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Morgen, 1 Werte!, 6Ruthen haltenden, mit allen Gemäßen ausgestellten und mit Bäumeli von den besten Obstsorten be- Kflanztenschönen Garten , ferner mit cu mm Brunnen, ememKuhstall für 2 bis 3 Stück Vieh, einem Schwelnsiatt und n- nee großen Obstdörre versehen. Das genthmn kann jeden Tag m Augenschein genommen werden.

Giessen den 23ten April 1821.

- Vermöge Auftrags.

Bender, Hofgerichts - Advokat.

4) In der Behausung des ^etrn Hauptmann Becker soll künftigen Monr tag den 30rcn dieses, und an den tzol- «enden Tagen, Morgens 911hr, gegen gleichbaare Zahlung folgendes versteigert werden: Mehrere Commode, Schreib­tische, Stühle, Spiegel, Sopha, Bett­stellen , Kleiderschränke, Waschbutten, eine Hobelbank nut vollständigem Schrei­ner-Handwerkszeug, Küchenbänke, Gar- tengeschirr und allerhand Hausrath, 12 bis 15 Malter Kartoffeln , 15 bis 20 Centner Heu, eine Parthie Dickwurz, einen Haufen Eichenholz und gemachte Wellen, 3 Schweine, eine Kuh, o br- 400 Stück tannene Bohnenstangen unb einige Leitern.

5) Montag den Men d. M. Nach­mittags um 2Uhr, sott der bei der Ca- ferne liegende vormals Frech'sche, 66 Ruthen 8 Schn alten Maases haltende und im verflossenen Jahr sehr gut ge­düngte Acker, öffentlich meistbietend ver­steigert, oder auf ein Jahr verliehen wer­den. Liebhaber dazu können sich um die be­stimmte Stunde in der Caserne einfinden.

6) Künftigen Montag den 30tm d. M. Nachmittags 3 Uhr, sott im hiesigen Casernenhof eine bedeutende Quantität gebrauchtes Stroh meistbietend verstei­gert werden.

7) Meinen in dem Riegelpfad gele­genen Garten, ohngefähr | Morgen gros, mit Laube und Brunnen versehen, bin ich gesonnen entweder ans der Hand zu ver­kaufen oder zu verleihen. Liebhaber belie­ben in dem Gasthaus zur goldueu Sonne bei dem Eigenthümer nachzufragen, wo das Nähere zu erfahren rst.

Beck, Staabsquartiermeister.

8) Der Sergeant Gaub ist geson­nen seinen vor dem Neustädterthor ge­legenen beinahe § Morgen haltenden Gar­ten, welcher mit güten Obstbäumen be- ftzt ist, und dem Invaliden Uhrig vor­her zugehörte, aus freier Hand zu ver­kaufen.

9) Ein sehr gutes Triebviertel ist zu verlehnen. Näheres bei Ausgebern.

10) Einige Hundert tannene Boh­nenstangen sind bei Ausrufer Mott, zu verkaufen.

11) In Nro. 366. auf dem Selzers- weg, werden, durch den Wegzug des Herrn Lieutenant Neeb, zwey, auch drey Stuben, nebst einer Küche, drey Kammern, einem Theil des Kellers, ei­nem Holzstatt, noch einem besoudern Holzplatz und einem Bleichplatz, im Hin­tergarten, zum weitern Vermiethen iW lediget.

12) In Nro. 109. in der Wallthor- strase ist ein möblirtes Zimmer zu ver- miethcn, wozu auf Verlangen auch ein Kabinet gegeben werden kann.

13) Der dritte Stock in Nro. 133. in der Brandgasse, ist zu Ende Mai zu verlehnen.

14) Auf dem Setzersweg in Nro. 496» sind zwei Stuben , mir oder ohne Mö­beln, zu vermiethen , welche sogleich be­zogen werden können.