstall, Hof und Hintergarten, nebst daran liegenden Wallgarten, weiche Grundstücke ein Flä­chenmaas von 187 Ruthen 8 Schu, äusser dem Grund und Boden der Hofra.rhe halten,

vm avuu Nachmit­tags 2 Uhr

in der Behausung des Nathschöffen Bal­thasar Seipp auf dem Kreuz, meistbie­tend unter denen alsdann bekannt ge­macht werdenden Bedingungen, welche auch schon vorher jeden Gerichtstag bei der unterzeichneten Behörde eingesehen werden können, versteigert werden. Kanstiebhaber werden hierzu eingeladen.

Giessen den 4teu Novembr. 1826. Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

Müller.

2) Auf Ansuchen der Wittwe und Erben des Rathschöffen Jacob Schmid dahier, soll das denselben zusteheude Wohnhaus, samt Hinterbau und Stal­lung, in der Waltthorstraße, neben Da­niel Vogt, Balthasars Sohn,

Montags den l8tenDec. Nachmit­tags 2 Uhr, öffentlich, meistbietend, unter den im

Termin