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a) am 5. Mai c., Vormittags 6 Uhr, zu Wetzlar, im Rarhhauftder Probster-Zehnten in den Gemarkun­gen WetzlarH Niedergirmes, Her­mannstein , Oberöiehi, Steindorf und Garben heim; ferner die Zehn­ten in den Gcmarknngen Münch­holzhausen, Lröffelbach und Grie­delbach ;

b) am 6. Mai c., Vormittags 8 Uhr, zu Atzbach: die.Zehnten in den Ge- markungen Atzbach, Dorlar, Du­denhofen, Garbenheim, Gleiberg, Vetzberg, Kroffdorf, Kinzenbach, Launspach, Odenhausen, Salzbö­den und Wismar ;

c) am 7. Mai c., Vormittags 9 Uhr, zu Groß - Rechtenbach : die Zehnten in den Gemarkungen Obere!een, Nie- dercleen, Ebersgöns, Dornholzhau­sen, Hochelheim, Hörnsheim,- tzellinben, Rechtenbach , Reiskir­chen, Vollnkirchen, Vollpertshau- sen, Weidenhansen, Nauborn und Niederwetz.

Die Gebote erfolgen für ein Jahr. Der Zuschlag wird in der Licitation desinitiv errheilt, wenn das nach einem mehrjäh­rigen Durchschnitte ermittelte Taxation erreicht wird. Jeder Meistbietende muß

-einen, dem Commissario genügenden, Bürgen stellen , bevor er den Zuschlag er­halten kauri. .Diejenigen, welche im Na­men eines anderen bieten , müssen eine glaubwürdige Vollmacht bcibringen. Die Gebote geschehen auf klingend Preuß. Courant, und die Zahlung der jährli­chen Pacht muß zu Weihnachten an die betreffende Königl. Kasse erfolgen. Die übrigen Bedingungen sollen in den Lici- rätions - Terminen bekannt gemacht wer­den. Cobleuz, den 11. April 1823.

Königl. Preuß. Regierung.

II. Abtheilung.

4) Mehrere Nachfragen nach Sei-- chenhiite veranlassen mich, das verehrte Publikum zu benachrichtigen, daß sowohl Seidenhüte, als auch alle Sorten feine, mittelfeine und gewöhnliche Sorten, nach der jetzigen M-ode, in billigen Preisen, .stets bei mir zu haben sind.

Ludwig Gail, Hukmachermeister, wohnhaft auf der Mäusburg.

5) Zwei möbürte Stuben mit einer Kammer sind in der Neustadt zu verlehnen, auch ist der Mittags - Tisch daselbst zu be­kommen. Näheres bei Ausgcbern.

Getraidepreise vom 19. April bis den 26. April in Frankfurter Währung den fl. ä 60 kr. und das u. zu 32 Loch ländischen Gewichts.

S t ä d t e.

Gemäs..

Waizen

wiegt

Korn

wicgt^

Gerste

wiegt

Hafer

wiegt

fi. kr.

u.

si. kr.

Ä.

fi. kr.

Ä-.

fl. kr.

u.

Darmstadt

das Malter.

190

170

7

150

4 40

120

Giessen

das Malter.

9 20

.....

9 20

7 50

5 45

auch

9 -5C

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5

Marbnrg

das Mött.

7. -

150

6 50

. 155

5 -

120

5 50

90

Wezlar. 1

das Achtel.

9 .20

| 205

9| 20

1 190

6 56

158

5 20

125

Auf dem amMZten April statt gehabten Fruchtmarkt wurde Derkanft:

(im Mittel - Preiß ):

Waizen Malter ä 200 K. st. kr. Korn 5 Malter ä 180U. 8 st. 55^ kr.

Gerste 6 Malter ü 160 tb. 7 fl. 10 kr. Hafer Mltr. ä fl. kr»