zur Num. 13. des Giesser Anzeigungs - Blatt. Sekannr mach un gen.
1) Montag den Sten Mai Nachmit- tags 2 Uhr soll bei Hrn. Heinrich Fen der in der Wallthorstease, das von Heim rich Nicolaus Wittwe nachgelassene 7,6Klfcr. (ober 2 R. 4 Sch. haltende halbe Wohnhaus, an Heinrich Conradi und Eberhard Becker, giebt 5 Alb. Zins tu die Rentey, öffentlich versteigt werden.
Giessenden 24tenMärz 1823.
Der Stadtgerichts $ Assessor L. v. S ch m a l k a l d e r.
2) Mittwochs den 2ten künftigen Monats Nachmittags um 2Uhr soll indem städtischen Holzmagazin im Zeughaus verschiedenes Brennholz, und nachdem dieses geschehen, vor dem Neuwegerthor am Schieshaus mehrere Eichenbauklötze, so wie anderes Bauholz, gegen gleich baare Zahlung öffentlich an. den Meist- bietendeu versteigert werden.
Giessen den 28ren März 1823.
Der Bürgermeister Gail.
3) Donnerstags den 3ten künftigen Monats , Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Büreau der Bürgermeisterey verschiedene vakant gewordene Triebviertel, so wie ein Stück Wüstung , auf ein oder mehrere Jahre, öffentlich an die ^Meistbietenden in Bestand gegeben werden, wozu man die Pachtliebhaber einladet.z.
Giessen den 28ten März 1823.
Der Bürgermeister Gail.
4) Bei Unterzeichnetem ist gutes, nicht umgerissenes Buchenscheitholz, von 3Z Fuö Länge, der Stecken ä 5 fl. 5kr. ,i« verkaufen.
Andreas Löber.
5) Unterzeichneter benachrichtiget ein geehrtes Publilnm, daß vom Neu April an die nach Coblenz und den Niederlan- den gehet;de Neitpost wöchentlich nur 2 mal und zwar in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag und Mittwochs Nachmittags 3 Uhr von hier abgehen wird.
Alle nach den Niederlanden gehenden Briefe müssen deshalb Mittwochs bis 12 Uhr Mittags und Samsrags bis 6 Uhr Abends zur Post gegeben werden.
Ausserdem können Briefe local Wetzlar auch Mittwochs und Sonntags früh durch die Diligence befördert werde»/ müssen jedoch längstens bis 9 Uhr Morgens au gedachten Tagen abgeliefert seyn.
Ueberdies werden Motttags, Donnerstags und Freitags Briefe nach Coblenz und Thal über Frankfurt befördert, welche wie alle übrigen Briefe bis Abends 7 Uhr aufgegeben werden können.
Giessen den 27tenMärz 1823.
v o n Rau, Postmeister.
6) Ein dem Herrn Steuercommislar Morneweg zugehöriger, hinter dem Brennofen liegender Garten, ist aus der Hand zu verkaufen, oder zu verleh- nen. Sodann ein am untersten Niegel- pfad gelegener Garten, ist auch zu ver, kaufen oder zu verlehnen. Näheres ist bei Ausrufer Moll zu erfahren.J
7) Der Bersische Garten am Wie- fecker Weg, zwischen Herrn Felstng und Herrn Burckhard, hält H Morgen 24 Ruthen , mit guten Obstbäumen besetzt, ist auf mehrere Jahre zu verlehnen und das Nähere in Nro. 212. zu erfragen.
6)


