Ausgabe 
29.9.1821
 
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kch versteigert und diejenige Partieen, worauf annehmliche Gebote geschehen, sogleich zugeschlagen werden.

Giessen den 26ten Sept. 1821.

Großherzogl. Hess. Rentamt das. Ap p.

6) Samstag den 6ten October soll in hiesiger alten Stadt-Waage eine Par- lhie alter noch sehr brauchbarer, nebst etwas Langhecker neuer Schiefersteinen, an den Meistbietenden gegen gleich baqre Zahlung versteigert werden; welches den Steiglusiigen mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß solche jeden Tag kön­nen besehen werden.

Giessen den 20ten Sept. 1821.

Großherzog!. Kirchenbau - Com- Mission dajelbst.

10) Das Rotten zu neuen Hopfen- anlagen soll von Unterzeichneten aufdcm Platze selbst vor dem Selterthor bei erster Hopfeuanlage, versteigert werden. Lieb­haber können sich den Iten October in der Mittagsstunde daselbst ciufiuden, diese Arbeit eiusehen, und die weitere Instruktion erwarten.

G. M. S a ck er P. W. B u s ch.

11) Bei hiesiger Sterb - Kaffe sind 100 fl. mir in hiesige Stadt und auf lie­gende Gitter zu verleihen.

Greffen den 28ten Sept. 1821.

Der Vorstand»

12) Eine Herrschaft sucht eine gute Köchin, die sogleich eintretten kann. Näheres bei Ausgebern.

7) In der Behausung des Herrn Oberfinanzraths Emmerling dahier sol­len Montag den Iteu October, Nachmit­tags 2 Uhr, et» Cyliuder, ein Secre- mie, Kommoden, ein Sopha mit zwölf Stühlen, Tische, Schränke, so wie meh­rere Bettladen, worunter sich eine noch neue zweyschläfrige moderne befindet, eine Mange, einige hundert Bouteillen, mehrere Büchergestelle, eine Quantität Scheit- und klein gemachtes Holz rc. ge­gen gleich baare Zahlung versteigert werden.

8) Moritz Heerß, aus Wetzlar, beziehet nächstkommenden Michaeli-Markt allhier mit seinem bekannten Waaren- Lager. Er logirt im Gasthaus zum Ein­born in Nro 18.

Giessen den 28ten Sept. 1821.

9) Ein halber Morgen Garten am Mittelweg, neben den'Lonyschen Erben, mit jungen schönen O^stbäumen bepflanzt, giebt 5 Albus Hahneugeld zur Reutet, ist nach geschehener Eendte zu verkaufen. Das Nähere ist bei Ausrufer Moll zu erfahren.

15) In Nro. 366. am Selzersweg, werden, bis zum Iten November, wei­ter zum verlehnen entledigt:

1) die oberste Stube, im Vorderhaus, nebst Vorplatz, einen abgesonderten- chenptatz, zwei) Remisen, dem vorder» Speicher, einem Platz im Kellerund den gemeinschaftlichen Holz- und Vleichplä- tzen uu Hintergarten.

2) Die kleine Stube und Kammer, im Hinterban, nebst dem Vorplatz mit einem Fenerheerd,' dem Speicher, ei­nem Platz im Keller und den gemein-- schaftlichen Holz- und Bleichplätzen im Hintergarten.

14) Die beyden Logis meines Wohn­hauses , wovon jedes aus 5 heitzbaren Zimmern, 2 Kabinetten, mehreren Dach­stuben, Küche, Keller und Holzremise besteht, und wozu auch auf Verlangen Stallung und Theil am Garten gegeben wird, sind zu vermieihen.

Wolf, Maurermeister.

15) Eine, auf Verlangen auch zwei Stuben, ohne Möbeln, nebst einer Kam­mer,