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Z\ Mondtags den dieses Mo/ »ats Nachmittags 2 Uhr ^sollen die an fccr Wiescck befindlichen Werdenbaume, welche der Stadt gehören, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang wird an der Stephausmark ge- ^Äe'sseu den 17tenNov. 1823.

Der Bürgermeister Gail.

3) Diejenigen, welche ans der stadti- scheu Banmschule Obststämmchen zum Versetzen zu erhalten wünschen, werden hierdurch benachrichtigt, daß das Stuck <24fr. kostet. Die desfalsige Anweisun­gen werden auf dem Vürgermeisterey- Bureau ertheüt.

Giessen den 14tenNov. 1823.

Der Vürgermetster Ga i L

4) Das Hebrcgister über die in Nro. 52. des dics-ährlgerr Negie r u ug s b l a t ts enthaltenen Communalgelder-Auslchläge fürs Jahr 1823. liegt nunmehr vor, und von heute au 8 Tagelang zu Jedermanns Einsicht auf dem Bürgermeisterei) - Bu- reau offen.

Indem man dieses hierdurch zur vffentlichen Keuutniß. bringt, wird be- merkt, daß der Gemeinderath, den herr­schenden Geldmangel berücksichtigend, be­schlossen habe, die Beiträge in vier glei­chen Zielen, nemlich das ite Ziel vom 1. bis 14. Dec. 1823. das 2teZiel vom 1. bis 14. Ian. 1814. das 3te Ziek vom 1. bis 14. Febr. 1824. das 4te Ziel vom 1. bis 14 März 1824. erheben zu lassen; jedoch es jedem Bei­tragspflichtigen frei' zu. stellen' , seinen Beitrag auf einmal zu berichtigen , und hegt namentlich von der wohlhaben­deren Klasse der hiesigen Einwohner die UeberK-'ugungv daß dieselbe- letzteres den Zielzahluugen vorziehen werde, um dadurch die Kasse in den Stand zu setzen,

schon längst erschienene Verbindlichkeiten/ ohne Vermehrung der Schuldenlast/ er­füllen zu köunen.

Giessen dm 21tenNov. 182d.

Der Bürgermerster Gail.

5) Da erhaltener Nachricht zu Folge der N e k r u t i r u u g s r a t h den Ibren Dec. dieses Jahres dahier in Gresien sich versammelu und ferne Geschäfte be­ginnen wird, so bringt mau dwses hrer- durch zur öffentlichen Keuutniß, damrt die Iuteresseuten in Beziehung auf chre Neclamationeu sich vorsehen und das J(.o.z thige vorstellig machen können.

Zugleich wird bemerkt, daß dl* nach dem Rekrutirungsgrsetz n o ch vv lässigen Neelamarionen in den ersten 5 Tagen, wo der Rekrutirungsrath ver­sammelt ist, mit den uörhigen Beweisen v o l l st ä n d i g an r und ausgeführt werden müssen, indem dre nach Ablauf dieser Zeit eingegeben wer­denden Rcclamatiouen, als verspätet, unberücksichtlget bleiben sollen.

Giessen den 21tenNov. 1823.

Der Bürgermeister Gail.

6) Ganz frische Häringe, das Stück ä 5. und 6 fr., sind zu haben beiWitttve Schmid in der Wallthorsirase.

7) Im B u schi sch en G arten ist ciue' Parthie schönes Weiskraut , a 48 kr. pr. 100 Stück, so wie auch englische h Zucker-) Kartoffeln, zu verkaufen.

8) Cariirte waschleiUene Hambur­ger Fußdeckeu, 6 Viertel breit, das Stück 60 Ellen haltend, die Elle ä 14 kr., im Ausschnitt ä 14kr. pr. Elle, weisse Schlesische Leinwand, das Stück 50 Ellen , in Nester von fl. 6. 50 kr. bis st. 8. 30 fr. , wollene rothe und grüne GefttUdhetts - Bunde a. fl, 2. 42 kr. pr.

Stucks