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Bekanntmachungen»

1} Die in der Gemarkung Waldgir­mes gelegene, zum Pfarrgut zu Dorlar gehörige, 2 Morgen 23 Ruthen haltende sogenannte Kleewiese, soll auf Ansuchen der König!. Preuss. Bürgermeisters») Atz- dach

Freitags den 24. Februar l. I. Mor­gens 11 Uhr

ÄUf dem Nathhaus zu Waldgirmes, un­ter denen im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meist- vretend versteigert werden.

Giessen den 25. Ian. 1826.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. Krug.

2) Künftigen Montag den 15it» d. M. Vormittags lOUHr werden zu Ba- denburg nachbemeldete, zum Nachlaß des Müller Ludwig Stamm gehörige Modi- liarstücke, als

2Fuhrpferde,

4 Kühe,

2 Rinder,

2 fette Schweine,

1 Wagen mit Zugehör,

I Pstug und eine Egge mit Zugehör, sodann mehrere Fuder Korn/ unb Ger- stenstroh, öffentlich gegenbaare Zahlung an den Meistbietenden versteigert.

Giessen am 7. Febr. 1626.

Großherzogl. Hess. Landgericht.

P l o ch.

3) Montag den 131«« d. M. sollen in dem herrschaftlichen Wald des Re- viers Schiffenberg versteigert werden:

8 Stecken eichen Scheidholz, welche vorzüglich zu Wagnerarbeit zu gebrauchen sind,

34Stck. eichen dito,

3 kiefern dito,

17 birken Prügelhokz,

15 eichen dito,

29 kiefern dito,

21 eichen Stockholz,

22§ Hundert birken Neisholz-Welleu, 15 eichen dito,

_ 26| » kiefern dito.

Dke Zusammenkmrft ifl des Morgens 9 Uhr an dem Steinberger Fußpfad.

Lang.

4) Dienstags den 14t«t d. M. Mors gens 10 Uhr sollen 12 Stück Schaafe vor dahiestgem Rathhaus öffentlich meistbie­tend versteigert werden.

Giessen den 9. Febr. 1826.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

5) Samstag, den 25ten dieses Monats, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem vormals von Dewall'schen und nunmehrigen Gefellfchaftshaus in den Neuenbauen, die unterste, die dritte und die vierte Etagen, entweder eine jede bet sonders, oder alle drei und respective zwei zusammen, je nachdem sich Liebha­ber dazu finden, auf mehrere Jahre, vom IteaIuny dieses Jahrs anfangend, an den Meistbietenden verpachtet werden.

Es werden daher alle diejenigen, welche sich in der Lage befinden, auf diese Wohnungen Rücksicht zu nehmen, eingeladen, sich an jenem Tage zu dee bemerkten Stunde in der Besitzung selbst, eine Stiege hoch, einzu finden, und nach genommener Einsicht der alsdann vorge­legt werdenden Bedingungen nach Ge­fallen mitzubieten.

Auf Verlangen kann auch bei eins oder das andere dieser Quartiere ein vorzüglich schöner Pferdestall mit 5 Stän­den und einer unmittelbar daran stoßen­den Kutscher - Stube, sowie eine Remise zu mehreren Wagen, Heuboden und Dungkaute rc., vergeben nöthigen Falls es auch wohl möglich gemacht wer­den, früher als am ircnIuny einzu- zichen.

Wer die näheren Bedingungen v»ek- teicht vor dem Termin zu kennen, oder die