Ausgabe 
10.3.1821
 
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Beilage

. , zur

Nu«. 10. des Giesser Anzeigungs - Blättchen-

Beka-nnltr

1) Dienstag den 20ten l. M. sollen in der Wohnung des Großherzoglrchen Amtssecretärs Limpert, sämtliche, zum Nachlaß des verstorbenen Oberemneh- mers Pfaff gehörige Mobiliars Gegen­stände, bestehend in Weißzeug , Haus­rath, Büchern, Kleidungsstücken, so­dann mehrere schöne Jagdgewehre, öf­fentlich meistbietend gegen gleich haare Zahlung versteigert werden.

Giessen den Sten März 1821, Von CommissionS wegen.

Helm olt:

2) Künftigen Mittwoch, den 14te»' S. M. Nachmittags 2 Uhr, wird die Lie­ferung des Fleisches für das hiesige caserr nirte Militär, ans die nächsten 6 Monate <in den Wenigstnehmenden versteigert.

Die Steiglustigen haben sich um die bestimmte Stunde in der Caserne einzn- finden, wo alsdann die Bedingungen bekannt gemacht werden.

Giessen den yten März 1821.

: Die Menage - Commission des Groß- herzogl. Hess. Leibregiments.

8) Es werden einige, oder auch nur ein Pädagogschüler auf künftiges Se­mester in Logis gesucht, welchen auf Verlangen auch die Kost gegeben und für alle Bedürfnisse gesorgt werden wird. Eltern , weiche eine gute Aufsicht für ihre Kinder wünschen, können eine ganz bil­lige Forderung erwarten und das Wei­tere bei Ausgebern erfahren.

4) Auch dieses Jahr übernehme ich wieder Aufträge in Tapeten , und erhielte daher von der Tapeten - Fabricke die da hin geeignete mehrere Mustercharten in

r a ch u n g e n.

einer sehr reichhaltigen Auswahl schöner- . der neuesten Mustern, welche so ein­ladend und preißwürdig sind, daß sis der , des Kenners Erwartung genügend entspricht.

Die jedem Muster beigefugte wahre Fabrickpreise bleiben unverändert, jede verehrte Aufträge werden schnell und prompt besorgt, wobei ich zu bemerken mir erlaube, daß die Abgabe des in Auftrag gegebenen Musters nur gegen Baarzalung statt finden könne.

Balser, Universitäts - Buchbinder.-

6) Frau Hofräthin Labroise iss Willens ihren Wattgarten auf dem rci* chen Sand, neben Herrn Rigierungs^ rath Heß, lj Morgen haltend, zusam­men, oder das Grabland und Wiesen- stück-, jedes besonders , nachdem sich Lieb­haber finden, auf mehrere Jahre zu ver- lehnen. Das Nähere ist irr Nro,442. bei ihr selbst zu erfahren.

6) Ein halb Viertel' Grabland auf dem Sand, und ein zwischen den Tan­nen liegendes Triebviertel , sind zu ver- lehnen. Der Eigenthümer ist bei Aus­gebern zu erfragen.-

7) Zwei Stücke GrablanV auf ddm' Sand', von 2/4 M. 4R. 10Sch. unir 25 Ruth. 5 Sch. daran stossenden Wie­sen , -sind znsittinnen, oder theilweife, auf 3 Jahre zu verkehrtem

Johannes Ziegler.

8) Ein vor dem Walltbor an dek" Chaussee neben Magnus Schäfer belese­ner, mit guten Obstbäümen besäter.