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gras von der, bey Heuchelheim Einfluß der Sorge, üi Vie Lahn, angewachsenenJnsel, un.d endlich
7) Montag den 26ten ejusd. Vormit- tags um L.Uhr Das Heu gras von den herrschaftlichen Wiesen „bey Kö- nigsberg, auf den Wiesen selbst, öffentlich an die Meistbietenden versteigert werden.
Das Gras wird bis Martinitag, die- ses Jahrs verborgt, nur die unbekannte Steigliebhaberchaben zahlungsfähige Bür- gen zu stellen. Giessenden 6. Juni 4826.
Großherzogl. Hess. Rentamt das. Ä p,p.
7) Montags den 12ten d. M. mor- gens 10 Uhr soll das diesjährige Heu.' und Grummet-Gras von der, zur Armenkasse gehörigen Wiese in der Ochsenwiese, (^Mrg. IRth. 7Sch.)inder Wohnung des Wirths Löwenstein zu Wteseck versteigert werden.
8) Einige Stämme Eichenholz, worunter ein Stamm von 42 Schuh laug, der sich zu einem Wellbanm eignet, befindet, werden künftigen Montag den 12ten dieses des Nachmittags um 2 Uhr in dem Krofdorfer Gemeinds - Wald öffentlich versteigert.
Atzbach den 5. Juni 1826*
Der König!. Bürgermeister C o l n o t.
9) Mittwoch .den 14tenJnni l. I. Nachmittags 2 Uhr sollen in der Rathschoff Andreas Jaghard'schen Behausung an der Stadtpforte nachfolgende Gegenstände.als : Ein Wagen, Egge, Pflug, mehrere
Schränke und eine Parthie Fruchtsäcke, ferner Kleidung und Leibgeräth
öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden.
Giessen den 8. Juni 1826.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht das. Müller.
10) Nach Entscheidung Großherzogl. Oberfinauzkammer müssen alle -aus dem Ausland eingebrachte Spielkarten sobald sie zum inländischen Verbrauche einger .bracht werden, äusser dem, daß sie der Verbrauchsteuer uuteriiegen, auch noch gestempelt werden , welches hierdurch zur .allgemeinen.Kenntuiß gebracht wird.
.Giessen den 7. Juni 1826.
Bürgermeisterei daselbst.
H) Zufolge höherer Verfügung werden sämmtliche Hausirer, -welche vor dem Erscheinen der Administrativ - Stempel- Ordnung ein unbedingtes Hausirpatent auf unbestimmte Zeit erhalten haben, aufgefordkrt, solche bei Großherzog!. Regierung dahier innerhalb sechs Wochen zur weiteren Verfügung einzur.ei- chen. Giessen den 6. May 1826.
.Die Bürgermeisterei das.
12) Da Betha Bamberger, Ehefrau des Schutzjuden Bar Stern zu Burk- hardsfelden, vor unterzeichnetem Gerichte erklärt hat: daß sie nicht gesonnen sev, ocmciti-fcbaftlicbcrt Handel mit ihrem Ehemann zu treiben, Daß sie sich -vielmehr ihre weibl.chen Rechtswohltha- ten Vorbehalten wolle, so wird dieß hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht.
Großenbuseck am 6. Juni 1826.
Das Großherzogl. Hess. Landgericht .der Freiherrn von Buseck das.
H e i u z e rl ing.
15) Die Lehrerstelle Hei der seit tu nem Jahr dahier bestehenden Privatlehranstalt kommt mit dem ItenJnly d. I. in Erledigung, und soll unter annehmbaren Bedingungen anderweit besetzt werden. Diejenigen Candidatcn der Theologie, welche diese Stelle anzur nehmen geneigt sind, belieben sich an den Herrn Forstinspeetor Sartorius dahier zu wenden, um das Nähere zu er- ' fahren. Biedenkopf am 5. Juni 1826.


