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hause die dem Fuhrmann Daniel Leng gehörigen Gebäude und Feldgüter

1) ein Wohnhaus mit Scheuer an Ger. org Christian Stroh,

2) Acker linker Hand am Krofdorsev Weg, an Philipp Ferber, giebt eine Meße partim Herrn von Oynhauft fen (1'25/3 Klftr. )

5) Acker an der Weilburger Grenze/ an Johann Ludwig Muller (91,4 Klftr.)

4) Acker aufder rothen Hohl amHos- pitalgut (181,6 Klftr.)

5) Acker am Leihgesterner Weg an Ja- cob Herberts Wittwe (120/5 Klftr. ) öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 23ten Oct. 1823.

Der Stadtgerichts - Assessor F. Winhei m.

5) Bei der hiesigen Bürgermeisterei hat es sich zeither mehrmals ereignet, daß von Handwerköleuren, Taglöhr nern rc. NclHuungen über städtische Arbei­ten und gemachte Lieferungen eine ge- raume Zeit nach der Fertigung oder Lie­ferung eingegcben wurden, wo die Be­sichtigung der Arbeit nicht wohl mög­lich war.

Da nun von dem Unterzeichneten nach seinen Pflichten keine Dekretur er- thcilt werden kann, ohne sich vorher von der richtigen Fertigung oder Liefe­rung Ueberzeugung verschafft zu haben, das Nachsehen der Arbeit aber erst auf die Eingabe der Rechnung geschieht, dieses aber, wie schon einigemal der Fall war, wenn die Rechnungen später eingegeben wurden, alsdann nicht mehr starr finden kann; so macht man diejeni­gen alle die bei der Stadt Arbeiten über­nehmen , darauf aufmerksam und for­dert sie auf, ihre Rechnungen jedesmal gleich nach gefertigter Arbeit einzugeben, widrigenfalls sie es sich selbst beizumes­sen haben, wenn später in Ermange­lung einer Revision der Arbeiten die De-

kretur zur Zahlung verweigert werden muß.

Giessen, den 7ten Nov. 1823, Der Bürgermeister

Gail,

6) Mondtags den 17tcn dieses Mo­nats , Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei) - Vürean das Ausputzen und Schwarzen der in städtischen Ge­bäuden befindlichen Oefen, ftrr den Win­ter 1823 - 24., öffentlich an die We- nigstfordernden versteigert werden.

-.Giessen den 14tenRov. 1823.

Der Bürgermeister Gail,

7) Der Unterzeichnete findet sich ver­anlaßt hierdurch wiederholt zur allger meinen Kennlniß zu bringen , daß das Bureau desselben nicht anders als des Vormittags von 9 bis 12 Uhr offen ist, und daß alle diejenige, welche städtische Gelder zu empfangen oder zu bezahlen haben, nur in diesen Stunden abgefertigt werden können.

Giessenden 12tenNov. 1823.

Der interimistische Rechner der Stadrcasse, Beigeordneter Ferber.

8) Die letzte Klasse der 60ten Groß- herzogl. Hess. Darmstädtischen Lotterie, worin die nachstehende Preise gewonnen werden müssen , wird den 24fen Novbr. dieses Jahrs gezogen. Dazu sind noch Loose mit Verzichtleistung der Gewinnst? bis zu Hundert Gulden ä fl. 20, halbe ä fl. 10. viertel a fl. 5. zu haben bei

G. L r l i e n fe l d, Haupt - Collecteur.

Die zu gewinnenden Preise sind: fl. 60,000. , fl. 25,000., fl. 5,000 , fl. 2,000 , 20 mal fl. 1000. , 25ma! fl. 400. 25 mal fl. 200. , 120 mal fl. 100. u. 5 w. nebst vielen Prämien.

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