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22 R. 5 Sch. Acker unter'm Giesser Weg, neben Ioh. Georg Neidel,
16 R. 12 Sch. Wiese am Gleiberger Weg, neben Henrich Decker/ giebt 54 Pfenn. Zins zur Nentei, zbtfr» , H. M. 13 R. 5z Sch. Acker auf der
Hard / neben Daniel Hahn, i|t adel. Freigut, zhtfr. /
8N. 5 Sch. Acker daselbst/ warTrisch, neben Elisabetha Margarethe Wett
4M?2R. 3 Sch. Acker daselbst/ über 4 t)ci‘ Kroppach, neben Elisabetha
Welleriu, öffentlich versteigt werden.
' Giessen den 28tenSept. 1022.
Der StadtgerichtsAssessor
L. v. Schmalkalde r.
4) Durch den dieses Jahr eingetre- tenerr Strohmangel Hal mau sich im Ein- verständniß mit der Forstbehörde veran- laßt gefunden, das Laubholen aus den Giesser Stadtwaldungen, und zwar vor der Haud ans dem oberu Theil des Anna- bergs, zu gestatten, und hierbei zum Lanbtrageu Donnerstag den IvreN/ Don? nerstag den 24ten und sofort alle 14 Tage festzusetzen.
Indem man dieses hierdurch zur öffentlichen Keuntuiß bringt, wird der merkt, daß
1) von einem 4 spännigen Wagen voll 1 fi. 30 kr. /
2) von einem 2 spännigen Wagen voll Ist.,
5) von einem Karrn voll 30kr./
4) von einem Schubkarrn voll 3 kr. entrichtet werden muß
daß dagegen
5) das Tragen des Laubs in Säcken, keiner Abgabe rruterworfeli ist. Alle diejenigen, welche Laub mit Fuhr- werk holen wollen / haben dieses aufdem Bureau der Dürgermeistercy jedesmal 2Taae vor dem Laubtage auzuzeigen, und die erforderliche Anweisung zu lö
sen; zum Tragen des Laubs bedarf es keiner besondern Anweisung.
Giessen den 8. Oct. 1822.
Der Bürgermeister Gail.
5) Der bisherige Posthalter in Wetz/ lar hat wegen, Dienstveränderung von dem Königlich Preussischen General,' Post-Amte iu Berlin die höhere Genehmigung erhalten, einem andern gna- lificirten und zuverlässigen Subjekte, vorbehaltlich höherer Genehmigung, seinen Dienst-Eomract übertragen zu dürfen ; damit wird er auch, nicht nur alle zu dem Post - Fuhrwesen gehörende, und tu dem besten Zustande sich befindende Jnventariat-Stücke an Schiff und Geschirr, sondern anch sein zu diesem Geschäft gauz vorzüglich geeignetes Haus und Wirthschaftsgebä'ude, sammt Gut/ käuflich überlassen.
Lusttragende, welche sich über ihre Qualificirnng g e n ü g e n d ausweifen können, belieben sich iu fraukirten Brier fen all die dasige Posthalterei zu wenden, welche ihnen die näher» Nachweisungen mit) Brdiugungen mtttheilen wird.
Wetzlar den 24ten Sept. 1822.
Königlich Preussische Posthalterei daselbst.
6) Das in der Wallthorstrasse stehende neu erbaute Wohnhaus, Nro. 150. ist zu vermLethen.
7) In Nro. 566. am Selzersweg werden nicht nur zwey Stuben, nebst drei Kammern, einer Küche, einem verschlossenen Theil des Kellers, einem Holzstall und den gemeinschaftlichen Holz - und Bleichplätzen im Hintergarten, sondern es wird auch noch eine Stube, nebst einer Küche, einer Holzremise, einem Theil des Kellers und den gemeinschaftlichen Holz- und Bleichplätzen / bis den
Iten


