Ausgabe 
3.11.1821
 
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4) Schreiber und Heinrich Decker sind freiwillig entschlossen, ihr aufdem Neuenweg gelegenes Wohnhaus, nebst Scheuer und Stallung, zwncheu Hrn. Justus Müller und Maurer Moriz Rinn gelegen , öffentlich zrr versteigern, wozu Termin auf Donnerstag den 8ten dieses, Nachmittags 3 Uhr, im Gasthaus rum Löwen hiermit anberaumt wird.

Giessen den Iteu Nov. 1821.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

L. v. S ch m a l k a l d e r.

4) Die zum Nachlaß der Frau Wittwe des Großherzogl. Kriminale Ge­richts - Assessor, Herrn Nieß, allhrer, gehörigen , in der Hintergasse belegeneu, beyden Wohnhäuser , sind zusammen, oder getrennt, zu verkaufen, oder zu vermiethen, stehen allen Liebhabern zu jeder Tageszeit zur Einsicht osten und werden dieselbe cingeladen, wegen der Verkaufs - oder Pacht - Bedingungen mit dem Unterzeichneten ssich zu beneh­men Giessen am 2tten Sept. 1821.

Der Kommissarius

S e y d , Großherzogl. Hess. Hofgerichts- Sekretair.

6) Der Großherzogl. Oberfiaanz- cammer - Kanzlist Korndörfer rst ent- scluoffen, sein an der Stadtpforte ste­hendes Wohnhaus Nro. 69tr., welches k ßei-bare Zimmer, worunter 3 nut Ea- binctL eine Kirche und 2 Boden ent­halt , und wobei sich zugleich crn Gärt­chen und Mistenstätte befindet, öffent­lich zu verkaufen. .

Es wird h'ie-rzu Termrn auf Montag den LtenNov. l. I. Nachmittags 2 Uhr

in der Wohnung des Weinwirths Loos anberaumt. wo die näheren Bedingun­gen der Versteigerung eröffnet werden sollen. Kaufliebhaber können indessen

dieselben auch in dem Korndörferischen Hause daselbst erfahren.

Giessen den 26tenOct. 1821. Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

F. W i n h e i m.

7) Indem man andurch zur allge­meinen Kenntniß bringt, daß die Giesser Stadt - Entwässerungs - Kosten - Rechnun- gen de 1816 bis 1820, nach vorheriger Revision', dem dahiesigen Stadtvorstand mitgctheilt worden sind, eröstnet man zugleich, daß derselbe beauftragt worden ist, jene zu Jedermanns Einsicht vom löten bis zum 20ten dieses Monats auf dem Rathhanse dahier offen zu legen.

Giessen am Iten Nov. 1821.

Der Großherzogl. Hess. Landrath des Bezirks Giessen von Zang e n.

8) Da cs die Nothwendigkeit erfor­dert, daß für die hiesige erste-Mädchen­schule ein zweckmäsigcres Local ange­schafft werden muß, so werden diejeni­gen hiesigen Einwohner, welche ein hierzu passendes besitzen, und der unterzeichne­ten Behörde in Temporalbestand zu über­lassen geneigt seyn sollten, hierdurch er­sucht , solches derselben anzuzeigen, und die näheren Bedingungen zu eröffnen.

Giessen den Iten Nov. 1821.

Der Stadtmagistrat daselbst.

9) Montags den Sten Nov. d. I. des Nachmittags um 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn Salzfactors Ferber dahier, ungefähr Einhundert Eentuer Salz in einzelnen O.uantiräten, unter Vorbehalt höherer Genehmigung, an den Meistbietenden öffentlich verstei­gert werden.

Giessen den 25. Oct. 1821.

Großherzogl. Steuereinnehmerei daselbst.

Franz.

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