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ö Der Stadtgerichts - Assessor

F. LLinheim.

5) Die Lieferung der warmen Spei­sen , des Brodes und des Brenuöhls in das dahiesige Entbindungs-Institut, soll Freytag den 12reu d. M. Vormit­tags 9 Uhr, indem Institut, unter den alsdann eröffnet werdenden Bedil'-gun- aen, an den Weuigstnehmenden verac- cordirt werden. Diejenigen, welche die Lieferung zu erhalten wünschen, wer­den hierdurch eingeladen z, sich in dem. bestimmten Termine einzufinden.

Giessen den 4ten Decbr. 1823.

11 Eckstein,

Regieruugs t Secretär.

6) Diejenigen hiesigen Einwohner, welche Schullohn und Holzgeld vom4ten Quartal 1823 ju bezahlen haben, wer­den hierdurch aufgcfordert, ihre Schuld längstens bis zum 14ten d. M. an den interimistischen Rechner, Herrn Beyge- ordueter Ferber abzuführen, ansonst die nach den vorliegenden Verordnungen bestimmten Zwangsmittel angewendet werden müssen.

Greffen den ötenDec. 1823»

Der Bürgermeistee Gail.

7) Da mit dem Schlüsse des lau­fenden Jahres der bisherige interimisti­sche städtische Rechner Herr Beygeord- neter* Ferber, seine Rechnung aufstellen wird , so ist es unumgänglich noch- wendig, daß sowohl alle an die Stadt vom Jahr 1823. zu leistende Zahlungen, als gemacht werdende Forderungen noch im Laufe dieses Monats eingereicht und berichtigt werden. Man bringt dieses daher zur öffentlichen Kenntniß, um be­sonders allenfattsigen durch später ge­

macht werden wollende Anforderungen, entstehenden Anständen zeitig zn begeg­nen.

Giessen den 5ten Decbr. 1823.

Der Bürgermeister Gail.

8) Montags den 8ten Decbr. L I. Vormittags 10 Uhr, soll aus dem Bür­germeisterei - Bureau die Aufsicht über die Eingerinnschleuße au der Benner- scheu Schanze , an den Wenigstfordern- den versteigert werden.

Giessen den 29ren Nov. 1823.

Der Bürgermeister Gail.

9) Alle Diejenigen, welche Bücher aus meiner Bibliothek geliehen haben, ersuche ich um deren baldige Zurück­gabe, besonders Diejenigen, welche noch von meinem Vater geliehene Bücher in Häuden haben. Zugleich bemerke ich, daß ich zwar mit Vergnügen Bücher verleihe, allein fernerhin nicht gesonnen bin, meine Gefälligkeit durch mehrjäh­riges Behalten der geliehenen Bücher mißbrauchen zu lassen,, sondern Demje, nigen, der mir dieselben nicht innerhalb eines Vierteljahrs zurückgiebt, nie wie­der Bücher leihen werde.

Dr. F, G. Vüchne r.

10) In eine hiesige Specereyhand- lung wird ein junger Mensch von guter Erziehung in die Lehre gesucht. Nähere Auskunft ertheilt Ausgeber.

11) Bey Unterzeichnetem sind wie früher schon bekannt, eine schöne Aus­wahl feiner Pappe - und Saffian - Ar­beiten , zu Weihnachts - und Neujahrs- Geschenken, so wie auch Neujahrwün­sche, Kalender und alle Sorten Schreib- und Aeichenmaterialien zu haben.

H. Lüdeking.

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