Num. y. des Giesser Anzeigungs - Blättchen'
Bekanntmachung en.
1) In Nro. 79. in der Walschor- daß alle Sorten Garten-Sämereien ächt strafe ist ein -Logis zu vermiethen, be- und frisch bet mir wieder zu haben-sind stehend in 2Stuben, 2 Kammern, 1 Ein Preis- Courant ist bei mir zu be Küche, zugemachten Holzstall und Kel- kommen.
ler. Es kann sogleich bezöget! werden. Johannes Nicolai.
2) Bei dem Schuhmachermeister Daniel Keil, am Marktp.'az- ist eine möb- lirte Stube, deren Aussicht auf die Strafe geht, zu vermiethen, die sogleich bezogen werden kann.
3) In der Neustadt ist eine Stube zu vermiethen, welche den Iten April bezogen werden kann. Bei Ausgebern ist der Eigenthümer zu erfahren.
4) Auf dem Selzersweg ist eine möblirte Stube mit einem Sopha zu vermiethen, die zu Ostern bezöget! werden kann. Näheres bei Ausgebern.
5) Eine Person von gesetzten Jahren, so Kochen, gut Nähen und mit Waschen und Biegeln umgehen kann, und wegen ihres Wohlverhaltens gute Zeugnisse vorzuzeigen im Stande ist, wird in eine stille Haushaltung m Dienst gesucht. Das Nähere bei Ausgebern.
6) Zur Heppenheimer Bleiche werden alle Alten Leinwand und Garn, so wie^anch schon fertige Tafeltücher und sonstige Zeuge, aus hiesiger Gegend bei Heinrich Stein angenommen.
Giessen den 28ten Febr. 1822.
7) Meine Gönner und Gar- krüsreuttde benachrichtige ich hierdurch,
8) In Beantwortung mehrerer Nachfragen nach den neuesten diesjährigen Tapeten - Muster - Charten, beehre ich mich, ergebeust anzuzeigen, daß auch diese wieder für die Liebhaber in Mustern bedeutend-vieler und schöner Auswahl, von der Fabricke mir übersendet worden. Die jedem Muster beigefügte, nud von der Fabricke eigeiids bezeichnete Preise, sind, ohaeZusaz, rein, und fabrickmä- stg. Alle nach getroffener Auswahl mir ertherlte sehr verehrte Aufträge, werden schnell und mir Pünktlichkeit besorgt, weiches als hinlänglich bekannt, sich schmelcheln darf , y
Universitätsbuchbinder Balser.
9) Bei Unterzeichnetem ist um 4 fr. zu haben:
Noth- und Hülfs-Tafel, über das Verhalten beym Bisse des tollen Hundes, ferner: von Giften, vom Verschlu k- ken, vom Erst ick eure, vonvu. Ang. Struve in Görlitz.
Auf diese, von einem bekannten Arzte , sowohl Warn n n g s - als H ulfs-Tafel, glaube ich meine ^"tdurger unter den uns bekannt gewordenen besorglichen Umständen, aüf- merksam machen zu müssen.
Giessen, am 22teuFebr. 1822.
0 c o r 3 Friedrich Heyer.
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