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0) Die Hälfte der Scheuer, zu Nro. 372. gehörend , soll aus freier Haud verkarrft werden.
7) In der Sandgaffe ist das Wohnhaus Nro. 682. aus freier Hand zu verkaufen. Dasselbe enthält 3 Stuben, 1 Kammer, einen Boden, einen Hinter.' bau mit LBödcn, einen zugemachten Hof, einen Schweinstall und Miststätte. Näheres ist zu erfahren bei
Spenglermeister I. I. Koch, am Markt.
8) Ein guter noch brauchbarer zwei- spänniger Leiterwagen steht dahier zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo.
9) Eine Wiese-, nahe am Neuwe- gerthor gelegen, ist zu Heu und Grummet zu verlehnen. Der Eigenthümer ist bei Ausgebern zu erfahren.
10) Eurem verehrten Publikum, zeige ich hierdurch ergebeust meine Logisver- äuderung. und daß ich bei Hrn. Schneidermeister Wiedemeyer in der Schloß- gasse Nro. 190. wohne, an. Zugleich empfehle ich mich meinen resp. Gönnern und Freunden unter Versprechung der billigsten und promptesten -Bedienung 4n allen Sorten kurzer Waaren, auch in allen Sorten englisch Strick- Stick- und Baumwollen - Garn, und Waschledernen Herrn - und Frauen - Handschuhen.
Jacob Praege r.
11) Die / von der Tapeten-Fabricke mir gesandten diesjährigen Musterchar- xen sind / neuerdings durch zwei, sehr schöne und feine Mustern enthaltende Charten vermehrt worden, eine sehr reichhaltige Auswal derselben, und besonders der,'jedem Muster angefügte bestimmteste Fabrickpreis, verbnndeu mit schneller und pünktlicher Besorgung, wer-.
den alle mir ertheilte achtungswerchr Aufträge befriedigend bezeichnen.
Auch bemerke ich, daß in der, von Großherzogl. Spielkarten t Fabricke zu Darmstadt, bei mir seit Jahren etablir- ten Spielkarten-Niederlage, alle Sorten Spiele in Dutzend und einzeln zu dem Fabrickpreis , und zwar neuerdings,, die schon längst befragte und gewünschte Kinderspielkarten sehr niedlich und schön, Whist und Piquet > so wie größere ganz cjctra feine Spielkarten zu haben sind beim ~
Universitäts-Buchbinder Balser.
-2) Daß ich meine Wohnung verändert habe, und gegenwärtig bei Weiß- gerber Ockel , neben Drechslermeister Schafstätt wohne, mache ich einem verehrten Publikum hierdurch bekannt..
Friedrich Faber,. Gold - uud Silberarbeiter..
15) Das Logis, welches Herr Hoft gerichts-Advokat Busch jun. lauge Zeit, und Herr Staabsguartiermeister Haack einige Wochen bewohnt haben, lczterer aber auf höchsten Befehl die Caserne. hat beziehen müssen, ist zu verlohnen.
Heinrich Stein, am Markt., in Nro.,10.,
14) In Nro. 492. auf dem Setzersweg ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in drei heizbaren Stubeu, zwei Kammern, Küche, verschlossenen Kellerund verschlossenen Holzstall.. Es fainr. mit Anfang Septembers bezogen werden:
Auch ist daselbst ein Logis im» untersten Stock, bestehend in zwei Stuben,, Küche, verschloßnen Keller und Holzstall , zu vermiethen, das sogleich bezogen werden kann..
15) In der Wallthorstrase ist in Nro». 163. ein Logis, in einer Stube,, eitretr Kammer, Theil am Boden, und TheiL am


